Titel Logo
Kirchheimer Nachrichten
Ausgabe 33/2026
Aus dem Rathaus wird berichtet
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg informiert:

Landrat Torsten Warnecke und die neuen Studierenden des Studiengangs Allgemeine Verwaltung (Gehobener Dienst) bei ihrer Vereidigung.

Auch der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll begrüßte die neuen Kolleginnen und Kollegen in der Kreisverwaltung.

Die neuen Auszubildenden und Studierenden der Kreisverwaltung sind in ihren neuen Lebensabschnitt gestartet.

In diesem Jahr können zum ersten Mal auch interessierte Bürgerinnen und Bürger am Kreisehrenamtstag teilnehmen. Fotos: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Landrat Torsten Warnecke (8.v.l.) übergab Ronshausens Bürgermeister Markus Becker (6.v.r.) den Bewilligungsbescheid für die Förderung in Höhe von rund 320.000 Euro. Neben den Landtagsabgeordneten Dr. Martin Schörner (2.v.l.) und Karina Fissmann-Renner (4.v.r.) waren auch Vertreterinnen und Vertreter aus dem Ronshäuser Gemeindeparlament zur Übergabe am Haus des Gastes dabei.

Auch die beiden Landtagsabgeordneten Karina Fissmann-Renner (links) und Dr. Martin Schörner (zweiter von links) waren zur Bescheidübergabe in Ronshausen vor Ort.

Landrat Torsten Warnecke (links) hat den Förderbescheid vor dem Backhaus in Seifertshausen an Rotenburgs Bürgermeister Marcus Weber (zweiter von links) übergeben. Fotos: Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Die vier Ortsvorsteher der Haselgrund-Stadtteile: Mechthild Müller (Erkshausen), Peter Münscher (Seifertshausen), Ralf Wassermann (Dankerode) und Peter Knaut (Schwarzenhasel) (von links).

Auszubildende und Studierende starten neuen Lebensabschnitt

Kreisverwaltung heißt 18 neue Kolleginnen und Kollegen willkommen

Hersfeld-Rotenburg, 3. August 2026 - Für 18 junge Menschen begann am Montagmorgen im Landratsamt in Bad Hersfeld ein neuer Lebensabschnitt. Landrat Torsten Warnecke, Erster Kreisbeigeordneter Dirk Noll, Ausbildungsleiterin Tanja Licht und Vertreterinnen und Vertreter der internen Gremien begrüßten die neuen Auszubildenden und Studierenden der Kreisverwaltung.

„Wir freuen uns darüber, Sie für eine Ausbildung oder ein Studium bei uns gewonnen zu haben und werden Sie bestmöglich dabei unterstützen, dass der Start in Ihren neuen Lebensabschnitt erfolgreich verläuft. Sie sind die Zukunft unserer Verwaltung und wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit in den kommenden Jahren“, so Landrat Torsten Warnecke und Erster Kreisbeigeordneter Dirk Noll.

Diesen Worten schloss sich Ausbildungsleiterin Tanja Licht an: „Der Beginn einer Ausbildung oder eines Studiums ist ein sehr aufregender Schritt im Leben. Ich freue mich darauf, Sie bei diesem Schritt zu begleiten und stehe Ihnen immer als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Viel Erfolg, Freude und Durchhaltevermögen für Ihre Ausbildungs- und Studienzeit.“

Auch Gunter Ellenberger, stellvertretender Personalchef, Thomas Mausehund vom Personalrat, Emilia Möller von der Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Corinna Zehender sowie Marvin Fink, stellvertretender Ausbildungsleiter hießen die neuen Mitarbeitenden der Verwaltung willkommen.

Der Ausbildungsjahrgang 2026 besteht aus: Elena Börner, Polina Fedotova, Jannes Henze, Maja Küchenmeister, Isabelle Quägber, Tim Reichenauer, Oskar Reymond, Natalia Rosenberg, Enes-Nadir Sevimli (alle Verwaltungsfachangestellte), Marvin Schwabe (Fachinformatiker), Stella Maria Prochota (Fachkraft Küche), Johannes Steiner (Duales Studium Bauingenieurwesen), Giuliano Campisi (Fachoberschüler IT), Justice Faye Diehl, Levin Fritz, Jakob Steidler, Johanna Suntinger (Gehobener Dienst Allgemeine Verwaltung), Anna-Sophia Knoch, Paul Tulke (Duales Studium Soziale Arbeit), Lieselotte Lieding (Duales Studium Sozialverwaltungswirtschaft).

Jetzt für Ausbildungsjahr 2027 bewerben

Die Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2027 läuft bereits. Interessierte können sich für eine Ausbildungsstelle oder für das Studium Gehobener Dienst in der Kreisverwaltung bewerben. Weitere Informationen gibt es unter: www.hef-rof.de/ausbildung.

 

 

 

 

Tag der offenen Tür an der Volkshochschule Hersfeld-Rotenburg

Bildung erleben zum 80-jährigen Jubiläum mit einem vielfältigen Angebot in den neuen modernen Räumlichkeiten

Hersfeld-Rotenburg, 3. August 2026 - Im Rahmen der Feiern zum 80. Geburtstag der Volkshochschule Hersfeld-Rotenburg (vhs) findet am 15. August zwischen 12:30 und 17 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. In den neuen Räumlichkeiten in der Leinenweberstraße 5 in Bad Hersfeld gibt ein abwechslungsreiches Programm sowie die Gelegenheit, die Vielfalt des Bildungsangebots hautnah kennenzulernen.

Unter dem Motto „Entdecken. Mitmachen. Inspirieren lassen.“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit mehr als 20 kostenfreien Mini-Workshops, Mitmachaktionen, Vorführungen und Informationsständen. Ob Sprachen, Gesundheit, Kreativität, Digitalisierung, gesellschaftliche Themen oder berufliche Weiterbildung - für jede Altersgruppe und jedes Interesse gibt es etwas zu entdecken.

Die Gäste können neue Themen ausprobieren, mit Kursleitenden ins Gespräch kommen und sich unverbindlich über das Herbstsemester informieren. Auch Familien sind herzlich willkommen: Zahlreiche Angebote richten sich speziell an Kinder und Jugendliche oder laden zum gemeinsamen Mitmachen ein. Für das leibliche Wohl ist mit Gegrilltem und Getränken ebenfalls gesorgt.

Der Tag der offenen Tür bildet einen weiteren Höhepunkt im Jubiläumsjahr der Volkshochschule, die seit 1946 für lebenslanges Lernen, persönliche Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg steht. Mit der Veranstaltung möchte die vhs ihre Türen weit öffnen und zeigen, wie vielfältig, modern und praxisnah Erwachsenenbildung heute ist.

Weitere Informationen sowie das vollständige Tagesprogramm sind unter www.vhs-hersfeld.de verfügbar.

„Gemeinsam fit im Kopf“: Fortbildung zum Aufbau und zur Leitung von Gedächtnistrainingsgruppen

Zweitägiges Seminar findet am 20. und 21. August statt

Hersfeld-Rotenburg, 4. August 2026 - Der Fachdienst Senioren des Landkreises Hersfeld-Rotenburg bietet ein zweitägiges Seminar zum Aufbau und zur Leitung von Gedächtnistrainingsgruppen an. Die Schulung findet am Donnerstag, 20. August von 10 Uhr bis 16.30 Uhr und am Freitag, 21. August von 9 Uhr bis 15 Uhr im Landratsamt in Bad Hersfeld statt. Das Seminar wird im Projekt „Ortskernmobil“ angeboten. Das Seminar ist kostenfrei und die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Ziel der Fortbildung ist es, die Grundlagen des ganzheitlichen Gedächtnistrainings kennen zu lernen sowie Handwerkzeug zum Aufbau und Leiten von Gedächtnistrainingsgruppen zu erwerben. Die Fortbildung richtet sich an Ehrenamtliche, die in Gemeinden, Nachbarschaften, Seniorenkreisen oder anderen Einrichtungen Gedächtnistrainingsgruppen aufbauen und begleiten möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Interessierte können sich beim Fachdienst Senioren der Kreisverwaltung anmelden (E-Mail: ortskernmobil@hef-rof.de, Telefon: 06621 87-5308 und 06621 87-5313). Antje Tiedt und Dirk Klotzbach stehen zudem für Fragen zur Verfügung.

Hintergrund

Der Fachdienst Senioren nimmt mit dem Projekt „Ortskernmobil“ am Programm „Stärkung der Teilhabe älterer Menschen - gegen Einsamkeit und soziale Isolation“ teil. Es wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Workshop zu Kommunikationsmustern von Frauen und Männern

Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises bietet Veranstaltung für interessierte Frauen an

Hersfeld-Rotenburg, 5. August 2026 - Am Donnerstag, 27. August findet von 9 Uhr bis 12 Uhr im Raum Monte Kali im Landratsamt (Friedloser Straße 12, Bad Hersfeld) ein Workshop für Frauen zu den unterschiedlichen Kommunikationsmustern von Frauen und Männern statt.

Er wird veranstaltet vom Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises und findet in Kooperation mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit in Wiesbaden statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro, eine Anmeldung an vhs@hef-rof.de ist bis Donnerstag, 13. August erforderlich. Referentin ist die Diplomsozialpädagogin und systematische Trainerin Silvia Kann-Staudt.

Inhalt

Frauen und Männer teilen sich oft auf unterschiedliche Weise mit, was im beruflichen Kontext zu Herausforderungen in der Zusammenarbeit führen kann. Doch wer die Kommunikationsmuster des anderen Geschlechts besser versteht, kann entspannter reagieren und klüger handeln.

Der Workshop vermittelt die Unterschiede in der Kommunikation von Frauen und Männern und befähigt dazu, gezielt mit ihnen umzugehen. Durch das Erweitern der kommunikativen Fähigkeiten können Missverständnisse reduziert und die Zusammenarbeit effektiver gestaltet werden.

„Eine Zumutung für Mecklar“: Warnecke kritisiert TenneT scharf

Landkreis reicht fristgerecht Stellungnahme zur ersten Planänderung ein und fordert Nachbesserungen an der geplanten Höchstspannungsleitung – neue Trasse soll geplant nur 101 Meter von der Wohnbebauung entfernt verlaufen

Hersfeld-Rotenburg/Mecklar, 5. August 2026 – Fristgerecht hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg am 4. August seine Stellungnahme zur ersten Planänderung für die Höchstspannungsleitung Mecklar–Dipperz–Bergrheinfeld West eingereicht. Darin fordert der Landkreis grundlegende Nachbesserungen für den Abschnitt zwischen Mecklar und Dipperz und übt scharfe Kritik an der bisherigen Planung. Aus Sicht des Landkreises lässt der Vorhabenträger Tennet bislang keine ernsthafte Bereitschaft erkennen, die Trassenführung im Bereich Mecklar im Sinne der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner zu optimieren.

Nach dem derzeitigen Planungsstand soll die neue Höchstspannungsleitung in einem Abstand von lediglich 101 Metern zur Wohnbebauung verlaufen. Die bereits bestehende Leitung ist teilweise nur rund 65 Meter von den Häusern entfernt. Betroffen sind insbesondere die Wohnbebauung sowie die Neubaugebiete „Am Roten Rain“ und „Am Hochbaum“.

„Das ist eine Zumutung für Mecklar. Wer eine neue Höchstspannungsleitung bis auf 101 Meter an Wohnhäuser heranplant, kann nicht ernsthaft behaupten, alle Möglichkeiten zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger ausgeschöpft zu haben“, kritisiert Landrat Torsten Warnecke. „Tennet kennt unsere Einwände. Sie liegen seit Langem auf dem Tisch. Wer sie trotzdem nicht angemessen berücksichtigt, darf sich über deutliche Kritik nicht wundern.“

400 Meter sind keine unverbindliche Empfehlung

Der Landesentwicklungsplan Hessen sieht für neue Höchstspannungsfreileitungen einen Abstand von 400 Metern zur Wohnbebauung vor. Der Landkreis hat sowohl Tennet als auch die Bundesnetzagentur mehrfach auf diese Vorgabe und die besondere Situation in Mecklar hingewiesen.

„Der Landesentwicklungsplan ist keine freundliche Empfehlung, die man beiseiteschieben kann, wenn sie gerade nicht in die eigene Planung passt“, stellt Warnecke klar. „Auch beim Ausbau des Frankfurter Flughafens wurde der im Landesentwicklungsplan verankerte Schutz der Kernnacht vom Bundesverwaltungsgericht als gewichtige landesplanerische Vorgabe bestätigt. Dieser Schutzmaßstab hatte dort rechtlichen Bestand. Das Nachtflugverbot wurde durchgesetzt. Was für den Flughafen Recht ist, kann für die Stromtrasse nur billig sein. Die im Landesentwicklungsplan festgelegten Vorsorgeabstände dienen dem Schutz der Menschen. Sie müssen deshalb in einem Verfahren dieser Größenordnung ernsthaftes Gewicht haben.“

Hinzu kommt, dass sich in unmittelbarer Nähe der geplanten Trasse eine Kindertagesstätte befindet. Auch in den begleitenden Unterlagen und im Prüfbericht des TÜV Süd wird dieser Bereich als sogenannter Minimierungsbereich dargestellt. Für den Landkreis ist deshalb nicht nachvollziehbar, warum die vorhandenen Möglichkeiten zur Verringerung der Belastungen offenbar nicht konsequent ausgeschöpft werden.

Frühere Offenheit für Erdverkabelung verschwunden

In einer früheren Phase der Planung hatte Tennet nach Einschätzung des Landkreises noch Bereitschaft erkennen lassen, im Bereich Mecklar eine Erdverkabelung zu prüfen. Mittlerweile will der Vorhabenträger davon offenbar nichts mehr wissen.

„Bei uns entsteht zunehmend der Eindruck, dass technische und finanzielle Möglichkeiten zur Optimierung der Trasse lieber südlich unseres Landkreises eingesetzt werden, während die Menschen in Mecklar mit einer unzureichenden Lösung leben sollen“, sagt Warnecke. „Es darf aber nicht davon abhängen, auf welcher Seite einer Kreisgrenze Menschen wohnen, wie ernst ihr Schutz genommen wird. Diese Ungleichbehandlung akzeptieren wir nicht.“

Der Landkreis stehe dem notwendigen Ausbau der Stromnetze grundsätzlich positiv gegenüber. Gerade deshalb sei die Haltung von Tennet nicht nachvollziehbar.

„Akzeptanz für ein solches Großprojekt entsteht nicht durch Ignoranz, sondern durch transparente Planungen, nachvollziehbare Entscheidungen und die ernsthafte Suche nach Kompromissen“, betont Warnecke. „Wer den Menschen die Belastungen einer solchen Infrastruktur zumutet, muss auch alles technisch Machbare unternehmen, um diese Belastungen so gering wie möglich zu halten.“

Bundesnetzagentur muss Einwände ernst nehmen

Der Landkreis fordert die Bundesnetzagentur auf, die vorgebrachten Einwände im laufenden Verfahren nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern ihnen angemessenes Gewicht zu geben. Insbesondere müssten die Trassenführung im Bereich Mecklar, die Abstände zur Wohnbebauung und die Möglichkeiten einer Erdverkabelung erneut und nachvollziehbar geprüft werden.

„Wir erwarten, dass die Bundesnetzagentur Tennet mit dieser mangelhaften Kompromisssuche nicht durchkommen lässt“, erklärt Warnecke abschließend. „Eine Planung, die Mecklar derart stark belastet und gleichzeitig naheliegende Alternativen nicht überzeugend prüft, kann aus unserer Sicht keinen Bestand haben.“

Spannendes Programm beim Kreisehrenamtstag

Festreden, Musik & Tanz: Würdiger Rahmen in der einzigartigen Bad Hersfelder Stiftsruine

Hersfeld-Rotenburg, 7. August 2026 - Inmitten der malerischen Stiftsruine feiert der Landkreis Hersfeld-Rotenburg in zwei Wochen das Ehrenamt und alle ehrenamtlich Tätigen. Landrat Torsten Warnecke wird den Kreisehrenamtstag, der unter dem Motto „Ehrenamt - Was sonst?“ steht, moderieren. Bad Hersfelds Bürgermeisterin Anke Hofmann wird als Hausherrin die Gäste in der Stiftsruine begrüßen. Das Rahmenprogramm ist bunt: Neben musikalischen Beiträgen, wird auch eine Tanzgruppe für Stimmung sorgen.

Für die Festrede konnte in diesem Jahr Stefan Reuß, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen gewonnen werden. Reuß war von 2006 bis 2021 Landrat des Werra-Meißner-Kreises und bekleidete einige Ehrenämter. Beispielsweise war er von 2016 bis 2022 Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes. Aktuell ist er Sportkreisvorsitzender im Werra-Meißner-Kreis.

„Unser diesjähriges Rahmenprogramm verspricht eine würdige Veranstaltung für das Ehrenamt. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir tolle Musikgruppen, eine kreative Tanzgruppe und einen Festredner, der sich mit dem Thema Ehrenamt bestens auskennt, für unsere Veranstaltung gewinnen konnten. Und natürlich wartet auf das Publikum noch die ein oder andere Überraschung“, so Landrat Torsten Warnecke.

Zum ersten Mal können in diesem Jahr auch interessierte Bürgerinnen und Bürger in begrenzter Zahl am Kreisehrenamtstag teilnehmen. Anmeldungen sind per Mail (kreisehrenamtstag@hef-rof.de) oder telefonisch (06621 87-1103) möglich.

 

 

Dorfentwicklung: Ronshausen erhält rund 320.000 Euro

Landrat Torsten Warnecke hat den Bewilligungsbescheid an Ronshausens Bürgermeister Markus Becker übergeben

Ronshausen, 7. August 2026 - Ein kleiner Bühnenbereich, ein Aufenthaltsbereich für alle Generationen und eine Boule-Fläche: Rund um das Haus des Gastes in Ronshausen soll bald etwas Neues entstehen. Die Fläche rund um den Veranstaltungsort, die durch bereits abgebrochene Gebäude und den Erwerb von weiteren Flurstücken rund 3000 Quadratmeter umfasst, soll komplett neugestaltet werden. Für das Projekt erhält die Gemeinde Ronshausen rund 320.000 Euro aus dem Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen. Den Bewilligungsbescheid übergab Landrat Torsten Warnecke jetzt an Ronshausens Bürgermeister Markus Becker.

„Mit der Neugestaltung rund um das Haus des Gastes entsteht ein attraktiver Treffpunkt, der das Miteinander in Ronshausen stärkt. Die Förderung aus dem Dorfentwicklungsprogramm unterstützt die Gemeinde dabei, neue Impulse für die Ortsmitte zu setzen. Ich freue mich, dass hier ein Ort für Begegnung, Kultur und Gemeinschaft geschaffen wird“, so Landrat Torsten Warnecke.

Die Gemeinde gestaltet einen großen Teil des Areals als multifunktionale Fläche für unterschiedliche Nutzungen und Veranstaltungen. Hier wird auch die Möglichkeit bestehen, zu parken. Ein gepflasterter Bühnenbereich mit Stromanschluss bietet künftig die Möglichkeit, Konzerte und kleinere Feste auszurichten. Im hinteren, von der Hauptstraße abgewandten Bereich, schafft die Gemeinde einen Aufenthaltsort für alle Generationen. Neue Sitz- und Ruhemöglichkeiten, ein Spielgerät sowie eine Boule-Fläche laden Jung und Alt zum Verweilen und gemeinsamen Erleben ein. Zusätzlich sorgt die Gemeinde mit neuen Beleuchtungselementen für mehr Atmosphäre und wertet die Grünflächen auf.

„Mit diesem Projekt geben wir der Fläche rund um das Haus des Gastes ein neues Gesicht und schaffen einen Ort, an dem sich Jung und Alt gerne aufhalten. Die Förderung ist ein wichtiger Baustein, um unsere Ideen für mehr Aufenthaltsqualität und Begegnung umzusetzen. Ich freue mich darauf, dass aus der bisherigen Freifläche bald ein lebendiger Mittelpunkt für unsere Bürgerinnen und Bürger wird“, betont Markus Becker.

Auch die beiden Landtagsabgeordneten Karina Fissmann-Renner und Dr. Martin Schörner freuten sich über die vor Ort eingesetzten Fördermittel und richteten kurze Worte an die Anwesenden. Sie unterstrichen die Wichtigkeit der Projekte und kündigten an, sich weiterhin dafür einzusetzen, dass solche Projekte fortgeführt werden können.

Hintergrund

Die Dorfentwicklung (DE) ist ein Förderprogramm des Landes Hessen. Ziel der hessischen Dorfentwicklung ist es, die Dörfer in den ländlichen Räumen als attraktiven und lebendigen Lebensraum zu gestalten und zu stärken sowie die historische dörfliche Baustruktur zu erhalten. Das Dorfentwicklungsprogramm ermöglicht den als Förderschwerpunkt ausgewählten Kommunen und Privatpersonen, Fördermittel für Projekte zur Daseins- und Grundversorgung sowie für die Sanierung und den Neubau in Ortskernen zu erhalten.

 

 

 

Haselgrund schließt sich zusammen: Kommunales Entwicklungskonzept für die vier Rotenburger Stadtteile wird auf den Weg gebracht

Landrat Torsten Warnecke übergibt Förderbescheid in Höhe von rund 26.000 Euro

Rotenburg, 10. August 2026 - Die vier Rotenburger Stadtteile Dankerode, Erkshausen, Schwarzenhasel und Seifertshausen haben sich zusammengeschlossen, um ein kommunales Entwicklungskonzept (KEK) zu erstellen. Über das Förderprogramm „Dorfmoderation“ wird dieses Projekt mit Mitteln in Höhe von rund 26.000 Euro unterstützt. Landrat Torsten Warnecke hat den Förderbescheid kürzlich in Seifertshausen an Rotenburgs Bürgermeister Marcus Weber übergeben. Das Entwicklungskonzept soll später als Bewerbung dienen, um als neuer Förderschwerpunkt in das Landesprogramm „Dorfentwicklung“ aufgenommen zu werden.

„Gerade im ländlichen Raum entstehen immer wieder starke Ideen und Projekte, die das Leben vor Ort nachhaltig verbessern. Ein Kommunales Entwicklungskonzept ist dafür ein wichtiger erster Schritt: Es schafft eine gemeinsame Perspektive. Örtliche Beteiligte entwickeln konkrete Vorhaben. Dies eröffnet die Chance, künftig weitere Fördermittel zu erhalten und gute Ideen auch in die Tat umzusetzen“, so Landrat Torsten Warnecke.

Kommunale Entwicklungskonzepte werden grundsätzlich für das gesamte Gemeinde- oder Stadtgebiet erarbeitet. Die Stadt Rotenburg hat sich dazu entschieden, die vier Haselgrund-Stadtteile im Konzept näher zu beleuchten.

„Der Haselgrund zeigt, was möglich ist, wenn Dörfer gemeinsam an einem Strang ziehen. Dankerode, Erkshausen, Schwarzenhasel und Seifertshausen verstehen sich als starke Gemeinschaft, die ihre Zukunft gemeinsam gestalten will. Mit dem Entwicklungskonzept richten wir den Blick ganz bewusst auf unsere Dörfer und schaffen eine Grundlage, um ihre Stärken weiter auszubauen und ihre Lebensqualität langfristig zu sichern“, betont Bürgermeister Marcus Weber.

Auch die beiden Landtagsabgeordneten Karina Fissmann-Renner und Dr. Martin Schörner waren zur Bescheidübergabe anwesend. Sie stellten die Bedeutung für die Stadtteile in den Vordergrund und freuten sich darüber, dass das Fördergeld im ländlichen Raum ankommt.

Im Kommunalen Entwicklungskonzept werden gesamtkommunale Entwicklungsprozesse angestoßen und Projekte unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger entwickelt. Es dient als Entscheidungs- und Fördergrundlage für die Durchführungsphase der Dorfentwicklung. Eine Bestandsanalyse der Infrastruktur und Angebote ist ebenso Bestandteil wie eine Stärken- und Schwächen-Analyse mit Handlungsbedarfen und potentiellen kommunalen Projekten.

Hintergrund

Das Förderprogramm „Dorfmoderation" ist ein Angebot für Kommunen, die nicht als Förderschwerpunkt der Dorfentwicklung anerkannt sind. Gefördert werden Ausgaben für Moderations- und Beratungsdienstleistungen sowie die Erstellung von kommunalen Entwicklungskonzepten zu allen Themen, die die Zukunftsfähigkeit der Kommune betreffen.