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Heimatblatt Langgöns
Ausgabe 23/2021
Heimatblatt
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Ortsrundgang IKEK Dornholzhausen: “Kleebach stärker ins Dorfbewusstsein rücken”

Das Bürgerhaus in Dornholzhausen soll für die Zukunft fit gemacht werden

Die Spielplätze in Dornholzhausen sollen attraktiver für ganz kleine Kinder und Jugendliche werden

Dornholzhausen (ikr). Viele Ideen, Dornholzhausen attraktiver für Jung und Alt zu machen, wurden beim öffentlichen Ortsrundgang im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms IKEK (Integriertes kommunales Entwicklungskonzept) gesammelt. Bürgermeister Marius Reusch begrüßte gemeinsam mit Rainer Tropp, Dr. Andrea Soboth und André Haußmann von der IKEK-Steuerungsgruppe „Team 360“ knapp zehn Personen, die überwiegend aus der Lokalpolitik kamen.

Planer Tropp stellte zunächst seine Ideen vor: Er möchte den Kleebach, die historische Dorfkirche, die alte Mühle und das Feuerwehrhaus stärker ins Dorfbewusstsein rücken. Ein Radweg könnte entlang des Bachs nach Niederkleen führen. Im Bereich vor der historischen Mühle könnte eine Begegnungsfläche und ein Rastplatz für Radfahrer eingerichtet werden. Das Bürgerhaus, in dem - auch mangels Alternativen - das gesamte Vereinsleben stattfindet, soll für die Zukunft fit gemacht werden. Auch das Thema, Gebäude im Ortskern effektiver zu nutzen und Leerstände zu beheben, wurde hervorgehoben.

Aus der Runde kamen folgende Vorschläge: Neben der besseren Ausstattung des Bürgerhauses soll die Nahversorgung in den Fokus rücken, denn hier sieht es ganz schlecht aus, gibt es doch mit Ausnahme einer Metzgerei kein einziges Geschäft mehr in dem Ortsteil. Auch bei den Spielplätzen gibt es Verbesserungsbedarf. Hier wünscht man sich mehr Angebote für ganz kleine Kinder und für Jugendliche. Die Jugendarbeit wurde angesprochen und kritisiert, dass es keinen Raum für eine Begegnungsstätte für Jugendliche gibt. Das „Glashaus“ vor dem Bürgerhaus wurde vor vielen Jahren eine Zeit lang von Jugendlichen genutzt, allerdings ohne Betreuung seitens der Gemeinde. Schon damals hieß es, der Raum sei zu klein. Weitere Anregungen waren mehr Fördermöglichkeiten für das Vereinsleben, die Verbesserung der Busanbindungen und die Schaffung eines Dorfplatzes als Begegnungsstätte für Jung und Alt. Hierzu hat der Ortsbeirat schon konkrete Planungen: Noch in diesem Jahr soll auf dem Platz vor dem Wasserhaus ein sogenannter Quellstein, um den eine begehbare Rinne zum Herumplanschen einlädt, errichtet werden. So können die Kinder gefahrlos plantschen, ohne in tieferes Wasser zu fallen, und sich im Sommer erfrischen. Der Ortsbeirat um Ortsvorsteher Thorsten Fuchs hofft, dass der Quellstein sich schnell zu einer Begegnungsstätte entwickeln wird. Angedacht ist auch, Bänke drumherum zu platzieren.