Martin Rößler (vierter von links) übergab eine Förderung zur Beschaffung eines Gerätewagens Atemschutz. Es freuten sich (von links): Markus Dauber (Feuerwehr Bad Hersfeld), Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger, Landtagsabgeordnete Karina Fissmann-Renner, Landrat Torsten Warnecke, Landtagsabgeordnete Tanja Hartdegen und Thorsten Bloß, Fachdienstleiter Gefahrenabwehr. Im Hintergrund: Der derzeitige Gerätewagen Atemschutz.
Freuten sich gemeinsam über die Förderung: Staatssekretär Martin Rößler (links) und Landrat Torsten Warnecke (rechts).
Die Gruppe um Landrat Torsten Warnecke machte sich einen Eindruck vom bisherigen Einsatzfahrzeug. Fotos: Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Ob Volleyball, Handball oder Basketball: Während ihres FSSJH führt Theresa Offer auch eine Kindergruppe an Ballsportarten heran.
Freuen sich über die Förderung des Fest der Kulturen für Vielfalt und Demokratie: Daniela Langgut (Partnerschaft für Demokratie Hersfeld-Rotenburg), Erster Kreisbeigeordneter Dirk Noll, Erich Hartung (Bunt statt Braun Hersfeld-Rotenburg e.V.) und Scheerin Alou (Partnerschaft für Demokratie Hersfeld-Rotenburg) (von links).
Die Asiatische Hornisse (links) ist kleiner und dunkler gefärbt als die heimische Europäische Hornisse (rechts). Auffällig sind ihr schwarzer Körper und die gelblichen Beinspitzen.
Neue Wespenart ist nicht gefährlicher als andere Arten - bislang in Hessen nur im Rhein-Main-Gebiet festgestellt
Hersfeld-Rotenburg, 13. August 2025 - Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) breitet sich in Deutschland immer mehr aus. Landesweit wurden bislang nur Sichtungen in Südhessen festgestellt. Das Management für die Bekämpfung der invasiven Art sorgt bei Landrat Torsten Warnecke für Irritationen.
„Als Ergebnis bleibt festzuhalten, dass Nester nur dann bekämpft werden sollen, wenn ein naturschutzfachlicher Grund vorliegt. Nach dieser naturschutzfachlichen Vorgabe des Landes, ist dies bei Nestern im Siedlungsbereich, wo die meisten Nester auftreten, im Regelfall nicht gegeben. Gleichzeitig ist die Entfernung der Nester die effektivste Maßnahme“, erklärt Landrat Torsten Warnecke, der sich von der Weiterentwicklung von Kameradrohnen verspricht, dass die notwendige Bekämpfung dieser Insektenart dadurch effektiv und kostengünstig erfolgen kann.
Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Hersfeld-Rotenburg bittet dennoch die Bürgerinnen und Bürger, dass, wenn Sie die Asiatische Hornisse entdecken, dies möglichst über das offizielle Meldeportal des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter: https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/arten-melden/hornisse/meldeportal-hornisse zu melden. Eine Meldung kann nur überprüft werden, wenn ein Bild gesendet wird.
Hintergrund
Die Asiatische Hornisse kommt ursprünglich aus Südostasien und kam wahrscheinlich über den internationalen Warenverkehr nach Europa. Im Vergleich zur Europäischen Hornisse (Vespa crabro) ist sie deutlich kleiner und hat zudem eine dunkle Färbung. Weitere Auffälligkeiten bei der Asiatischen Hornisse sind ihre gelben Streifen am Ende des Hinterleibs sowie ihre gelblichen Beine. Die Flügel sind zumeist rotgefärbt.
Das Insekt baut erst kleine und dann große und kugelförmige Nester. Zumeist in großer Höhe in Bäumen oder an Gebäuden. Diese Nester werden häufig im Spätsommer gebaut und heißen Sekundärnester. Das Primärnest wird von der Jungkönigin bereits im Frühjahr in Hecken oder unter Dachvorsprüngen gebaut.
Die Asiatische Hornisse ist für den Menschen nicht gefährlicher als andere Wespenarten. Zwar sind ihre Stiche schmerzhaft, aber im Normalfall nicht gefährlich. Trotzdem wird die Ausbreitung des Tieres genau beobachtet, da sie als gebietsfremde Art, heimische Arten verdrängen kann und offenkundig ganze Bienenstöcke eliminiert. Laut der Unteren Naturschutzbehörde sollte jede Sichtung des Insekts oder eines Sekundärnestes möglichst genau dokumentiert werden. Weitere Informationen gibt es zudem vom Berater des HLNUG, Reiner Jahn, unter: reiner@reiners-honig.de.
Resilienz & Nachhaltigkeit: Landkreis Hersfeld-Rotenburg erzielt in mehreren Prüfbereichen gute Ergebnisse - Verwaltung setzt weiterhin auf Umsetzung konkreter Empfehlungen
Hersfeld-Rotenburg, 14. August 2025 - Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat in der 250. Vergleichenden Prüfung „Resilienz und Nachhaltigkeit: Landkreise“ des Hessischen Rechnungshofs ein positives Ergebnis erzielt. Der umfassende Prüfbericht bescheinigt dem Landkreis in mehreren Bereichen ein hohes Maß an Leistungsfähigkeit, Organisation und sozialem Engagement - insbesondere im Katastrophenschutz, der Integration geflüchteter Menschen, dem baulichen Hochwasserschutz sowie der schulischen Resilienz.
„Der Bericht ist für uns ein starkes Signal, dass wir in zentralen Bereichen auf dem richtigen Weg sind. Ob Ehrenamt, Sicherheit oder soziale Verantwortung - der Landkreis steht für Verlässlichkeit und Zusammenhalt“, betont Landrat Torsten Warnecke.
Starker Katastrophenschutz: Ehrenamt mit Struktur
Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg überzeugte in der Prüfung vor allem durch eine hohe Einsatzbereitschaft und professionelle Organisation im Katastrophenschutz. Die über 3.200 aktiven ehrenamtlichen Feuerwehrleute bedeuten im Schnitt 26,4 Feuerwehrkräfte pro 1.000 Einwohner. Im hessenweiten Vergleich ist das einer der höchsten Werte. Neben der großen Anzahl Ehrenamtlicher stechen der hohe Umfang an Einsatz- und Übungsstunden sowie regelmäßig durchgeführte Vollübungen heraus.
„Der Bevölkerungsschutz ist bei uns keine Pflichtübung, sondern wird mit großem Engagement gelebt. Vor allem unsere Ehrenamtlichen sind mit viel Engagement und Herzblut dabei, ihre Region zu schützen. Das verdient besondere Anerkennung“, so Landrat Warnecke.
Soziale Verantwortung umgesetzt: Integration gelingt
Die Strategie der Unterbringung und Integration geflüchteter Menschen wurde positiv bewertet. Dies setzt der Landkreis mit von der Kreisverwaltung gemieteten Wohnungen um. Er stellt zudem gezielte Integrationsangebote bereit - von Sprachkursen über Jobvermittlung bis hin zu ehrenamtlicher Begleitung.
„Integration gelingt dort, wo Menschen nicht nur untergebracht, sondern begleitet werden. Unser Ziel ist es, Perspektiven für alle Seiten zu schaffen“, erklärt Erster Kreisbeigeordneter und Sozialdezernent Dirk Noll.
Resilienz an Schulen: Sicherheit für die junge Generation
Auch im Bereich der Schulresilienz konnte Hersfeld-Rotenburg überzeugen. Der Landkreis gehört zu den Kreisen mit einem überdurchschnittlichen Umsetzungsgrad bei Alarmierungs-, Brandschutz- und Notfallmaßnahmen an Schulen.
„Die Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler hat für uns oberste Priorität. Deshalb investieren wir in Ausstattung, Prävention und Zusammenarbeit - mit Schulen, Polizei und Rettungsdiensten“, betont Landrat Warnecke.
Kreis setzt Empfehlungen zügig um - und bleibt dran
Ein weiterer Pluspunkt: Der Landkreis hat bereits zwei Drittel der Empfehlungen aus der vorherigen Prüfung vollständig umgesetzt. Das wurde vom Hessischen Rechnungshof ausdrücklich positiv hervorgehoben.
„Wir sehen Prüfungen als Chance zur Weiterentwicklung. Auch diesmal nehmen wir die Hinweise auf und schauen bei Umsetzungsstrategien wie pragmatisch Verbesserungen erzielt werden können. Das alles gelingt nicht ohne positiv in die Aufgabenbewältigung blickende Personen. Ob Haupt- oder Ehrenamtliche, nur gemeinsam sind die Aufgaben zu wuppen“, so Landrat Warnecke abschließend.
Martin Rößler, Staatssekretär im hessischen Innenministerium, übergab Landrat Torsten Warnecke einen Förderbescheid in Höhe von über 160.000 Euro
Hersfeld-Rotenburg, 14. August 2025 - Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat eine Förderung des Landes Hessen zur Beschaffung eines Gerätewagens Atemschutz (GW-A) erhalten. Martin Rößler, Staatssekretär im hessischen Innenministerium, übergab am Vormittag im Landratsamt einen Förderbescheid in Höhe von über 160.000 Euro an Landrat Torsten Warnecke. Der Gerätewagen wird nach Lieferung Teil der Fahrzeug-Flotte der Feuerwehr der Kreisstadt Bad Hersfeld werden. Er wird allerdings, wie beim derzeitigen Fahrzeug, bei Gefahrenlagen im gesamten Kreisgebiet eingesetzt.
„Wir sind sehr dankbar für die Förderung des Landes Hessen, die ungefähr zwei Drittel der Gesamtkosten abdeckt. Ohne diese Unterstützung hätten wir nicht die Möglichkeit, unsere Ehrenamtlichen mit neuester Technik auszustatten. Der neue Gerätewagen wird die Arbeit unserer Einsatzkräfte merklich erleichtern“, sagte Landrat Torsten Warnecke.
Staatssekretär Martin Rößler betonte: „Die freiwilligen Feuerwehrleute brauchen moderne Feuerwehrhäuser und Technik, aber auch moderne Fahrzeuge, um zum Wohl der Menschen bestmöglich dienen zu können. Ich freue mich deshalb, dass das Land die Fahrzeugbeschaffung der Landkreise und Gemeinden im Brandschutzbereich mit Zuwendungen unterstützen kann.“
Auch Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger zeigte sich dankbar für die Förderung: „Neben diesem Gerätewagen haben wir zuletzt auch Förderungen für einen weiteren Gerätewagen erhalten. Auch unsere geplante Atemschutzübungsanlage wird vom Land unterstützt. Für diese Förderungen sind wir dankbar, sie sind aber auch notwendig, damit alle unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute weiterhin gute Arbeit für die gesamte Bevölkerung im Landkreis liefern.“
Im Anschluss an die Förderbescheid-Übergabe machten sich Staatssekretär Martin Rößler und Landrat Torsten Warnecke gemeinsam mit den beiden Landtagsabgeordneten Karina Fissmann-Renner und Tanja Hartdegen sowie Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger und Fachdienstleiter Gefahrenabwehr Thorsten Bloß einen Eindruck von dem bisherigen Gerätewagen Atemschutz, der im Zuge der Neubeschaffung ausgetauscht werden wird. Markus Daube von der Feuerwehr Bad Hersfeld erläuterte die verschiedenen Funktionen und Abläufe von Einsätzen.
„Mit acht Hauptamtlichen haben wir im Vergleich, vor allem zu städtischen Regionen, nur einen Bruchteil, die nicht ehrenamtlich in der Feuerwehr tätig sind. Ein Kreisbrandinspektor, zwei Stadtbrandinspektoren und fünf Gerätewarte: Alle weiteren Feuerwehrleute sind ehrenamtlich tätig. Wir sind dankbar für alle, die sich mit Herzblut und Engagement für das Wohl der Bevölkerung einsetzen und damit eine große Verantwortung übernehmen“, erklärt Landrat Torsten Warnecke.
Jugendliche aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg sammeln beim Freiwilligen Sozialen Schuljahr Hessen erste Erfahrungen im Ehrenamt
Hersfeld-Rotenburg, 15. August 2025 - Ob Pflegeeinrichtungen, Sportvereine oder Naturschutz: Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben viele verschiedene Möglichkeiten sich während des Freiwilligen Sozialen Schuljahres Hessen (FSSJH) ehrenamtlich zu engagieren. Wer Interesse hat, kann sich beim Koordinierungszentrum für Bürgerengagement der Kreisverwaltung bewerben und im Rahmen des FFSJH verschiedene Aufgabenbereiche ehrenamtlicher Arbeit kennenlernen.
Theresa Offer ist eine von 67 Schülerinnen und Schülern, die sich während des Schuljahres 2024/2025 ehrenamtlich engagiert haben. Sie ist über eine Informationsveranstaltung an ihrer Schule auf die Möglichkeit ein FSSJH zu absolvieren, aufmerksam geworden.
„Das FSSJH hat mir geholfen, mich in verschiedenen Bereichen weiterzuentwickeln“
Die 17-jährige Theresa Offer aus Rotenburg-Braach besuchte im vergangenen Jahr die 11. Klasse der Jakob-Grimm-Schule in Rotenburg und absolviert ihr FSSJH in der Volleyballabteilung der TG 1849 Rotenburg. Bereits im Schuljahr 2023/2024 hat sie bei einem anderen Verein in der Fuldastadt ein FSSJH gemacht. „Das erste Jahr hat mir extrem viel Spaß gemacht, also wollte ich mich gerne nochmal in diesem Rahmen engagieren. Allerdings dieses Mal bei einem anderen Verein. Da ich selber Volleyball spiele und die Volleyball-Abteilung der TGR jemanden gesucht hat, passt die Einsatzstelle perfekt zu mir“, erklärt Theresa.
Ihre Einsatzbereiche sind vielfältig. Im Vordergrund steht die Mitarbeit bei Oberliga-Spieltagen der ersten Damenmannschaft während der Saison. „Meist bin ich hier für die Technik oder das Catering eingeteilt. Das bedeutet zum Beispiel, dass ich den Livestream starte und im Blick behalte, Musik einspiele und Getränke und Essen verkaufe. Manchmal bin ich auch Teil des Schiedsgerichts und fülle den Spielberichtsbogen aus oder bin für die Punktetafel verantwortlich“, so Theresa. Das mache ihr vor allem Spaß, weil sie sich dort gemeinsam mit anderen Mannschaftskolleginnen engagieren kann.
Darüber hinaus ist Theresa auch als Trainerin aktiv. Jeden Freitag von 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr übernimmt sie eine Ballspielgruppe für Kinder ab fünf Jahren. Egal, ob Basketball, Handball oder Volleyball: Ziel ist es, die Kinder an Ballsport heranzuführen. „Die strahlenden Kinderaugen sind besonders schön, zum Beispiel wenn ein Kind zum ersten Mal einen Ball gefangen hat“, sagt sie.
In den beiden Jahren, in denen sie das FSSJH jetzt absolviert hat, hat sich Theresa in ihrer Persönlichkeit weiterentwickelt: „Mir fällt es leichter, vor vielen Menschen zu sprechen, ich bin selbstbewusster geworden und habe mehr Durchsetzungsvermögen. Aus diesem Grund würde ich auch jedem empfehlen, die Möglichkeit wahrzunehmen, sich zu engagieren.“
Auf die Frage, ob sie sich in Zukunft vorstellen kann, sich weiter ehrenamtlich zu engagieren, antwortet sie: „Ja, auf jeden Fall!“. Dann zwar nicht mehr im Rahmen des FSSJH, aber trotzdem nicht weniger engagiert.
Hintergrund
Das Freiwillige Soziale Schuljahr Hessen (FSSJH) bietet Schülerinnen und Schülern im Landkreis Hersfeld-Rotenburg die Möglichkeit, erste Schritte im ehrenamtlichen Engagement zu sammeln und dieses mit ihrem Schulalltag zu verbinden. Jugendliche, die am FSSJH teilnehmen, engagieren sich mit rund 80 Stunden pro Schuljahr in einer gemeinnützigen Einrichtung oder in einem Verein. Das Programm wird vom Koordinierungszentrum für Bürgerengagement der Kreisverwaltung begleitet. Die Mitarbeitenden stehen den Jugendlichen sowie ihren Einsatzstellen als Ansprechpartner zur Verfügung und organisieren regelmäßig begleitende Workshops. Für das kommende Schuljahr ist der Landkreis auf der Suche nach neuen interessierten Schülerinnen und Schülern.
Der Verein „Bunt statt Braun Hersfeld-Rotenburg e.V.“ erhält Förderung in Höhe von bis zu 5.000 Euro
Hersfeld-Rotenburg, 18. August 2025 - Die Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Hersfeld-Rotenburg fördert das Fest der Kulturen für Vielfalt und Demokratie. Die Veranstaltung, die vom Verein „Bunt statt Braun Hersfeld-Rotenburg e.V.“ organisiert wird, wird mit bis zu 5.000 Euro unterstützt. Erster Kreisbeigeordneter Dirk Noll übergab die Förderung an Erich Hartung vom Verein.
„Mit dem Festival wird ein starkes Zeichen für Vielfalt und demokratisches Miteinander gesetzt. Die Förderung ist uns wichtig, weil sie Menschen aus allen Hintergründen zusammenbringt, den Dialog fördert und gegenseitiges Verständnis stärkt. Gerade in einer Zeit, in der Polarisierung und Ausgrenzung zunehmen, brauchen wir Orte, an denen wir uns begegnen, voneinander lernen und gemeinsam feiern können. Dieses Fest zeigt, dass unser Landkreis bunt, offen und solidarisch ist“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Dirk Noll.
Das Fest der Kulturen für Vielfalt und Demokratie findet am Samstag, 30. August von 11 bis 19 Uhr im Schildepark in Bad Hersfeld statt. Das Programm ist abwechslungsreich. Von Live-Musik über Redebeiträge und Tanzdarbietungen bis hin zu einer Zaubershow. Auf dem Markt der Möglichkeiten werden zudem zahlreiche Vereine und zivilgesellschaftliche Initiativen aus der Region vertreten sein und ihre Arbeit vorstellen. Der Eintritt ist frei.
„Bunt statt Braun Hersfeld-Rotenburg e.V.“ ist ein Bündnis von Menschen und Organisationen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg, das sich für Toleranz und Vielfalt einsetzt und sich entschlossen gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit stellt. Durch präventive Arbeit will das Bündnis sensibilisieren und auf diskriminierende und rassistische Zustände aufmerksam machen. Weitere Infos unter www.buntstattbraun-hef-rof.de.
Hintergrund
Der Bund fördert die Partnerschaften für Demokratie: Durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ werden in ganz Deutschland Städte, Gemeinden und Landkreise dabei unterstützt, im Rahmen von lokalen Partnerschaften für Demokratie Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt zu entwickeln und umzusetzen. In Hessen werden derzeit 29 „Partnerschaften für Demokratie“ aus dem Landesprogramm „Hessen - aktiv für Demokratie und gegen Extremismus“ jährlich kofinanziert. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg startete die „Partnerschaft für Demokratie“ vor vier Jahren auf Initiative der Stiftung Adam von Trott, Imshausen e.V. und dem Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe der Kreisverwaltung.
Weitere Infos zur Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Hersfeld-Rotenburg unter: https://pfd-hef-rof.de/
Ansprechpartner: Daniela Langgut (06621 87-5291, daniela.langgut@hef-rof.de), Scheerin Alou (06622 9169850, scheerin.alou@stiftung-adam-von-trott.de).