Freuen sich über den Erfolg des Projekts: Julie Dettmann (Lehrbeauftragte), Schulleiterin Ute Wagner-Scheel, Erster Kreisbeigeordneter Dirk Noll (hinten), Claudia Hartmann (stellvertretende Leiterin Kita), Carola Bolz vom Förderverein (von links).
Noch vor dem Jahreswechsel wurde der Kugeltrompetenbaum von Landrat Torsten Warnecke (rechts) übergeben. Die Freude bei Ortsvorsteher Manuel Appel (links) und Rene Schuldt vom Heimat- und Verschönerungsverein Gethsemane war groß.
Die Kreisverwaltung sucht Gruppen, die den Landkreis Hersfeld-Rotenburg beim Festzug des diesjährigen Hessentags in Fulda vertreten.
Hersfeld-Rotenburg, 6. Januar 2026 - Nachdem der Hessentag im vergangenen Jahr in Bad Vilbel stattfand, richtet die Stadt Fulda Mitte Juni das diesjährige Landesfest aus. Wie in den Vorjahren wird eines der Highlights der große Festzug werden, der traditionell viele Hessinnen und Hessen anlockt.
Der Festzug startet am Sonntag, 21. Juni, voraussichtlich ab 13:30 Uhr unter dem Motto „Fulda, Foll hessisch“ und bildet den krönenden Abschluss des diesjährigen Hessentags. Aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg dürfen zwei Gruppen am Festzug teilnehmen. Interessierte können sich bis Sonntag, 15. Februar bei der Pressestelle des Landkreises bewerben.
Für die Bewerbung sind folgende Informationen notwendig: kurze Vorstellung des Vereins, der Institution oder des Unternehmens, geplante Gruppengröße, Art der Teilnahme (z.B. Motivwagen, Fußgruppe, Trachtengruppe oder Musikverein, eine kurze Beschreibung zur Umsetzung des Festzugmottos und nach Möglichkeit ein aussagekräftiges Bild zur Veranschaulichung.
Die Bewerbungen werden per Mail an presse@hef-rof.de oder postalisch an die Pressestelle (Friedloser Straße 12, 36251 Bad Hersfeld) gerichtet. Bis Ende Februar erhalten Gruppen nach dem Auswahlverfahren Rückmeldungen, ob ihre Bewerbung erfolgreich war. Fahrtkosten können vom Landkreis nicht übernommen werden.
Angebot besteht seit August und wird auch im kommenden Jahr fortgeführt
Hersfeld-Rotenburg, 8. Januar 2026 - Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg setzt mit einem neuen Präventionsketten-Projekt ein klares Zeichen für frühzeitige Bildungsförderung: In Ronshausen gibt es seit August 2025 das Pilotprojekt „Schulstart mit Rückenwind. Frühe Förderung im letzten Kitajahr: Kita, Eltern und Schule Hand in Hand“. Ziel ist es, Kindern einen sicheren, selbstbewussten und gelingenden Übergang von der Kita in die Grundschule zu ermöglichen und damit einen entscheidenden Beitrag zur Bildungsgerechtigkeit in der Region zu leisten.
Immer mehr Kinder starten mit Entwicklungsrückständen in die Schule. Insbesondere in Motorik, kognitiven Grundfähigkeiten und sozial-emotionaler Entwicklung zeigen sich deutliche Herausforderungen, beeinflusst durch veränderte Familienstrukturen, soziale Belastungen und pandemiebedingte Sozialisationsdefizite. Lehrkräfte sehen sich zunehmend gezwungen, grundlegende Vorläuferfähigkeiten erst aufzubauen, bevor sie mit der Wissensvermittlung beginnen können. Das neue Projekt der Präventionsketten setzt genau hier an und bietet gezielte Förderung im letzten Kitajahr, um Kindern den Start in die Schullaufbahn zu erleichtern.
Einmal wöchentlich erhalten alle Vorschulkinder eine Kleingruppen-Förderstunde in den Räumen der Grundschule Ronshausen. Eine Pädagogikstudentin begleitet die Kinder durch feste Rituale, strukturierte Lernphasen und Bewegungsangebote, sodass Vorläuferfähigkeiten wie Stift- und Scherenhaltung, Gleichgewicht, Koordination oder Mengenverständnis gestärkt werden. Gleichzeitig lernen die Kinder früh ihren zukünftigen Lernort kennen, was Sicherheit gibt und Hemmschwellen abbaut. „Wir möchten, dass Kinder nicht mit Sorgen, sondern mit Zuversicht, Neugier und grundlegenden Kompetenzen in die erste Klasse starten“, sagt Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Dirk Noll.
Entstanden ist das Pilotprojekt als Kooperation zwischen der Kindertagesstätte Regenbogen, der Grundschule Ronshausen und dem Förderverein, begleitet durch die Koordination der Präventionsketten des Landkreises. Die Finanzierung war bis Ende 2025 über das Landesprogramm Präventionsketten gesichert, eine Förderung darüber hinaus übernimmt der Förderverein der Grundschule Ronshausen.
Auch die Eltern werden eng einbezogen. Sie erhalten regelmäßig Informationen über die Entwicklung ihrer Kinder, Anregungen zur Förderung im Alltag und werden bei der Organisation des Schulwegs beteiligt. Erste Rückmeldungen fallen ausgesprochen positiv aus: Die Kinder gehen mit Begeisterung zu ihren Förderstunden, und Eltern zeigen sich dankbar für die intensive Begleitung im Vorschuljahr. „Es tut gut zu sehen, wie viel Freude die Kinder an den neuen Lernangeboten haben und wie stolz sie sind, zur Schule zu kommen“, erklärt Schulleiterin Ute Wagner-Scheel. „Unser Ziel ist es, die Lernfreude der Kinder zu fördern und sie sicher auf den Schulstart vorzubereiten.“
Im kommenden Jahr sollen auch Ehrenamtliche eingebunden werden, die mit Vorlesen, Spielen oder kreativen Angeboten zusätzliche Impulse in den Kleingruppen setzen. Eine vorbereitende Schulung ist gemeinschaftlich mit Kita, Schule und Förderverein geplant. Der Aufbau eines solchen generationenverbindenden Netzwerks ist ein wichtiges Element im Rahmen der Präventionsketten, denn es stärkt nicht nur die Kinder, sondern auch den sozialen Zusammenhalt im Ort.
Philippsthaler Ortsteil feierte im vergangenen Jahr 325-jähriges Jubiläum
Philippsthal, 8. Januar 2026 - Kurz vor dem Jahreswechsel hatte Landrat Torsten Warnecke zum 325-jährigen Dorfjubiläum vom Philippsthaler Ortsteil Gethsemane ein ganz besonderes Präsent für das 220-Einwohner-Dorf mit dabei. Ein Kugeltrompetenbaum soll zukünftig den Bewohnern ein schattiges Plätzchen bieten. Über die Übergabe des Baumes und das Einpflanzen zeigte sich die engagierte Dorfgemeinschaft erfreut.
„Mit dem Einpflanzen des Baumes endet ein ganz besonderes Jubiläumsjahr für die Dorfgemeinschaft. In einigen Jahren, wenn der Kugeltrompetenbaum gedeiht und gewachsen ist, können sich die Dorfbewohner an sonnigen Tagen unter diesem Baum entspannen. Gleichzeitig denken sie dabei an ein ganz besonderes Jubiläumsjahr zurück“, erklärte Landrat Torsten Warnecke. Neben dem Ortsvorsteher Manuel Appel war auch Rene Schuldt vom Heimat- und Verschönerungsverein Gethsemane mit vor Ort.
Frauen- und Gleichstellungsbüro startet mit Online-Vortrag zum Thema KI ins neue Jahr
Hersfeld-Rotenburg, 12. Januar 2026 - Das Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Hersfeld-Rotenburg bietet am Mittwoch, 28. Januar von 18 Uhr bis 20:30 Uhr einen Online-Vortrag zum Thema Künstliche Intelligenz an. Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Frauen- und Gleichstellungsbüro mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V., Wiesbaden. Referentin ist Brigitta Tümmler, Fachfrau für E-Business und zertifizierte IT-Trainerin. Interessierte müssen sich bis Mittwoch, 21. Januar per Mail an vhs@hef-rof.de anmelden. Die Teilnahme kostet 12 Euro.
Infos zum Online-Vortrag:
Künstliche Intelligenz (KI) ist längst Teil des Alltags - doch wie können innovativen Technologien gezielt und praktisch eingesetzt werden? In dem interaktiven Vortrag wird unter anderem die Funktionsweise von KI erklärt. Außerdem werden verschiedene Arten von KI-Tools und ihre Nutzungsweisen für verschiedene Bereiche des Lebens vorgestellt. Ein besonderer Fokus liegt auf den Chancen und Herausforderungen moderner KI-Technologien, auf der Generierung von Texten, der Erkennung von Deepfakes und dem Empowerment von Frauen in der digitalen Welt. Die Veranstaltung richtet sich an alle Frauen, die sicher und effektiv mit KI und Online-Tools arbeiten möchten.