Landkreis Gießen. Zusätzlich zum bundesweiten Warntag im gesamten deutschen Raum kam in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern im vergangenen Jahr der landesweite Warntag hinzu. Ziel ist es, die Bevölkerung für verschiedene Warnmittel zu sensibilisieren und diese gleichzeitig auf ihre Funktionalität zu überprüfen. Dafür ist auch in diesem Jahr der zweite Donnerstag im März vorgesehen; am 12. März wird es zwischen 10 und 11 Uhr laut – auch im Landkreis Gießen.
„Warntage tragen dazu bei, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung zu erhöhen. Wer eine Warnmeldung richtig wahrnimmt, kann sie im Ernstfall auch richtig einordnen“, sagt Kreisbrandinspektor Mario Binsch.
Der landesweite Warntag besteht zusätzlich zum Warntag auf Bundesebene im September, fokussiert sich aber darauf, regionale Warnmedien über die Infrastruktur der hessischen Landkreise und kreisfreien Städte auszulösen und zu testen; auf die Einbindung überregionaler Medien wird bewusst verzichtet.
Die beteiligten Rundfunkanstalten wie der Hessische Rundfunk und FFH warnen ab 10 Uhr über ihre Kanäle. Zeitgleich erfolgt eine Warnung über den Mobilfunkdienst Cell Broadcast und verschiedene WarnApps. Grundsätzlich empfiehlt der Landkreis Gießen, eine Warn-App wie hessenWARN oder KATWARN auf dem Handy zu installieren.
Sofern in den Kommunen auslösbare Sirenen zur Verfügung stehen, erfolgt auch darüber ein Probealarm mit dem Bevölkerungswarnton: Eine Minute lang heult die Sirene auf- und abschwellend Im Ernstfall wäre dieser Warnton die Aufforderung, geschlossene Räume aufzusuchen, Fenster und Türen zu schließen, ggf. Lüftungsanlagen aus- und das Radio einzuschalten.
Alle analogen Sirenen werden durch die Leitstelle des Landkreises Gießen ausgelöst. Zur Entwarnung ist gegen 10.30 Uhr ein einminütiger Dauerton zu hören.