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Kirchheimer Nachrichten
Ausgabe 31/2026
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg informiert:

Die Mitarbeitenden wurden in einer internen Feierstunde geehrt.

Fotos: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Mitarbeitende wurden geehrt & verabschiedet

Landrat Torsten Warnecke, Erster Kreisbeigeordneter Dirk Noll ehren gemeinsam mit Personalchefin Martina Tietz und Vertreterinnen und Vertreter der internen Gremien langjährige Mitarbeitenden

Hersfeld-Rotenburg, 21. Juli - Bei einer internen Feierstunde wurden langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung geehrt. Sieben Mitarbeitende wurden für 25 Jahre Dienstzeit ausgezeichnet, eine Mitarbeiterin blickt auf 40 Jahre in der Kreisverwaltung zurück. Darüber hinaus wurden fünf Mitarbeitende in den wohlverdienten Ruhestand geschickt.

„Loyalität, Zuverlässigkeit und Durchhaltevermögen: Diese Begriffe verkörpern Sie als langjährige Mitarbeitende des Landkreises wie kaum jemand anders. Wir sind Ihnen sehr dankbar für Ihre engagierte und zuverlässige Arbeit in den vergangenen Jahrzehnten und wünschen Ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute“, so Landrat Torsten Warnecke und Erster Kreisbeigeordneter Dirk Noll.

Den Worten schlossen sich auch Personalchefin Martina Tietz, Personalratsvorsitzender Stephan Wachsmuth, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Corinna Zehender und Anja Kramer von der Schwerbehindertenvertretung an.

25 Jahre

Thilo Heß blickt auf ein Vierteljahrhundert Dienstzeit beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg zurück. Nach einer Ausbildung zum Energieelektroniker und einer Weiterbildung zum EDV-System-Servicespezialisten arbeitet er seit 2001 beim Fachdienst Schulen und Gebäude.

Seit 25 Jahren ist Wigbert Jost im öffentlichen Dienst tätig. Nachdem er im Hessischen Dienstleistungszentrum für Landwirtschaft, Gartenbau und Naturschutz am Schloss Eichhof tätig war, arbeitet er seit 2002 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Nach Stationen im Amt für Landwirtschaft, Forsten und Naturschutz und im Fachdienst Ländlicher Raum, ist er seit 2011 als Tiergesundheitsaufseher im Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz tätig.

Marco Kauffunger feierte im März sein 25-jähriges Dienstjubiläum. Nach mehrjähriger Tätigkeit in der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel arbeitet Kauffunger seit Juli 2019 als Kreisbrandinspektor des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Er ist Brandoberamtsrat.

Elvira Ortlepp ist seit 25 Jahren beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg angestellt. Seit 2021 ist sie als Reinigungskraft tätig, erst in den Beruflichen Schulen Bebra und in der Brüder-Grimm-Gesamtschule. Seit 2021 arbeitet sie in der Brüder-Grimm-Grundschule.

Im März feierte Sandra Roth ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten absolvierte sie in der Stadtverwaltung Rotenburg. Seit 2001 arbeitet sie für den Landkreis. Nach Stationen als Schulverwaltungskraft, in der Volkshochschule und im Fachdienst Schulen und Gebäude ist sie seit 2024 im Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe tätig.

Dagmar Stenzel ist seit 2001 beim Landkreis tätig und feiert damit ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Sie arbeitete insgesamt knapp sechs Jahre in der Zentralen Steuerungsunterstützung und war auch sieben Jahre, unter anderem als Fachdienstleiterin, im heutigen Fachdienst Schulen und Gebäude. Nach einer Station im Fachdienst Finanzen arbeitet sie seit 2017 in der Rechnungsprüfung des Landratsamtes.

Petra Zehrer feierte im April ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Nach verschiedenen beruflichen Stationen, begann sie Anfang 2005 beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Seitdem ist sie im heutigen Fachdienst Rotenburg/Bebra des Kommunalen Jobcenters tätig.

40 Jahre

Auf 40 Jahre Dienstzeit beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg kann Angela Viebach zurückblicken. Seit Beginn arbeitete sie im Gesundheitsamt. Bereits 2011 feierte sie ihr 25-jähriges Dienstjubiläum.

Verabschiedungen

Ende Juni hatte Martina Bäumel ihren letzten Arbeitstag im Landratsamt. Sie war seit 2008 in der Kreisverwaltung tätig. Sie arbeitete dort im Fachdienst Finanzen, im Unternehmerservice, im jetzigen Fachdienst Senioren und als Schulverwaltungskraft. Zuletzt war sie seit 2023 im Fachdienst Schulen und Gebäude im Sachgebiet Schulverwaltung tätig.

Heike Ellrich ist Ende April aus dem Dienst in der Kreisverwaltung ausgeschieden. Sie war ihr ganzes Berufsleben beim Landkreis Hersfeld-Rotenburg tätig. Nach ihrer Ausbildung zur Stenosekretärin arbeitete sie in der Volkshochschule sowie in der Telefonzentrale und Poststelle. Seit 1995 war sie im Sozialamt Rotenburg und dann im Fachdienst Soziales tätig.

Ulrike Kister wurde Mitte April aus dem Dienst verabschiedet. Sie begann ihre berufliche Laufbahn mit der Ausbildung zur Stenosekretärin in der Kreisverwaltung. In ihrer Laufbahn arbeitete sie als Schulverwaltungskraft in verschiedenen Schulen im Kreisgebiet und im Gesundheitsamt. Von 2023 an arbeitete sie im Fachdienst Hersfeld-Stadt des Kommunalen Jobcenters.

Ebenfalls aus dem Dienst verabschiedet wurde Detlev Köberich. Er hatte Ende April seinen letzten Arbeitstag. Nach seiner Ausbildung zum Heizungs- und Lüftungsbauer arbeitete er mehrere Jahre in der freien Wirtschaft. Seit 1991 war er als Hausmeister in Rotenburger Liegenschaften des Landkreises, darunter der Albert-Schweitzer-Schule, tätig.

Susanne Weydmann wurde Ende Januar aus dem Dienst verabschiedet. Sie war seit 2017 für den Landkreis als Reinigungskraft tätig. Sie arbeitete erst kurz in der Linggschule in Bad Hersfeld und dann in der Wilhelm-Neuhaus-Schule.

 

 

Kreisverwaltung investiert dieses Jahr 14 Millionen Euro in fortlaufende Großprojekte sowie notwendige Baumaßnahmen an den Schulen

Die Sommerferien sind die wichtigste Bauzeit des Jahres. Viele Bauarbeiten, die während des Schulbetriebs nicht oder nur eingeschränkt möglich wären, können während dieser Zeit durchgeführt werden

Hersfeld-Rotenburg, 22. Juli 2026 - Wenn Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte ihre wohlverdienten Sommerferien genießen, dann ist es im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wieder an der Zeit, Baumaßnahmen an den Schulen umzusetzen. Die sechswöchige Ruhezeit in den Schulen eignet sich vor allem dafür, größere Baustellen abzuarbeiten. Zu den größten Projekten in den diesjährigen Sommerferien gehört der Neubau der Turnhalle der Friedrich-Fröbel-Schule in Bad Hersfeld. Die alte Turnhalle wird derzeit abgerissen. Neben größeren Projekten werden aber auch viele kleinere notwendige Brandschutz- und Instandhaltungsmaßnahmen umgesetzt.

„Investitionen in unsere Schulen sind Investitionen in die Zukunft unseres Landkreises. Als Schulträger tragen wir die Verantwortung, Lernorte zu schaffen, an denen sich Kinder und Jugendliche sicher fühlen und ihr Potenzial entfalten können. Bauprojekte sind deshalb weit mehr als reine Sanierungsmaßnahmen: Sie schaffen moderne Unterrichtsräume, verbessern die Barrierefreiheit, erhöhen die Energieeffizienz und sorgen für eine zeitgemäße Lernumgebung“, so Landrat und Schuldezernent Torsten Warnecke.

Aufgrund der aktuell ausstehenden Haushaltsgenehmigung durch das Regierungspräsidium Kassel ist es dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg jedoch noch nicht möglich, die im Haushaltsplan 2026 neu angemeldeten Maßnahmen umzusetzen. Aktuell werden daher nur Großprojekte, die bereits in den Jahren zuvor begonnen wurden und in diesem Jahr fortgeführt werden, umgesetzt. Außerdem befinden sich Projekte, die durch Fördermittel des Bundes und Landes finanziert werden sowie zwingend notwendige Maßnahmen in der Ausführung.

Von energetischen Sanierungen über Erneuerungen von Brandmeldeanlagen bis hin zu Komplettsanierungen

Das Spektrum der Projekte reicht von energetischen Sanierungen über die Erneuerung von Brandmeldeanlagen bis hin zu umfassenden Modernisierungen von Schulgebäuden und Sporthallen. Darüber hinaus entstehen durch An- und Erweiterungsbauten zusätzliche Räume für die Betreuung, während Maßnahmen an den Außenanlagen, beispielsweise Asphaltierungsarbeiten, die Infrastruktur weiter verbessern.

Für den Abriss und Neubau der Turnhalle der Fröbelschule stehen in diesem Jahr knapp 1,6 Millionen Euro zur Verfügung. Auch an der Herzbergschule in Breitenbach am Herzberg stehen große Arbeiten an der Turnhalle an: Für die Komplettsanierung sind in diesem Jahr Investitionen in Höhe von rund 720.000 Euro vorgesehen. Aktuell werden dort die Dusch- und Umkleidebereiche entkernt sowie die neue Heizungsanlage fertiggestellt.

Eines der aktuell größten Schulsanierungs-Projekte ist die energetische und bauliche Sanierung der Gesamtschule Obersberg in Bad Hersfeld. In diesem Jahr werden hier rund 5,5 Millionen Euro investiert. Aktuell erfolgen hier der Fassadenrückbau und Entkernungsarbeiten in den Ebenen drei, vier und fünf. Auch die Waldhessenhalle wird energetisch saniert. In diesen Wochen wird die Deckenstrahlheizung inklusive Beleuchtung installiert. 2026 wendet der Landkreis hier rund 1,8 Millionen Euro auf. Ebenfalls für 1,8 Millionen. werden die Zuleitungen für Gas und Wasser der Obersbergschulen saniert sowie eine Trennstation errichtet. In der Brüder-Grimm-Grundschule Bebra und an der Kolibrischule in Asbach werden in den Sommerferien die Heizkörper erneuert. Die Kosten belaufen sich auf rund 100.000 Euro. An der Großsporthalle in Niederaula wird für rund 250.000 Euro die Lüftungsanlage ausgetauscht.

An mehreren Schulen im Landkreis (Obersbergschulen, Eichendorff-Schule Cornberg, Albert-Schweitzer-Schule Rotenburg) werden Brandmeldeanlagen erneuert. Der Landkreis investiert hier in etwa 860.000 Euro. An den Obersbergschulen wird zudem die Gebäudefunkanlage installiert, damit der Funkverkehr von Feuerwehr und Rettungsdiensten auch im äußersten Winkel der Schule funktionsfähig ist. Die Kosten belaufen sich hier allein auf rund eine halbe Million Euro.

Weitere Arbeiten sind die Asphaltierung des Schulhofs an den Beruflichen Schulen in Bad Hersfeld in der Außenstelle in Heimboldshausen (100.000 Euro) sowie der Anbau für Betreuung an der Grundschule „An der Sommerseite“ in Bad Hersfeld (eine Million Euro).

„Die Schulferien sind für uns die wichtigste Bauzeit des Jahres. In diesen Wochen können viele Arbeiten durchgeführt werden, die während des laufenden Unterrichts nur eingeschränkt oder gar nicht möglich wären. Unser Ziel ist es, notwendige Baumaßnahmen so zu organisieren, dass sie den Schulalltag möglichst wenig beeinträchtigen. Dafür sind eine langfristige Planung, eine enge Abstimmung mit den Schulen und ein hohes Maß an Koordination aller Beteiligten erforderlich. So schaffen wir die Grundlage dafür, dass Schülerinnen und Schüler nach den Ferien in einer modernen und sicheren Lernumgebung starten können“, erklärt Anja Csenar, die als Fachdienstleiterin Schulen und Gebäude in der Kreisverwaltung, die Verantwortung für die Baumaßnahmen trägt.