Glückliche Gesichter bei den Schülerinnen und Schülern: Pünktlich zum neuen Schuljahr wurde in der Gesamtschule Niederaula die neue Bibliothek eröffnet. Zu diesem Anlass unterstrich Landrat Torsten Warnecke (in der letzten Reihe, rechts) die Bedeutung des Lesens für das Lernen. Für das Projekt wurden rund 820.000 Euro investiert.
Den Schülerinnen und Schülern steht eine große Auswahl an Büchern zur Verfügung.
Neben den klassischen Büchern gibt es auch ein digitales Angebot.
Auch die Eltern der neuen Fünftklässler verschafften sich einen Eindruck von der neuen Bibliothek.
Dieses anwachsende Hornissennest im Bad Hersfelder Stadtteil Asbach wurde Anfang August festgestellt. Die Untere Naturschutzbehörde gibt wertvolle Empfehlungen, wie durch vorbeugende Maßnahmen, spätere Eingriffe vermieden werden können.
Landrat Torsten Warnecke (links) und Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach (rechts) freuten sich über die Förderung des Landes Hessen.
Landrat Torsten Warnecke übergab in Niederaula zwei Bewilligungsbescheide in Höhe von rund 60.000 Euro.
Viel Spaß und Abwechslung, wie hier beim irischen Volkstanz, war am Samstag beim Tag der offenen Tür in der Volkshochschule Hersfeld-Rotenburg geboten.
Der Leiter der vhs, Fabian Göbel (links) mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Dirk Noll.
Die Besucherinnen und Besucher konnten sich einen Eindruck zum Thema 3D-Druck verschaffen.
Die neuen Räumlichkeiten in der Leinenweberstraße wurden von den Besucherinnen und Besuchern positiv hervorgehoben. Fotos: Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Moderne Lern- und Aufenthaltsmöglichkeit pünktlich zum beginnenden Schuljahr fertiggestellt
Niederaula, 12. August 2026 - Die neuen Fünftklässler der Gesamtschule Niederaula staunten an ihrem ersten Tag nicht schlecht. Nicht nur, dass sie nun die weiterführende Schule besuchen, sie waren auch die ersten Schülerinnen und Schüler, die die neue Bibliothek inspizieren durften. Moderne Räumlichkeiten und ein angenehmer Aufenthaltsort wurden pünktlich zum neuen Schuljahr 2026/2027 fertiggestellt. Der Landkreis investierte dabei rund 820.000 Euro in das neue Gebäude.
„Das Lesen kann zur Entspannung oder auch zur Unterhaltung dienen. Zudem kann es den Horizont erweitern. Aus diesen vielschichtigen Gründen ist der Bibliotheksneubau von einer ganz besonderen Bedeutung“, erklärt Landrat Torsten Warnecke bei der Eröffnung. Neben den klassischen Büchern sind auch digitale Alternativen im neuen Gebäude nutzbar.
Neben dem stellvertretenden Schulleiter der Gesamtschule Mirko Krotzky und weiteren Lehrkräften war es den neuen Fünftklässlern vorbehalten, als erste Schüler das moderne Gebäude zu besichtigen. Die Freude bei allen Beteiligten über die Fertigstellung des Projektes ist an diesem Vormittag bei allen spürbar gewesen.
Seit über einem Jahrzehnt hatte die Bibliothek kein eigenes Gebäude und musste zeitweise in einem Container untergebracht werden. Neben der modernen Lernatmosphäre wurden die Räumlichkeiten auch mit einer Lüftungsanlage ausgestattet.
Aufgrund des Platzmangels hatte die Schulleitung schon seit längerer Zeit den Wunsch nach einem Anbau, sodass aufgrund der Platzverhältnisse eine Planung für zwei Anbauten erstellt wurde. In enger Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung, insbesondere mit dem Fachdienst Schulen und Gebäude, markiert die Eröffnung der Bibliothek das Ende der Maßnahme. Bereits seit zweieinhalb Jahren ist neben der Bibliothek schon ein weiterer Anbau in Betrieb. Dort sind unter anderem Klassenräume sowie ein Musikraum geschaffen wurden.
Abschließend erklärte Landrat Torsten Warnecke: „Dieses Projekt unterstreicht das Engagement des Landkreises in unsere Schulen für die Zukunft. Eine solche Planung und Umsetzung fallen nicht vom Himmel. Wir sind uns alle bewusst, dass diese nachhaltigen Investitionen notwendig sind. Die Wertschätzung vonseiten des Lehrkörpers und insbesondere von den Schülerinnen und Schülern ist dabei das beste Ergebnis.“
Wertvolle Informationen der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises zum Umgang mit den Insekten
Hersfeld-Rotenburg, 13. August 2026 - Aufgrund der hohen Temperaturen in diesem Sommer häufen sich immer wieder Anfragen zu Wespen- und Hornissennestern an Wohnhäusern. Die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises weist darauf hin, dass auch diese Insekten einen wichtigen Beitrag zum Naturhaushalt leisten und ihre Nester (und Völker) auch nur in Ausnahmefällen entfernt oder umgesetzt werden dürfen.
„Wespen und insbesondere Hornissen werden häufig als lästig und gefährlich wahrgenommen. Tatsächlich erfüllen sie jedoch wichtige ökologische Funktionen. Sie erbeuten große Mengen anderer Insekten und tragen damit zur natürlichen Regulierung von Insekten bei. Zum Beutespektrum gehören unter anderem Fliegen, Mücken, Bremsen, Blattläuse sowie verschiedene Raupenarten“, erläutert Martina Schäfer, Leiterin der Unteren Naturschutzbehörde in der Kreisverwaltung.
Ein einziges Hornissenvolk kann im Verlauf eines Sommers mehrere Kilogramm Insekten als Nahrung für seine Brut in ihr Nest eintragen. Auch Wespenvölker leisten einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung vieler Fluginsekten. Dadurch erhalten sie das ökologische Gleichgewicht was letztlich auch dem Menschen zugutekommt.
Nicht jedes Nest stellt eine Gefahr dar
Die meisten Wespen- und Hornissennester verursachen keinerlei Probleme. Die Tiere verteidigen ihr Nest in der Regel nur, wenn sie sich unmittelbar bedroht fühlen. Wer ausreichend Abstand hält und hektische Bewegungen oder das Anpusten der Tiere vermeidet, kann in den meisten Fällen problemlos mit ihnen zusammenleben empfiehlt die Untere Naturschutzbehörde.
Da die Völker nur einen Sommer bestehen, erledigt sich das Problem von selbst. Im Spätsommer sterben die Arbeiterinnen ab, das Volk zieht keine neue Brut mehr heran und lediglich die jungen Königinnen überwintern an geschützten Orten. Das alte Nest wird im folgenden Jahr nicht erneut bezogen und verfällt.
Vorbeugung statt Bekämpfung
Der wirksamste Schutz vor einer Ansiedlung besteht darin, geeignete Nistmöglichkeiten bereits vor Beginn der Nestbauphase zu versperren. Besonders in stark genutzten Wohnbereichen sollten daher mögliche Einflugöffnungen rechtzeitig kontrolliert und dauerhaft verschlossen werden.
Folgende Empfehlungen kann die Untere Naturschutzbehörde geben:
Durch diese vorbeugenden Maßnahmen lassen sich Konflikte zwischen Menschen und Tieren häufig vermeiden, ohne dass später Eingriffe in bestehende Nester erforderlich werden.
Gesetzlicher Schutz
Alle heimischen Wespenarten sowie Hornissen unterliegen den allgemeinen Schutzbestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes. Hornissen genießen darüber hinaus einen besonderen gesetzlichen Schutz. Das mutwillige Zerstören oder Entfernen eines Nestes ist grundsätzlich unzulässig. Maßnahmen kommen nur dann in Betracht, wenn im Einzelfall eine konkrete Gefährdung besteht und andere Möglichkeiten ausscheiden. In diesen Fällen ist vor einem Eingriff die Naturschutzbehörde oder - bei akuten Gefahrensituationen - eine fachkundige Schädlingsbekämpfungsfirma (Kammerjäger) zu kontaktieren. Vor einer geplanten Beseitigung oder Umsiedlung von Hornissen ist eine artenschutzrechtliche Befreiung zu beantragen.
Gemeinsam Konflikte vermeiden
Die Untere Naturschutzbehörde bittet alle Bürgerinnen und Bürger um einen besonnenen Umgang mit Wespen und Hornissen. Mit etwas Rücksicht und einfachen vorbeugenden Maßnahmen lassen sich die meisten Konflikte vermeiden. Gleichzeitig wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt unserer heimischen Tierwelt geleistet.
Wespen und Hornissen sind keine Schädlinge, sondern wertvolle Nützlinge, die täglich zahlreiche Fliegen, Mücken und andere Insekten aus unserer Umgebung entfernen und damit einen unverzichtbaren Bestandteil eines funktionierenden Ökosystems darstellen. Weitere Auskünfte erhält man bei der Unteren Naturschutzbehörde unter der Telefonnummer: 06621 87-2203.
Niederaulas Bürgermeister Thomas Rohrbach nahm die beiden Bescheide im Rathaus entgegen
Niederaula, 14. August 2026 - Für die Planungen zur Gestaltung des Kirchplatzes als zentralen Gemeindeplatz sowie der Sanierung und Modernisierung des Bürgerhauses übergab Landrat Torsten Warnecke kürzlich zwei Bewilligungsbescheide für Förderungen des Landes Hessen in Höhe von insgesamt rund 60.000 Euro.
„Dorfentwicklung bedeutet nicht, einzelne Gebäude isoliert zu betrachten, sondern den Ort als Ganzes im Blick zu haben. Ein attraktiv gestalteter Kirchplatz und ein modernes Bürgerhaus können dabei wichtige Impulse setzen: Der öffentliche Raum wird zu einem Ort, an dem man sich gerne aufhält und das Bürgerhaus bietet den passenden Rahmen für Begegnung, Veranstaltungen und gemeinschaftliches Engagement. Gerade in Zeiten, in denen sich das Leben vieler Menschen zunehmend in den digitalen Raum verlagert, brauchen wir Orte, die persönliche Begegnung ermöglichen und Gemeinschaft erlebbar machen“, so Warnecke.
„Wir freuen uns sehr über die Förderung und die damit verbundene Möglichkeit, die Planungen für die Weiterentwicklung unseres Ortskerns voranzubringen. Damit ist ein wichtiger weiterer Schritt getan. Wir hoffen, dass wir auch für die anschließende Umsetzung auf Unterstützung durch das Dorfentwicklungsprogramm zählen können“, betont Bürgermeister Thomas Rohrbach.
Als Ergebnis des Ortskernentwicklungskonzeptes für Niederauls soll das dortige Bürgerhaus saniert und barrierearm gestaltet werden. Nach der übergangsweisen Nutzung als Kindergarten sollen das Gebäude und die Außenanlagen zum Bürgerhaus zurückgebaut werden. Die Planung für dieses Projekt wird mit knapp 50.000 Euro gefördert.
Zudem soll der Kirchplatz als zentraler Gemeindeplatz gestaltet werden. Der Platz soll im Mittelpunkt des Dorfes ein Ort für Feste, Versammlungen und Begegnungen werden. Die Planung für dieses Projekt wird vom Land Hessen mit rund 10.000 Euro gefördert.
Auch die Landtagsabgeordnete Tanja Hartdegen richtete Worte an die Anwesenden. Sie beglückwünschte die Gemeinde für die Förderungen und wünschte viel Erfolg bei den weiteren Planungen.
Hintergrund
Die Fördermittel stammen aus dem Förderprogramm Dorfentwicklung (DE) des Landes Hessen. Ziel der hessischen Dorfentwicklung ist es, die Dörfer in den ländlichen Räumen als attraktiven und lebendigen Lebensraum zu gestalten und zu stärken sowie die historische dörfliche Baustruktur zu erhalten. Das Dorfentwicklungsprogramm ermöglicht den als Förderschwerpunkt ausgewählten Kommunen und Privatpersonen, Fördermittel für Projekte zur Daseins- und Grundversorgung sowie für die Sanierung und den Neubau in Ortskernen zu erhalten.
Grund für die Schließung ist der Umbau des Rechenzentrums
Hersfeld-Rotenburg, 14. August 2026 - Am Samstag, 22. August bleibt die Kreisverwaltung mit allen Außenstellen geschlossen. Das betrifft in Bad Hersfeld die Zulassungsstelle (An der Haune 8) und in Rotenburg das dortige Bürgerservice-Büro (Lindenstraße 1). Grund für die Schließung ist der Umbau des Rechenzentrums.
Am Montag, 24. August ist die Kreisverwaltung wieder wie gewohnt für Bürgerinnen und Bürger geöffnet.
Vielfältiges Angebot zum 80-jährigen Jubiläum - Besucher zeigen sich begeistert von den neuen Räumlichkeiten
Bad Hersfeld, 17. August 2026 - Trotz des heißen Sommerwetters konnte die Volkshochschule Hersfeld-Rotenburg (vhs) viele Besucherinnen und Besucher am Samstag zum Tag der offenen Tür begrüßen. Zum 80. Jubiläum wurde in den sanierten Räumlichkeiten in der Bad Hersfelder Leinenweberstraße ein vielfältiges Programm geboten.
„Wir freuen uns enorm, dass wir passend zum Jubiläum unsere neuen und modernen Räumlichkeiten beziehen konnten. Mit dem Tag der offenen Tür konnten wir dies auch den interessierten Bürgerinnen und Bürgern präsentieren. Obwohl bestes Sommerwetter herrschte, waren wir sehr zufrieden mit dem Zuspruch. Das zeigt, dass die Vielfalt des Angebots auch bei den Menschen aus der Region positiv wahrgenommen wird“, bilanzierte Fabian Göbel, Leiter der vhs.
Auch der Erste Kreisbeigeordnete und zuständige Dezernent Dirk Noll hatte nur lobende Worte für die Organisation und das Angebot übrig: „Ob Musizieren, Tanzen oder Quizzen, die Vielseitigkeit des Angebots der Volkshochschule ist grenzenlos. Der Tag der offenen Tür hat das wieder einmal bestätigt - es ist schön zu sehen, dass viele interessierte Bürgerinnen und Bürger dies wertschätzen.“
Das Programm war mit mehr als 20 kostenfreien Mini-Workshops, Mitmachaktionen, Vorführungen und Informationsständen breit gefächert und reichte von E-Bass-Spielen über ein Antiquitäten-Quiz bis zum irischen Volkstanz. Dazu wurde auch kulinarisch einiges geboten, was das Angebot passend unterstützte.
Der Tag der offenen Tür bildete den Höhepunkt des Jubiläumsjahres der Volkshochschule, die seit 1946 für lebenslanges Lernen, persönliche Entwicklung und gesellschaftlichen Zusammenhalt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg steht. Mit der Veranstaltung zeigte die vhs, wie abwechslungsreich, modern und praxisnah Erwachsenenbildung ist. Aber auch die Kinder kamen nicht zur kurz und konnten dabei unter anderem selbst Flugdrachen basteln. Zum Abschluss des Tages unterstrichen alle Beteiligten, dass die Veranstaltung mehr als gelungen gewesen sei.
Ein besonderes Gewinnspiel zum Jubiläum gibt es noch bis zum Ende des Jahres. Die vhs sucht die älteste Teilnahmebescheinigung aus den vergangenen acht Jahrzehnten. Als Gewinn winkt eine Jubiläums-Geschenktasche der Volkshochschule. Die Teilnahme ist bis zum 31. Dezember noch möglich und kann per Mail unter: vhs@hef-rof.de, per Post an die Volkshochschule (Leinenweberstraße 5, 36251 Bad Hersfeld) oder persönlich vor Ort erfolgen.