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Kirchheimer Nachrichten
Ausgabe 7/2025
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg informiert:

32 Schülerinnen und Schüler, die ein Freiwilliges Soziales Schuljahr Hessen (FSSJH) absolvieren, nahmen am Selbstverteidigungs-Workshop im Karate-Dojo Rotenburg teil - unterstützt von neun Trainern sowie Vertretern der Kreisverwaltung.

One Billion Rising: Kreis beteiligt sich an globaler Initiative gegen Gewalt

Der diesjährige Aktionstag steht unter dem Motto „#RiseForEmpathy“

Hersfeld-Rotenburg, 5. Februar 2025 - Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der globalen Initiative One Billion Rising. Am Freitag, 14. Februar um 16 Uhr findet ein gemeinsamer Tanz anlässlich des Aktionstags in der City Galerie in Bad Hersfeld statt. Das Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises, der Verein Frauen helfen Frauen e.V. und Mitglieder des ehemaligen Frauennetzwerks rufen alle Frauen und Männer dazu auf, sich an der weltweiten Kampagne zu beteiligen. Mit dem Tanz "Spreng die Ketten" soll gemeinsam, unter Anleitung von Barbara Dibowski, ein öffentliches und kraftvolles Zeichen der Solidarität gesetzt werden.

Hintergrund

Laut einer Studie der Vereinten Nationen sind weltweit eine Milliarde Frauen und Mädchen von Gewalt betroffen. One Billion Rising ist eine weltweite Initiative gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto #RiseForEmpathy.

One Billion Rising hat das Ziel, Bewusstsein zu schaffen, Solidarität zu fördern und Veränderungen herbeizuführen, um eine Welt ohne Gewalt gegen Frauen möglich zu machen. Es ist eine starke, kreative und inspirierende Bewegung, die Menschen weltweit dazu ermutigt, sich für die Rechte und die Sicherheit von Frauen und Mädchen einzusetzen.

Nähere Informationen dazu gibt es beim Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises oder online unter www.onebillionrising.de.

Investitionen in Kreisstraßen: Rund 3,7 Millionen Euro für mehr Sicherheit auf den Straßen

Mit umfangreichen Sanierungsmaßnahmen verbessert der Landkreis Hersfeld-Rotenburg die Verkehrssicherheit und Infrastruktur auf mehreren Kreisstraßen.

Hersfeld-Rotenburg, 5. Februar 2025 - Der Landkreis Hersfeld-Rotenburg plant dieses Jahr rund 3,7 Millionen Euro in die Sanierung seiner Straßen zu investieren. Mit diesen Mitteln werden auf den Kreisstraßen im gesamten Kreisgebiet sechs Bauprojekte umgesetzt.

„Als Landkreis gehört es zu unseren Aufgaben, die Kreisstraßen in ordentlichem Zustand zu halten und somit allen Bürgerinnen und Bürgern eine sichere Fahrt zu ermöglichen“, erklärt Landrat Torsten Warnecke: „Das größte Projekt wird in diesem Jahr die Fertigstellung der Erneuerung der K73 in Asmushausen sein. Im Fokus steht aber auch der Neubau der Hangstützwand in Lüdersdorf. Ein Thema das Ende des vergangenen Jahres aufgekommen ist.“

Die Projekte, die der Kreis dieses Jahr umsetzt, werden in Höhe von bis zu 2,2 Millionen Euro vom Land Hessen gefördert. Hessen Mobil setzt die Projekte im Auftrag des Landkreises um.

Für das Jahr 2025 sind folgende Sanierungsmaßnahmen im Bereich der Kreisstraßen Hersfeld-Rotenburg vorgesehen:

K40 Heenes (Bad Hersfeld): In einer Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadt Bad Hersfeld wird die Ortsdurchfahrt von Heenes auf einer Länge von 0,1 Kilometern grundhaft erneuert. Im Zuge dieses Bauprojektes wird auch eine Straßenstützwand erneuert. Kosten: 1 Million Euro, Baubeginn voraussichtlich im Frühjahr.

K45 Rhina (Haunetal): An der Kreisstraße 45 in Haunetal-Rhina wird eine Unterführung instandgesetzt. Kosten: 450.000 Euro. Baubeginn: Voraussichtlich im Herbst.

K50 Erkshausen (Rotenburg): An der Ortsdurchfahrt in Rotenburg-Erkshausen wird das Bauwerk über den Haselbach instandgesetzt. Kosten: 132.000 Euro. Baubeginn: Voraussichtlich im Frühjahr.

K50 Rockensüß (Cornberg): An der Ortsdurchfahrt in Cornberg-Rockensüß werden die Überführung über die Sontra erneuert. Kosten: 1,03 Millionen Euro. Baubeginn: Voraussichtlich Sommer 2025.

K60 Lüdersdorf (Bebra): Die Hangstützwand an der Ortsdurchfahrt von Bebra-Lüdersdorf wird neugebaut. Die Kosten werden derzeit ermittelt. Baubeginn: Voraussichtlich Frühjahr 2025.

K73 Asmushausen (Bebra): In einer Gemeinschaftsmaßnahme mit der Stadt Bebra wird seit 2023 die Ortsdurchfahrt von Asmushausen auf einer Länge von einem Kilometer inklusive einer Hangstützwand erneuert. Kosten: 1,1 Millionen Euro. Baubeginn: 2023, voraussichtliches Bauende 2025.

Frauen- und Gleichstellungsbüro bietet Auftritts- und Präsentationscoaching für Frauen an

Hersfeld-Rotenburg, 6. Februar 2025 - Am Donnerstag, 27. Februar findet ab 9.30 Uhr im Raum Monte Kali des Landratsamtes (Friedloser Straße 12, Eingang A1) ein Auftritts- und Präsentationscoaching für Frauen unter dem Motto „Jetzt rede ich“ statt. Organisiert wird das Coaching vom Frauen- und Gleichstellungsbüro des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Die Teilnahmegebühr beträgt 36 Euro. Das Seminar ist eine Kooperation mit dem Büro für Staatsbürgerliche Frauenarbeit e.V. und der Volkshochschule Hersfeld-Rotenburg.

Zum Inhalt

Wir leben in einer Gesellschaft, die Frauen immer noch zu Bescheidenheit und Zurückhaltung anhält. Daher fällt es Frauen häufig schwerer als Männern, wirksam vor Publikum zu sprechen. Der Workshop vermittelt, wie Frauen mit Inhalt, Körpersprache und Stimme an Ausstrahlung gewinnen und ihr Fachwissen in einen wirksamen Auftritt verwandeln. Außerdem wird an den inneren Kritikerinnen gearbeitet, die besonders Frauen verunsichern. Mit viel Praxisanteil und wiederholtem Feedback im geschützten Kreis mit anderen Frauen wird an einem gestärkten Selbstbild gearbeitet. Referentin des Coachings ist Ute Janik, die systematische Trainerin, Sprecherin und Personalreferentin ist.

Interessierte müssen sich bis Donnerstag, 13. Februar per Mail an vhs@hef-rof.de zum Coaching anmelden.

Workshop im Karate-Dojo: 32 FSSJH-Teilnehmende tauchen in das Thema Selbstverteidigung ein

Im Karate-Dojo in Rotenburg hat ein spannender Trainingstag auf die Schülerinnen und Schüler gewartet

Hersfeld-Rotenburg, 6. Februar 2025 - In Kooperation mit dem Karate-Dojo Rotenburg e.V. hat das Koordinierungszentrum für Bürgerengagement des Landkreises Hersfeld-Rotenburg im Januar einen fünfstündigen Workshop für die Teilnehmenden des Freiwilligen Sozialen Schuljahres Hessen (FSSJH) durchgeführt. Im Mittelpunkt des Workshops unter der Leitung von Volker Sandrock (Erster Vorsitzender des Vereins) standen die Themen Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Insgesamt kamen 32 Jugendliche, neun Trainer, Übungsleiter und Assistenten aus dem Dojo sowie zwei Vertreterinnen aus der Kreisverwaltung zusammen, um die Trainingsziele gemeinsam zu verwirklichen.

„Fast täglich erfahren wir durch die Medien von Gewalttaten. Die Hemmschwelle zur Gewaltanwendung in unserer Gesellschaft und dem näheren Umfeld wird gefühlt immer niedriger. Aufgrund vieler Ereignisse in der Gesellschaft sind Selbstbehauptung und Selbstverteidigung nötiger denn je. Gewaltprävention und Selbstschutz werden daher für jeden Einzelnen immer wichtiger“, so Volker Sandrock.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, alle zwischen 14 und 18 Jahren alt, erhielten während des Workshops einen ersten Einblick in die karatemäßige Selbstverteidigung. Vermittelt wurden unter anderem Strategien zur Konfliktvermeidung, praktische Übungen zur Selbstbehauptung und Selbstverteidigung sowie das Thema Täter-Opfer-Psychologie und der Paragraph Notwehr.

„Unsere FSSJH-Teilnehmenden haben in dem Kurs gelernt, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu achten. Außerdem konnten sie ihre Handlungssicherheit stärken und die eigene Entschlossenheit und körperliche Kraft erleben“, so Christina Reuscher vom Koordinierungszentrum für Bürgerengagement: „Wir bedanken uns bei allen Freiwilligen vom Karate-Dojo in Rotenburg für die tolle Unterstützung und Durchführung des Workshops. Die Schülerinnen und Schüler konnten für ihren Alltag viel mitnehmen und haben eine Menge neue Dinge gelernt.“

Über das FSSJH

Das FSSJH ermöglicht Schülerinnen und Schülern ehrenamtliches Engagement mit ihrem Alltag zu verbinden. Teilnehmende engagieren sich in ihrer Freizeit mit rund 80 Stunden pro Schuljahr in einer gemeinnützigen Einrichtung oder im Verein. Das Koordinierungszentrum für Bürgerengagement der Kreisverwaltung begleitet das FSSJH organisatorisch, als Ansprechpartner für die Jugendlichen sowie Einsatzstellen und mit ergänzenden Workshop-Angeboten.

Auch das Karate-Dojo Rotenburg ist Einsatzstelle des FSSJH. Im Schuljahr 2023/2024 waren vier Schülerinnen und Schüler aktiv, im Schuljahr 2024/2025 sind es fünf. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Assistenz der Trainer und Übungsleiter sowie die Betreuung der Kinder und Jugendlichen im Training und bei Wettkämpfen.