Kalken und Gülleausbringung? Werden die beiden Düngemittel nacheinander ausgebracht, kann eine chemische Reaktion entstehen. Beim Kalken werden Calcium- und Magnesiumkarbonate auf dem Boden verteilt; bei der Gülledüngung wird Stickstoff vor allem in Form von Ammonium ausgebracht. Bei aufeinanderfolgender Ausbringung kann es zu einer chemischen Reaktion kommen: Die Karbonate reagieren mit Ammonium zu Ammoniumkarbonat. Die Verbindung ist nur in einer neutralen bis schwach basischen Umgebung beständig, je geringer der pH-Wert, desto flüchtiger; das heißt: Ammoniak wird freigesetzt (ausgegast) und die N-Verluste der Gülledüngung steigen. Daher zwischen Kalken und Güllegabe einen Zeitabstand von 2-3 Wochen einhalten, damit sich die Karbonate im Boden umwandeln können. (Karl-Heinrich Claus, LLH HEF/FD; 0160 90725736)
Beim Wettbewerb „Schönste Wiese“ des Landschaftspflegeverbands Hersfeld-Rotenburg e. V. wurden die artenreichsten und ökologisch wertvollsten Wiesen im Landkreis ausgezeichnet. Es nahmen 19 Betriebe am Wettbewerb teil und zeigten, wie Naturschutz und Landwirtschaft erfolgreich miteinander verbunden werden können. Den ersten Platz belegte Stefan Rehn aus Raboldshausen, gefolgt von Reimund Burghardt aus Ransbach und Udo Hassler aus Raboldshausen. Die fachkundige Jury bewertete unter anderem Artenreichtum, Pflegezustand und ökologische Qualität der Flächen. Der LPV bedankt sich herzlich bei den Sponsoren (Sparkassenstiftung Hersfeld-Rotenburg mit 500 € und Raiffeisen Technik Mitte mit 300 €), bei der Jury und besonders bei allen teilnehmenden Betrieben für das Engagement! Kontakt: LPV HEF-ROF, Zarah Greiner, 06621 944183, buero@lpv-hef-rof.de