Mitglieder des Kreisausschusses besichtigten gemeinsam mit Landrat Torsten Warnecke die sanierte Turnhalle in Unterhaun.
Beim Rundgang erhielten die Mitglieder des Kreisausschusses Einblicke in die abgeschlossenen Sanierungsmaßnahmen.
Apartments am Linggplatz: Freuen sich über die erfolgreiche Bett+Bike-Rezertifizierung der „Apartments am Linggplatz“ in Bad Hersfeld (von links): Beate Heiting (Bett+Bike Hessen), Bürgermeisterin Anke Hofmann, Inhaber Matthias Zacharias, Franziska Rothenaicher (Stadtmarketing Bad Hersfeld) und Jörg Peters (Tourismusbeauftragter Landkreis Hersfeld-Rotenburg).
Der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll überreichte gemeinsam mit Andrea Kraus-Recke, Isabell Schmidt (Fachberatung Kindertagespflege) und Marielena Wingenfeld (Sachgebietsleitung Bildung, Betreuung und Erziehung im Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe) die Teilnahmebescheinigungen für die Qualifizierung.
Durch mobile Zwischenwand zum Bürgerhaus auch als Veranstaltungsort nutzbar
Hauneck, 17. Juli 2025 - Die Sanierung der Turnhalle der Astrid-Lindgren-Schule in Hauneck-Unterhaun ist abgeschlossen. Dabei wurde ein besonderes Augenmerk auf die Energieeffizienz gelegt. Die Mitglieder des Kreisausschusses inklusive Landrat Torsten Warnecke und Erstem Kreisbeigeordneten Dirk Noll konnten sich kürzlich einen Eindruck von der abgeschlossenen Baumaßnahme, die in enger Abstimmung mit der Gemeinde Hauneck erfolgte, machen.
Insgesamt belaufen sich die Kosten des Projekts, das zwischen 2021 und 2024 realisiert worden ist, auf 1,6 Millionen Euro. Davon stammen 500.000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm II des Landes. Die restlichen Kosten hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg als Schulträger investiert. Die Turnhalle besitzt eine Bruttogesamtfläche von 620 Quadratmetern und wurden neben Anpassungen im energetischen Bereich auch auf den neuesten Stand der brandschutztechnischen Vorgaben modernisiert.
„Die Turnhalle wird täglich bis in den Nachmittag von der örtlichen Grundschule genutzt. Danach sind die Vereine aus den Haunecker Ortsteilen in der Halle aktiv. Die Resonanzen sind dabei sehr positiv. Gerade im Bezug auf die Energiekosten konnte mit der Hallensanierung ein großer Schritt in Richtung Zukunft getätigt werden“, erklärte Anja Csenar, Fachbereichsleiterin Zentrale Verwaltung. Die Grundschule hat derzeit 142 Schülerinnen und Schüler, die in insgesamt acht Klassen unterrichtet werden.
Die Baumaßnahme wurde in insgesamt drei Abschnitten durchgeführt. Neben den Maßnahmen in der Halle, wie beispielsweise dem neuen Deckenstrahl-Heizsystem oder der neuen LED-Beleuchtung wurden auch die Umkleiden und sanitären Anlagen modernisiert. Zudem ist eine barrierefreie Toilette geschaffen worden. In enger Absprache mit der Gemeinde Hauneck wurde zudem auf dem Flachdach die Feuerwehrsirene der örtlichen Feuerwehr angebracht.
„Bewegung und Gemeinschaft, das sind zwei der wichtigsten Faktoren für die sportliche Betätigung. Mit der Sanierung wurden nachhaltige Möglichkeiten gerade für die jüngere Generation geschaffen. Zudem ist positiv hervorzuheben, dass nach den Baumaßnahmen die Energiekosten deutlich zurückgegangen sind“, führte Landrat und Schuldezernent Torsten Warnecke aus.
Insgesamt waren bei der Baumaßnahme 25 Firmen beteiligt - ein großer Anteil ist dabei im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ansässig, was die Regionalität der Modernisierung der Unterhauner Turnhalle unterstreicht.
Hintergrund
Die Turnhalle ist teilunterkellert und grenzt im Hallenbereich direkt an das Gemeindehaus. Durch eine mobile Zwischenwand können die Räumlichkeiten der Gemeinde sowie die Fläche der Turnhalle zusammengeschlossen werden und als größere Versammlungsstätte genutzt werden. Bei Veranstaltungen, wie beispielsweise Einschulungen oder Musikabenden, ist die Turnhalle für eine Besucheranzahl von 400 Personen ausgelegt.
Sechs Unterkünfte im Landkreis Hersfeld-Rotenburg rezertifiziert - Qualität für Radurlaub auf dem Land
Hersfeld-Rotenburg, 18. Juli 2025 - Gleich sechs Gastgeber aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg wurden in diesem Jahr erneut mit dem Qualitätssiegel Bett+Bike des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) ausgezeichnet. Die rezertifizierten Betriebe bestätigen damit ihr kontinuierliches Engagement für radfreundliche Gastlichkeit - ein starkes Signal für den Radtourismus im Landkreis.
Zu den rezertifizierten Unterkünften zählen die Gästezimmer „Zur alten Brücke“ und das BACCO Bed&Breakfast in Rotenburg. Zudem wurden das Hotel Bike+Hike in Wildeck-Obersuhl, die Apartments am Linggplatz in Bad Hersfeld sowie der Gasthof zur Linde in Schenklengsfeld rezertifiziert. Ein kleines Jubiläum konnte indes der Hessische Hof in Bebra feiern: „Der Hessische Hof feiert 25 Jahre als zertifizierter Bett+Bike-Betrieb und ist damit ein echter Vorreiter im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Seit einem Vierteljahrhundert bietet das Landhotel mit Restaurant radfreundlichen Service. Eine Erfolgsgeschichte und Vorbild für andere Betriebe in der Region“, erklärte Jörg Peters, Tourismusbeauftragter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.
Alle Unterkünfte erfüllen auch weiterhin die umfangreichen Kriterien des ADFC für fahrradfreundliche Beherbergung: Dazu gehören etwa sichere, abschließbare Fahrradabstellplätze, Trockenmöglichkeiten für Kleidung, Werkzeuge für kleinere Reparaturen, regionale Toureninformationen sowie ein stärkendes Frühstück - auch für Gäste auf spontaner Durchreise.
„Unsere Gastgeber zeigen mit der erfolgreichen Rezertifizierung, wie viel Herzblut in der täglichen Arbeit für radelnde Gäste steckt“, betont Landrat Torsten Warnecke. Auch die Bürgermeister der jeweiligen Kommunen würdigten das Engagement und erklärten unisono, welch große Bedeutung die Investition in den Radtourismus habe, um die touristische Zukunft im ländlichen Raum noch nachhaltiger zu gestalten.
Die Bedeutung des Radtourismus für die regionale Wertschöpfung wächst stetig. Studien zeigen, dass Radreisende überdurchschnittlich ausgabefreudig sind - sei es bei Übernachtung, Gastronomie oder bei Angeboten wie Fahrradverleih und kulturellen Stopps. Besonders für naturnahe Regionen wie den Landkreis Hersfeld-Rotenburg bietet der sanfte Tourismus eine echte wirtschaftliche Perspektive. „Jeder Betrieb, der sich den Bett+Bike-Standards stellt, stärkt nicht nur sich selbst, sondern auch die touristische Attraktivität unserer Region“, sagt Jörg Peters, Tourismusbeauftragter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg.
Dabei ist das Zertifikat kein Selbstläufer. Es muss alle drei Jahre erneuert werden und wird nur vergeben, wenn alle Mindestkriterien weiterhin erfüllt werden.
Gerade in ländlichen Regionen ist das Vorhandensein engagierter Gastgeber und Gastronomiebetrieben essenziell. Denn: Radreisende suchen nicht nur Natur, sondern auch Authentizität, Komfort und Begegnung. „Wenn Gastfreundschaft auf Qualität trifft, wird der Aufenthalt zu einem echten Erlebnis“, so Peters.
Mit Blick auf das wachsende Interesse am Radurlaub - nicht zuletzt durch Fernradwege wie den Fulda-Radweg, den Werratal-Radweg oder regionale Radwege - sei die erneute Zertifizierung der sechs Betriebe ein starkes Zeichen, ergänzt Peters weiter. Sie stehen exemplarisch für eine Tourismusentwicklung, die auf Nachhaltigkeit, Qualität und Regionalität setzt.
Über Bett+Bike
Die ADFC-Marke Bett+Bike feiert im Jahr 2025 ihr 30-jähriges Jubiläum. Seit 1995 führt das Zertifikat Radreisende verlässlich zu fahrradfreundlichen Unterkünften in ganz Deutschland und darüber hinaus. Rund 5900 Betriebe sind heute Teil des Bett+Bike-Netzwerks. Betriebe, die das Bett+Bike-Zertifikat tragen, garantieren Radreisenden sichere und komfortable Übernachtungsmöglichkeiten und guten Service rund ums Rad. Dazu gehören neben der Möglichkeit, für nur eine Nacht bleiben zu können, auch sichere Abstellmöglichkeiten für Räder, Trockenräume und Werkzeug.
Individuelle und familiennahe Betreuung: Acht Frauen und ein Mann haben ihre Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen und können ab sofort Kinder im Landkreis Hersfeld-Rotenburg betreuen
Hersfeld-Rotenburg, 21. Juli 2025 - Acht Frauen und ein Mann aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg dürfen sich jetzt „qualifizierte Kindertagespflegeperson“ nennen. Nach erfolgreichem Abschluss der Qualifizierungskurse in der Kindertagespflege überreichte der Erste Kreisbeigeordnete und Sozialdezernent Dirk Noll kürzlich in einer kleinen Feierstunde die Teilnahmebescheinigung.
Noll würdigte die Bedeutung der Kindertagespflege und hob hervor, wie entscheidend sie für eine kindgerechte Betreuung sei: „Durch die Kindertagespflege erhalten die Jüngsten eine Betreuung, die sich an ihren individuellen Bedürfnissen orientiert, flexibel gestaltet werden kann und eng an der Lebenswelt der Familien bleibt.“ Den frisch qualifizierten Kindertagespflegepersonen sprach er seine Anerkennung aus: „Mit mehr als 250 absolvierten Lerneinheiten, beeindruckender Motivation und einem bemerkenswerten Einsatz haben Sie ihre Qualifizierung hinter sich gebracht.“
Der Qualifizierungskurs umfasste sowohl pädagogische Themen wie Eingewöhnung, Bindung und kindliche Entwicklung als auch rechtliche Grundlagen und Erste Hilfe am Kind. Neben der Theorie absolvierten die Kindertagespflegepersonen ein Praktikum in einer Kindertagespflegestelle im Landkreis.
Auch nach der Qualifizierung bilden sich die Kindertagespflegepersonen regelmäßig fort. Isabell Schmidt und Andrea Kraus-Recke, Mitarbeiterinnen der Fachberatung Kindertagespflege beim Landkreis erklären: „Jährlich nehmen Kindertagespflegepersonen an mindestens 20 Unterrichtseinheiten zu wichtigen Fachthemen teil. Auf diese Weise bauen sie ihr Wissen stetig aus und sichern eine Betreuung, die fachlich stets aktuell bleibt.“ Die Mitarbeiterinnen der Fachberatung stehen den Kindertagespflegepersonen dabei als verlässliche Ansprechpartnerinnen zur Seite und begleiten sie bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe.
Auch die neuqualifizierten Kindertagespflegepersonen äußerten sich sehr positiv: „Die Ausbildung hat uns auch in der persönlichen Entwicklung unterstützt und war sehr bereichernd. Wir haben uns sehr gut begleitet gefühlt und werden das wöchentliche Zusammenkommen vermissen. Trotzdem ist die Freude groß, endlich als Kindertagespflegeperson starten zu können.“
Weitere Kindertagespflegepersonen gesucht - Infoveranstaltungen im Spätsommer & Herbst
Der Landkreis sucht weiterhin dringend nach Kindertagespflegepersonen. Angesprochen sind Frauen und Männer, die Freude am Umgang mit Kindern haben, kreativ und aufgeschlossen sind und eine neue berufliche Alternative suchen.
Interessierte können sich bei mehreren Informationsveranstaltungen im Spätsommer und Herbst (28. August, 3. September, 30. Oktober & 20. November) im Landratsamt über die Arbeit und die Voraussetzungen als Kindertagespflegeperson informieren. Anmeldungen nimmt die Fachberatung Kindertagespflege entgegen. Ansprechpartnerinnen sind Andrea Kraus-Recke (Telefon 06621 87-5213, E-Mail kindertagespflege@hef-rof.de) und Isabell Schmidt (Telefon 06621 87-5214, E-Mail kindertagespflege@hef-rof.de). Weitere Informationen gibt es auf der Homepage des Landkreises unter www.hef-rof.de/kindertagespflege.