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Kirchheimer Nachrichten
Ausgabe 30/2023
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Nachwuchskräfte für den Nachwuchs

Von Links: Bürgermeister Axel Schmidt, Nadine Schuster, Hanna Rüger, Nadine Wegner, Nina Deininger, Leitung der Kindertagesstätte Regenbogen Brigitte Kurz.

In der Kindertagesstätte Regenbogen in Kirchheim sind kürzlich zwei junge Erzieherinnen für ihre erfolgreich abgeschlossene Ausbildung sowie die damit verbundene staatliche Anerkennung geehrt worden. Auf der Terrasse der Kindertagesstätte gratulierten Bürgermeister Axel Schmidt und die Leiterin der Einrichtung Frau Brigitte Kurz den beiden Nachwuchskräften Nadine Wegner und Hanna Rüger zum erfolgreichen Abschluss: "Sie beide waren der erste Ausbildungsjahrgang unserer Einrichtung im Rahmen des praxisintegrierten Ausbildungsmodels (kurz: PivA). Wir sind sehr stolz, dass Sie die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben und sich nun staatlich anerkannte Erzieherinnen nennen dürfen. In Zeiten von verschärftem Personalmangel in der Kinderbetreuung brauchen wir kompetente Nachwuchskräfte dringend. Sie sorgen dafür, dass wir auch in Zukunft personell gut aufgestellt sind. "Dies unterstrich auch die Leiterin der Kindertagesstätte mit lobenden Worten: "Sie beide sind sowohl auf fachlicher, wie auch auf menschlicher Ebene ein Gewinn für unsere Einrichtung."

Neben den Glückwünschen dankten Bürgermeister und Leitung auch den beiden Anleiterinnen Nina Deininger und Nadine Schuster. "Wir sind sehr dankbar, dass unsere Erzieherinnen und Erzieher, insbesondere unsere Anleiterinnen, den Weg, den wir als Einrichtung und Träger eingeschlagen haben, junge Fachkräfte selbst auszubilden, mit großem Einsatz und Kompetenz mitgehen und wenn es sein muss, unseren Auszubildenden auch bis weit über den Feierabend hinaus kompetent mit Rat und Tat zur Seite stehen."

Die Erzieherinnen Nadine Wegner und Hanna Rüger sind der erste von mittlerweile drei PivA Ausbildungsjahrgängen in der Kirchheimer Kindertagesstätte, ein vierter ist bereits in Planung. Die Verantwortlichen von Verwaltung und Kindertagesstätte sind von dem Model der praxisintegrierten Ausbildung überzeugt, welches in Kooperation mit der Fachschule im Blockmodel (Wechsel von Theorie- und Praxistagen) das nötige Wissen an die zukünftigen Fachkräfte vermittelt. Die Vorteile gegenüber der klassischen drei- bis fünfjährigen Erzieherausbildung liegen laut Bürgermeister Schmidt auf der Hand: „Während beim klassischen Model lediglich das abschließende Berufspraktikum vergütet wird, erhalten die Auszubildenden in der PivA-Ausbildung durchgehend eine monatliche Ausbildungsvergütung. Zusätzlich wurden durch das Bundesprogramm Fachkräfteoffensive Erzieherinnen und Erzieher auch für die Träger finanzielle Anreize gesetzt um vermehrt Fachkräfte selbst auszubilden.“ Der Bürgermeister hofft, dass sich dieser Trend fortsetzt und auch zukünftig junge ambitionierte Menschen gewonnen werden können, welche in der gemeindeeigenen Kindertagesstätte und insbesondere bei der Erziehung des Kirchheimer Nachwuchs mitwirken möchten.