Sebastian Münscher (stellvertretender BWNW-Regionalleiter), Patricia Moran (Koordinatorin), die beiden Pädagogen Thomas von der Gönna und Cornelia Göbel, Regine Möhne (Teamleiterin), Erster Kreisbeigeordneter Dirk Noll, Ilona Fischer (Mitarbeiterin Fachdienst Arbeitsmarkt und Integration) und Fachbereichsleiter Arbeit und Migration René Bieber (von links) freuen sich über die Förderung des Projekts.
Die Freude ist bei vielen Sportlerinnen und Sportlern rund um Bad Hersfeld ist groß: Die mehrjährige Modernisierungs- und Erweiterungsphase der Großsporthalle Geistal ist abgeschlossen. Von links sind Achim Klein (Fachdienst Schulen und Gebäude), Anja Csenar (Fachbereichsleiterin Zentrale Verwaltung und Fachdienstleiterin Schulen und Gebäude), Landrat Torsten Warnecke und der Hausmeister der Großsporthalle, Jörg Vollmer.
Landrat Torsten Warnecke verschafft sich einen Eindruck von den Geräten im Fitnessraum.
Im Fitnessraum stehen verschiedene Geräte zur Verfügung.
Mit der abgeschlossenen Sanierung der Geistalhalle steht Schulen, Vereinen und der Stadt nun eine zeitgemäße, vielseitige und nachhaltige Sportstätte zur Verfügung. Fotos: Landkreis Hersfeld-Rotenburg
Hersfeld-Rotenburg, 17. Februar 2026 – Das Kommunale Jobcenter des Landkreises Hersfeld-Rotenburg unterstützt das Projekt „Neustart“ des Bildungswerks der nordhessischen Wirtschaft (BWNW) in diesem Jahr mit der Weitergabe von Bundesmitteln in Höhe von rund 22.000 Euro. Damit übernimmt der Landkreis Hersfeld-Rotenburg zehn Prozent der Kosten für das Projekt, das überwiegend aus Mitteln aus dem ESF+ Programm „Impulse der Arbeitsmarktpolitik“ von der Europäischen Union und aus Landesmitteln (HMSI) bis zum 31. Dezember 2028 finanziert wird.
Der Erste Kreisbeigeordnete Dirk Noll, René Bieber, Fachbereichsleiter Arbeit und Migration, und Ilona Fischer, Mitarbeiterin im Fachdienst Arbeitsmarkt und Integration, verschafften sich in den Bad Hersfelder Räumlichkeiten einen Eindruck über die wichtige Arbeit des Projekts. Die Gruppe wurde im Bildungswerk unter anderem von Teamleiterin Regine Möhne und dem stellvertretenden Regionalleiter Sebastian Münscher in Empfang genommen.
Das Projekt „Neustart“, das am diesjährigen 1. Januar gestartet ist, hat das Ziel die Ausbildungs- und Integrationschancen junger Menschen nachhaltig zu verbessern. Das Qualifizierungs- und Aktivierungsangebot ist speziell auf Menschen im Alter von 15 bis 27 Jahren ausgerichtet, die multiple Problemlagen haben. Teilnehmende haben beispielsweise familiäre Konflikte, Suchterfahrungen, eine akute Schuldenproblematik, gesundheitliche oder psychische Beeinträchtigungen, die die gesellschaftliche Teilhabe einschränken. Die Einbindung verschiedener Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartner und eine niedrigschwellige Aktivierung verfolgen das Endziel, die jungen Menschen in Ausbildung, Arbeit oder ein weiterführendes Angebot zu vermitteln. Um dieses Ziel zu erreichen, werden verschiedene Wege gewählt. So gibt es Einzelcoachings und Gruppenangebote, aber auch Unterstützung im Alltag.
Erster Kreisbeigeordneter Dirk Noll sagt: „Mit dem Projekt werden junge Menschen erreicht, die ohne gezielte Unterstützung kaum eine realistische Chance auf Ausbildung oder Arbeit hätten. Gerade bei komplexen Problemlagen braucht es verlässliche, niedrigschwellige Angebote und starke Netzwerkpartner vor Ort. Unsere Beteiligung ist daher eine wichtige Investition in die Zukunft dieser jungen Menschen.“
„Wir sind dankbar für die Unterstützung des Landkreises und froh, das Kommunale Jobcenter als Kooperationspartner an unserer Seite zu haben. Bereits in den ersten Wochen hat sich gezeigt, dass die Zusammenarbeit - vor allem auf der Arbeitsebene - extrem gut und unkompliziert funktioniert“, sagt Sebastian Münscher, stellvertretender BWNW-Regionalleiter.
In der Projektarbeit werden verschiedene Ansätze kombiniert, um den bestmöglichen Erfolg zu erreichen. So bilden beispielsweise Einzelcoachings einen zentralen Bestandteil der Förderung. Am Anfang der Förderung stehen der Vertrauensaufbau und das Erleben der Verlässlichkeit des Hilfsangebots. Da das soziale Umfeld der Teilnehmenden für die Situation und Entwicklung von besonderer Bedeutung ist, ist auch die aufsuchende Sozialarbeit ein Thema. Außerdem steht eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung. Dort ist ein Coach des Projekts für persönliche Anliegen erreichbar.
René Bieber, Fachbereichsleiter Arbeit und Migration, erklärt: „Das Projekt überzeugt durch ein schlüssiges und praxisnahes Konzept, das die Lebensrealität der Teilnehmenden ernst nimmt. Die Kombination aus individueller Begleitung, Gruppenangeboten und enger Netzwerkarbeit schafft genau die Struktur, die junge Menschen mit besonderen Herausforderungen benötigen. Projekte mit einer solch fachlichen Qualität und nachhaltigen Wirkung fördern wir als Kommunales Jobcenter sehr bewusst und aus voller Überzeugung.“
Die Förderung des Jobcenters für das Projekts läuft erst einmal bis Ende 2026. Es gibt die Option auf eine jährliche Verlängerung bis Ende 2028. Die Gesamtförderung des Projekts durch das Ministerium läuft, vorbehaltlich der jährlichen Bewilligungen, bis zum 31. Dezember 2028. Im Projekt sind die Pädagogen Cornelia Göbel und Thomas von der Gönna tätig. Teamleiterin Regine Möhne betont die Wichtigkeit langfristiger Unterstützung.
Hersfeld-Rotenburg, 24. Februar 2026 – Nach einer mehrjährigen Modernisierungs- und Erweiterungsphase präsentiert sich die Großsporthalle Geistal ab sofort in neuem Glanz. Seit 2020 hat der Landkreis Hersfeld-Rotenburg als Schulträger die beliebte Vierfeldhalle umfassend energetisch, technisch und funktional saniert. Die Halle zählt zu den wichtigsten Sportstätten für Schulen und Vereine im Landkreis und bietet Platz für bis zu 1.850 Besucherinnen und Besucher.
Landrat Torsten Warnecke zeigt sich erfreut über den erfolgreichen Abschluss der Baumaßnahme: „Mit der sanierten Großsporthalle Geistal steht den Schulen und Vereinen eine moderne, sichere und zukunftsfähige Sportstätte zur Verfügung. Die Investition ist ein starkes Signal für unseren Bildungs- und Freizeitstandort und ein Gewinn für die gesamte Region.“
Die Sanierung und Erweiterung erfolgten in mehreren aufeinander aufbauenden Schritten. Zu Beginn wurde der Eingangsbereich aufgestockt. Dort befindet sich heute die neue Lüftungszentrale mit Wärmerückgewinnung, ergänzt durch einen Multifunktionsraum, einen Fitnessraum sowie zusätzliche Technikflächen auf insgesamt rund 275 Quadratmetern. Die Aufstockung in Stahl- und Holzbauweise wurde während des laufenden Schul- und Vereinssports umgesetzt. Zeitgleich erneuerte der Landkreis die komplette Lüftungs-, Heizungs- und Beleuchtungstechnik. Die Halle wird nun über energieeffiziente Deckenstrahlheizbänder beheizt, die Lüftungsanlage wurde auf ein System mit Wärmerückgewinnung umgestellt und die Beleuchtung auf moderne LED-Technik.
Im weiteren Verlauf der Arbeiten erhielt die Halle ein komplett neues Flachdach. Der alte Dachaufbau wurde entfernt und durch eine Konstruktion mit Mineralwolldämmung und FPO-Flachdachabdichtung ersetzt. Das tieferliegende Dach der Umkleiden wurde durch ein Pultdach in Holzbauweise angehoben. Auch Entwässerung, Attika und der neu entstandene Giebel wurden erneuert und verkleidet.
Abgeschlossen wurde das Gesamtprojekt mit der umfassenden Modernisierung der Umkleide- und Sanitärbereiche. Neben neuen Oberflächen und einer zeitgemäßen Gestaltung sorgen hier jetzt neue Lüftungssysteme und LED-Beleuchtung für bessere Luftqualität und zusätzliche Energieeinsparungen. Im gesamten Gebäude wurden zudem die Brandschutzbauteile ertüchtigt, um den aktuellen Anforderungen zu entsprechen.
Die Gesamtkosten für Sanierung und Aufstockung belaufen sich auf rund 3,4 Millionen Euro. Für die energetische Sanierung von Dach und Haustechnik wurden Fördermittel der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen in Höhe von etwa 386.700 Euro bewilligt.
Anja Csenar, Fachbereichsleiterin Zentrale Verwaltung und Fachdienstleiterin Schulen & Gebäude in der Kreisverwaltung, hebt die Bedeutung der Maßnahme hervor: „Die Sanierung der Großsporthalle Geistal war ein anspruchsvolles Projekt, das wir in enger Abstimmung mit allen Beteiligten und bei laufendem Sportbetrieb umgesetzt haben. Dass wir heute eine so moderne, funktionale und energieeffiziente Halle vorstellen können, ist das Ergebnis einer hervorragenden gemeinsamen Leistung.“
Mit der abgeschlossenen Sanierung steht Schulen, Vereinen und der Stadt nun eine zeitgemäße, vielseitige und nachhaltige Sportstätte zur Verfügung, die den Anforderungen der kommenden Jahrzehnte gerecht wird.
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