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Heimatblatt Langgöns
Ausgabe 11/2026
Aus dem Rathaus wird berichtet
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Sachstand - Bürgerinfo Glasfaser

Die Tiefbauarbeiten für Glasfaserversorgung sind abgeschlossen

Die Tiefbauarbeiten für die Versorgung der Gemeinde Langgöns mit Glasfaser sind abgeschlossen. Einige Hausanschlüsse müssen noch realisiert werden, dann ist das Projekt Glasfaserausbau komplett vollendet.

Damit ist Langgöns zukunftsweisend versorgt.

Jeder Haushalt, soweit noch nicht geschehen, kann nun einen Telefon-/Internetanschluss per Glasfaser bis direkt in die eigenen vier Wände oder der Mietwohnung erhalten, ohne das geschwindigkeitsreduzierte Kupferkabelstrecken die Performance beeinträchtigt. Diese Übertragungsmethode ist unter dem Begriff FTTH (Fibre to the Home) bekannt.

Glasfaseranschlüsse bieten eine stabile, schnelle und sichere Internetverbindung sowohl im Download-,, als auch in Upload-Bereich. Besonders bei Mehrfachnutzung eines Anschlusses macht sich der Glasfaseranschluss positiv bemerkbar, da durch die Nutzung von mehreren Nutzern kein Leistungsabfall entsteht.

Viele Langgönser Bürgerinnen und Bürger haben sich im Vorfeld für einen modernen Glasfaseranschluss entschieden und mit dafür gesorgt, dass Langgöns in Zusammenarbeit mit der Deutschen Glasfaser innerhalb von wenigen Jahren komplett ausgebaut werden konnte.

Zunächst wurde das Glasfaser vom Knotenpunkt zu den Hauptverteilern verlegt und ein Übergang auf das bestehende Kupferkabel realisiert (FTTC-Methode – Fibre tot he Curbe).

Ab der zweiten Phase des Ausbaus wurde das bereits oben beschriebene FTTH-Verfahren umgesetzt und realisiert. Die Umsetzung zum FTTH-Verfahren (Tiefbau und Hausanschlüsse) wurde für die Gemeinde kostenneutral gestaltet, so dass der Ausbau den Haushalt der Gemeinde nicht belastet hat.

Für Bürgerinnen und Bürger, die sich im Vorfeld und während des Ausbaus für einen Glasfaseranschluss (FTTH) entschieden haben, waren die Anschlussarbeiten ebenfalls kostenlos. Lediglich die monatlichen Gebühren und eventuell ein neuer Router waren bzw. sind kostenpflichtig.

Im Gegensatz zu Meldungen aus anderen Regionen konnten wir mit dem Subunternehmen Egnatia (EGN) einen nahezu reibungslosen Ablauf gestalten. Es wurden immer nacheinander kleinere Bauabschnitte geplant, ausgeführt und abgeschlossen. Damit konnte eine unübersichtliche Bausituation vermieden werden. Die geplanten Zeiten für die Tiefbauarbeiten konnten trotz des recht langen Winters eingehalten werden.

Langgöns ist damit in Sachen Telekommunikation für die Zukunft gut aufgestellt und gerüstet.

Wir danken an dieser Stelle allen, die zur Realisierung dieser wichtigen Infrastruktur beigetragen haben.

Ihr Bürgermeister Marius Reusch