Die Obergasse ist derzeit aufgrund eines größeren Wasserrohrbruchs voll gesperrt.
Langgöns (ikr). In der ersten regulären Sitzung des Langgönser Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses in der neuen Legislaturperiode, die erstmals unter der Leitung der neu gewählten Vorsitzenden Ute Dassler (CDU) stattfand, konnte der Langgönser Bürgermeister Markus Reusch (CDU) eine erfreuliche Nachricht verkünden. Dabei ging es um den aktuellen Stand der geplanten Sanierung der Ortsdurchfahrt in Lang-Göns.
Für die Planungsleistungen war gemeinsam mit einem Fachbüro aus Frankfurt am Main ein europaweites Ausschreibungsverfahren durchgeführt worden. Insgesamt gingen fünf Angebote ein. Den Zuschlag erhielt schließlich ein Ingenieurbüro aus Gießen, mit dem die Gemeinde bereits in der Vergangenheit kooperiert hatte. Während die ursprünglichen Planungskosten auf rund 1,5 Millionen Euro geschätzt worden waren, liegen sie nun bei lediglich etwa 700.000 Euro und damit bei weniger als der Hälfte der ursprünglich veranschlagten Summe. „Die Planungskosten tun am meisten weh“, räumte Reusch ein. Zugleich zeigte er sich erleichtert: „Das wäre eine deutliche Entlastung.“
Erneut machte der Bürgermeister deutlich, dass bei der Ortsdurchfahrt dringender Handlungsbedarf besteht. Erst vor über einer Woche kam es im Bereich der Obergasse zwischen Kirche und Breitgasse wieder einmal zu einem Wasserrohrbruch. Der Schaden führte zu erheblichen Unterspülungen, sodass die Obergasse seitdem in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt ist. Eine Umleitung wurde eingerichtet. „Wir versuchen, den Schaden in dieser Woche so schnell wie möglich zu beheben, damit wir die Sperrung wieder aufheben können“, kündigte Reusch an.
Er erinnerte daran, dass die Wasserleitung im Bereich rund um die Kirche bereits mehrfach gebrochen sei. Die Leitung sei inzwischen fast 100 Jahre alt. Mit Blick auf die bevorstehende grundhafte Sanierung werde man bis dahin lediglich die notwendigen Reparaturen vornehmen.