13 neue Lotsinnen freuten sich über ihre Urkunden, die ihnen vom Ersten Kreisbeigeordneten Dirk Noll (hinten links) überreicht wurden.
Dagmar Conrad (links) und Christina Reuscher (rechts) sind in der Kreisverwaltung für das FSSJH zuständig. Sie sind immer auf der Suche nach neuen Einsatzstellen.
Hans-Jürgen Dietz (vorne sitzend) wurde mit dem Ehrenpreis des Landkreises Hersfeld-Rotenburg ausgezeichnet. Axel Braun (vierter von rechts) erhielt das Feuerwehr-Verdienstabzeichen des Landkreises. Landrat Torsten Warnecke, Bürgermeister Thomas Rohrbach (Niederaula), Kreisbrandinspektor Marco Kauffunger, Bürgermeisterin Anke Hofmann (Bad Hersfeld), Erster Kreisbeigeordneter Dirk Noll und Stefan Reuß, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen (die weiteren von links) gratulierten den Preisträgern.
Stefan Reuß, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen, hielt in diesem Jahr die Festrede.
Landrat Torsten Warnecke moderierte den Kreisehrenamtstag. Fotos: Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll überreichte die Urkunden an die Teilnehmerinnen
Hersfeld-Rotenburg, 18. August 2026 - Vier Schulungstermine, viele neue Impulse und vor allem ein gemeinsames Ziel: Familien frühzeitig die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie benötigen. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg haben 13 Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen erfolgreich die erste Schulungsreihe des Netzwerks Frühe Hilfen absolviert. Nun dürfen sie sich offiziell Lotsinnen der Frühen Hilfen im Gesundheitswesen nennen. Zum Ende hielten die Teilnehmenden schließlich ihre Urkunden. Überreicht wurden sie vom Ersten Kreisbeigeordneten Dirk Noll.
„Die ersten Lebensjahre eines Kindes sind eine ganz besondere Zeit. Für Kinder, aber auch für ihre Eltern. Gerade dann kann es entscheidend sein, wenn Familien schnell und unkompliziert wissen, an wen sie sich mit ihren Fragen und Sorgen wenden können. Die neuen Lotsinnen und Lotsen sind dabei wichtige Wegweiser: Sie kennen die Unterstützungsangebote und können Familien dort abholen, wo sie ihnen im beruflichen Alltag begegnen. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag dafür, dass Hilfe frühzeitig ankommt“, betonte Noll.
Wissen, das im Praxisalltag ankommt
Die Schulungsreihe wurde vom Netzwerk Frühe Hilfen des Landkreises speziell für Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen angeboten. Denn Hebammen, Ärztinnen und Ärzte, medizinische Fachangestellte oder andere Fachkräfte begegnen werdenden Eltern und Familien häufig zu einem sehr frühen Zeitpunkt und können dadurch eine wichtige Brücke zu den Angeboten der Frühen Hilfen bilden.
An insgesamt vier Terminen im November, Februar, Mai und August beschäftigten sich die 16 Teilnehmenden deshalb intensiv mit unterschiedlichen Themen. Auf dem Programm standen unter anderem Grundlagen und allgemeine Fragen rund um die Frühen Hilfen sowie das Thema Kinderschutz. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Kommunikation mit Eltern: Die Fachkräfte lernten, wie wertschätzende Gespräche im Praxisalltag gelingen können und welche Fragetechniken dabei hilfreich sind.
Beim abschließenden Schulungstermin standen schließlich konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für Kinder und Familien im Mittelpunkt. In einem Planspiel konnten die Teilnehmenden das zuvor Erarbeitete zudem praktisch anwenden und sich in typische Situationen aus ihrem Berufsalltag hineinversetzen.
„Uns war wichtig, dass die Schulung nicht bei theoretischem Wissen stehen bleibt. Die Teilnehmenden sollten vor allem Sicherheit dafür gewinnen, wie sie Familien im eigenen Arbeitsalltag ansprechen, aufmerksam werden und den passenden nächsten Schritt vermitteln können“, erklären die Netzwerkkoordinatorinnen der Frühen Hilfen, Ulrike Stauffenberg und Claudia Koch-Gruska. „Dass die erste Schulungsreihe so gut angenommen wurde und die Teilnehmenden alle vier Termine durchlaufen haben, freut uns deshalb ganz besonders. Es zeigt, wie groß das Interesse daran ist, Familien noch besser mit den Angeboten der Frühen Hilfen zu verbinden.“
Mit der Urkunde endet die Weiterbildung, die eigentliche Aufgabe beginnt jetzt: Als Lotsinnen können die Fachkräfte ihr Wissen in ihre Einrichtungen und Praxen mitnehmen und Familien bei Bedarf auf passende Unterstützungsangebote aufmerksam machen.
Schulung geht Ende des Jahres in die zweite Runde
Nach der erfolgreichen Premiere geht die Schulungsreihe bereits im November in die zweite Runde. Der Fachdienst Kinder- und Jugendhilfe bietet Fachkräften aus dem Gesundheitswesen erneut die Möglichkeit, sich über einen Zeitraum von vier Terminen intensiv mit den Frühen Hilfen auseinanderzusetzen und sich zur Lotsin beziehungsweise zum Lotsen qualifizieren zu lassen.
Die Schulungstermine im Überblick:
Eine Anmeldung zur Schulung ist erforderlich und bis 26. Oktober bei den Netzwerkkoordinatorinnen der Frühen Hilfen möglich. Interessierte können sich per E-Mail an fruehehilfen@hef-rof.de oder telefonisch unter 06621 87-5208 beziehungsweise 06621 87-5287 anmelden.
Koordinierungszentrum für Bürgerengagement ist immer auf der Suche nach neuen Einsatzstellen für Schülerinnen und Schüler
Hersfeld-Rotenburg, 20. August 2026 - Ob Sportverein, Seniorenheim, Feuerwehr oder Naturschutzprojekt: Das Freiwillige Soziale Schuljahr Hessen (FSSJH) lebt von den Einrichtungen, die jungen Menschen einen Einblick in das Ehrenamt ermöglichen. Deshalb sucht der Landkreis Hersfeld-Rotenburg auch für das kommende Schuljahr wieder gemeinnützige Vereine und Einrichtungen, die sich als Einsatzstelle beteiligen möchten. Besonders gefragt sind aktuell Angebote aus dem Bereich Natur- und Umweltschutz.
„Das Freiwillige Soziale Schuljahr ist eine große Chance. Nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch für die Einsatzstellen. Sie lernen engagierte junge Menschen kennen, gewinnen Unterstützung im Alltag und können gleichzeitig den ehrenamtlichen Nachwuchs für ihre Arbeit begeistern“, erklärt Dagmar Conrad, vom Koordinierungszentrum für Bürgerengagement des Landkreises.
Verschiedene Bereiche der Kreisverwaltung als Einsatzstelle
Auch der Landkreis Hersfeld-Rotenburg beteiligt sich mit eigenen Einsatzstellen am Freiwilligen Sozialen Schuljahr Hessen. Schülerinnen und Schüler können sich beispielsweise im Medienzentrum, auf dem Jugendhof oder im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie engagieren. Dort erhalten sie Einblicke in ganz verschiedene Arbeitsfelder, übernehmen Verantwortung und erleben, wie vielfältig ehrenamtliches Engagement sein kann.
„Gerade diese Vielfalt macht das Freiwillige Soziale Schuljahr aus. Jugendliche entdecken neue Interessen, sammeln wertvolle Erfahrungen und lernen Menschen kennen, die sich mit viel Herzblut für das Gemeinwohl einsetzen“, erklärt Dagmar Conrad.
Damit möglichst viele junge Menschen eine passende Einsatzstelle finden, werden auch für das kommende Schuljahr weitere gemeinnützige Vereine und Einrichtungen als Kooperationspartner gesucht. Insbesondere im Bereich Natur- und Umweltschutz möchte der Landkreis das Angebot erweitern und freut sich über interessierte Organisationen, die Jugendlichen einen Einblick in ihre Arbeit ermöglichen möchten.
Hintergrund
Das Freiwillige Soziale Schuljahr Hessen richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren. Sie engagieren sich rund 80 Stunden innerhalb eines Schuljahres freiwillig in ihrer Freizeit und erhalten zum Abschluss ein qualifiziertes Zertifikat, das ihr Engagement dokumentiert und auch bei späteren Bewerbungen von Vorteil sein kann. Das Koordinierungszentrum für Bürgerengagement begleitet sowohl die Jugendlichen als auch die Einsatzstellen während des gesamten Schuljahres organisatorisch.
Weitere Infos dazu gibt es auf der Homepage des Landkreises unter www.hef-rof.de/fssjh
Kontakt
Koordinierungszentrum für Bürgerengagement
Dagmar Conrad
ehrenamt@hef-rof.de
06621 87-1143
Größte Klima-Aktion im Kreisgebiet startet im September
Hersfeld-Rotenburg, 20. August 2026 – Am Sonntag, 6. September startet das kreisweite Stadt- und Schulradeln mit der Auftaktradtour von Bad Hersfeld über Bebra nach Cornberg in allen Städten und Gemeinden des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Von Sonntag, 6. September bis Samstag, 26. September sind alle, die im Landkreis leben, arbeiten, einem Verein angehören, eine (Hoch-)Schule besuchen und einer Kommunalvertretung angehören, dazu aufgerufen, möglichst viele Wege klimafreundlich mit dem Rad zu erledigen. Dabei sammeln Radfahrerinnen und Radfahrer Kilometer für ihr Team oder ihre Kommune.
„Egal, ob der Weg zur Arbeit oder in der Freizeit: Alle gefahrenen Radkilometer im Aktionszeitraum zählen in die Wertung", sagen Jörg Peters, Tourismusbeauftragter der Kreisverwaltung, und Thomas Giese, Klimaschutzmanager im Landratsamt. Beide organisieren das Stadtradeln im Kreis gemeinsam. "Besonders viel Spaß macht es natürlich, gemeinsam zu radeln. Daher gibt es beim Stadtradeln auch die Möglichkeit, Teams zu bilden, beispielsweise mit der Familie, Freunden, im Sportverein, beim Arbeitgeber oder in der Schule", so das Organisationsteam.
Die Stadtradel-App wurde seit dem vergangenen Aktionszeitraum optimiert. Eine neue Oberfläche, bessere Übersicht und mehr Interaktion verbessern das gesamte Erlebnis Stadtradeln.
Schulradeln-Wettbewerb
Die radaktivsten Grundschulen und weiterführenden Schulen im Landkreis werden ausgezeichnet. Die Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg lobt insgesamt sechs Preise für die Schulen aus - jeweils drei für Grundschulen und drei für weiterführende Schulen. Entscheidend ist, welche Schulen im Verhältnis zur Schülerzahl die meisten aktiv Radelnden im Aktionszeitraum haben. Die ersten Plätze erhalten jeweils 500 Euro, für den zweiten Platz gibt es 300 Euro und Rang drei erhält 200 Euro.
Wer mitmachen möchte, kann sich ab sofort im Internet unter www.stadtradeln.de/landkreis-hersfeld-rotenburg registrieren.
Alle Informationen sind auf der Homepage des Kreises unter www.hef-rof.de/stadtradeln zu finden. Die Seite wird bis zum Ende des Aktionszeitraums regelmäßig aktualisiert.
Für Fragen steht das Organisationsteam zur Verfügung (E-Mail: stadtradeln@hef-rof.de, Telefon: 06621 87-9119, 06621 87-9131).
Freiwillige Helferinnen und Helfer können das Projekt unterstützen - Schulung findet zwischen Oktober und Dezember statt
Hersfeld-Rotenburg, 21. August 2026 - Die Betreuung von Menschen mit Demenz ist für Angehörige oft mit vielfältigen Herausforderungen verbunden. Aus diesem Grund bietet die VIA (Verein zur Integration von Arbeitskräften) in Zusammenarbeit mit der Seniorenberatung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg jeden Mittwoch ein qualifiziertes Betreuungsangebot für Menschen mit Demenz in Form eines Gruppennachmittags von 15 Uhr bis 18 Uhr an. Die Veranstaltungen finden im Gemeindezentrum der evangelischen Martinskirchengemeinde Bad Hersfeld (Schlippental 39) statt. Im Mittelpunkt steht dabei die Wertschätzung individueller Bedürfnisse der Gäste sowie das Erleben von Zuwendung und Gemeinschaft.
„Für pflegende Angehörige können diese Nachmittage eine enorme Entlastung bieten. Darüber hinaus stehen die Wünsche der Menschen mit Demenz bei diesem Angebot im Vordergrund. Mit der qualifizierten Betreuung wird in drei Stunden ein Wohlfühlprogramm bereitgestellt, was den Menschen Woche für Woche sichtbar Freude bereitet und eine erholsame Auszeit vom Alltag bietet. Es profitieren daher beide Seiten, pflegende Angehörige wie auch Menschen mit Demenz, von dem Angebot“ erklärt Kathrin Schuch, Fachdienstleiterin Senioren innerhalb der Kreisverwaltung.
Weiterbildung für Helferinnen und Helfer stärkt das Angebot
Neben professionellen Fachkräften unterstützen auch geschulte freiwillige Helferinnen und Helfer das Projekt, was die Besonderheit des Angebots unterstreicht. Beginnend am 8. Oktober bis Anfang Dezember findet wieder eine Schulung für Freiwillige in Heringen statt. In 35 Unterrichtsstunden á 45 Minuten, verteilt über insgesamt elf Schulungstage, erlangt man dabei eine Basisqualifikation, die entsprechend der Vorgaben der Pflegeunterstützungsverordnung Hessen ausgerichtet ist.
Interessierte sind am 3. September ab 17 Uhr herzlich zu einem Infoabend im Dorfgemeinschaftshaus Leimbach (Dippacher Str. 26, 36266 Heringen) eingeladen. Fragen zur Schulung oder der Anmeldung für den Gruppennachmittag in Bad Hersfeld beantworten Natalia Schade von der Seniorenberatung Waldhessen (Telefon: 06621 87-5322, E-Mail: n.schade@hef-rof.de) oder Dirk Klotzbach vom Fachdienst Senioren (Telefon: 06621 87-5313, E-Mail: d.klotzbach@hef-rof.de).
Hintergrund
Derzeit leben rund 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung in Deutschland. Die meisten von ihnen werden von Angehörigen betreut und gepflegt. Die Erkrankung geht mit fortschreitenden Beeinträchtigungen des Gedächtnisses, der Orientierungsfähigkeit und des Denkens einher und stellt Menschen mit Demenz und ihre Familien vor Herausforderungen. In der Öffentlichkeit werden Menschen mit Demenz häufig stigmatisiert oder sind Vorurteilen ausgesetzt, was zu Einsamkeit und sozialer Isolation führen kann.
Durch das gemeinsame Angebot der VIA und des Fachdienstes Senioren des Landkreises wird ein qualifiziert betreutes Freizeitangebot für Menschen mit Demenz geschaffen. Ein großer Vorteil des Angebots ist außerdem, dass eine ärztliche Demenzdiagnose keine Voraussetzung zur Teilnahme ist.
Abwechslungsreicher Vormittag - gut gefüllte Stiftsruine
Bad Hersfeld, 24. August 2026 - „Ehrenamt - Was sonst?“, so lautete das Motto zum achten Kreisehrenamtstag in der Bad Hersfelder Stiftsruine. Über 700 Gäste folgten der Einladung des Landkreises Hersfeld-Rotenburg in die historische Kulisse. Dabei rückte das unverzichtbare Ehrenamt wieder in den Fokus. Neben musikalischen und tänzerischen Beiträgen wurden auch zwei Personen für ihr besonderes Engagement ausgezeichnet. Die Festrede hielt Stefan Reuß, Präsident des Sparkassen- und Giroverbands Hessen-Thüringen, der das Ehrenamt als „wichtiges Bindemittel der Gesellschaft“ bezeichnete.
„Der Wert von ehrenamtlichem Wirken geht aber weit über die bloße Verschönerung und Bereicherung des Lebens hinaus. Das gilt in besonderem Maße in unserer Zeit, die von Unsicherheit und zunehmender gesellschaftlicher und politischer Spaltung geprägt ist. Denn es ist das ehrenamtliche Engagement, das unsere Gesellschaft zusammenbindet. Es ist das ehrenamtliche Engagement, das einen starken gemeinsamen Nenner schafft“, führte Reuß weiter aus. Der ehemalige Landrat des Werra-Meißner-Kreises sammelte viele Erfahrungen im Ehrenamt und war unter anderem Präsident des Hessischen Fußball-Verbands (HFV) und ist aktuell Vorsitzender des Sportkreises Werra-Meißner.
Landrat Torsten Warnecke unterstrich ebenfalls die Wichtigkeit der vielen ehrenamtlichen Arbeit im Landkreis: „365 Tage im Jahr leisten ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger im Landkreis eine unverzichtbare Arbeit. Besonders im ländlichen Raum ist das Ehrenamt wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es ist daher nicht hoch genug zu würdigen, welchen Einsatz diese Menschen in ihrer Freizeit meistern.“
Auch die Bürgermeisterin von Bad Hersfeld, Anke Hofmann, richtete ein Grußwort an die Anwesenden: „In einer Gesellschaft, in der häufig darüber gesprochen wird, was fehlt, was nicht funktioniert und was alles besser werden müsste, setzen Ehrenamtliche ein anderes Zeichen. Ich danke für die vielen kleinen Dinge, die vielleicht nie in einer Zeitung stehen, aber für einen anderen Menschen einen großen Unterschied machen.“
Die Preisträger
Zwei Ehrenamtliche wurden im Laufe der Veranstaltung besonders geehrt. Der 85-jährige Hans-Jürgen Dietz wurde mit dem Ehrenpreis des Landkreises Hersfeld-Rotenburg ausgezeichnet. Seit dem Beginn der Bad Hersfelder Festspiele vor 75 Jahren ist Hans-Jürgen Dietz ein fester Bestandteil des Kulturereignisses der Region. Seit rund vier Jahrzehnten ist er für die Komparserie organisatorisch und kaufmännisch bei den Festspielen verantwortlich. Außerdem war er bis 2025 Mitglied in der Festspiel- und Kulturkommission der Stadt Bad Hersfeld. „Über Jahrzehnte hinweg mit so viel Leidenschaft und Verlässlichkeit Verantwortung zu übernehmen, verdient höchste Anerkennung. Dieses außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement ist ein Gewinn für unsere Region und unsere Gesellschaft“, so Warnecke.
Axel Braun erhielt das Feuerwehr-Verdienstabzeichen des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Über 1.000 Stunden pro Jahr investiert Axel Braun in die ehrenamtliche Arbeit für das Technische Hilfswerk (THW) Bad Hersfeld. Durch seinen Beruf als Architekt ist er besonders bei technischen Fragen oft der erste Ansprechpartner. Für sein über 45-jähriges Engagement wurde er am Sonntagvormittag mit dem Feuerwehr-Verdienstabzeichen des Landkreises ausgezeichnet. „Mehr als 45 Jahre ehrenamtlicher Einsatz zeigen eindrucksvoll, was gelebte Verantwortung bedeutet. Die Zusammenarbeit mit der gesamten Blaulichtfamilie läuft vorbildlich. Dieses Engagement ist ein wichtiger Beitrag für die Sicherheit in unserem Landkreis“, betont der Landrat.
Darüber hinaus gab es eine Gesprächsrunde mit zufällig ausgewählten Ehrenamtlichen aus dem Publikum. Moderiert von Landrat Torsten Warnecke wurde sich über Erfolge und Motivation für das Ehrenamt ausgetauscht.
Abgerundet wurde das Programm musikalisch von der Bergmannskapelle Hattorf, der Musikschule des Landkreises Hersfeld-Rotenburg mit den beiden Sängerinnen Julia Loll-Mckeever und Lara-Luisa Rühl sowie Timo Wichmann an der Gitarre und der Showtanzgruppe „The Magical Steps“.