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Heimatblatt Langgöns
Ausgabe 8/2026
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Sicherheit im Ernstfall: Seniorennachmittag zum Tag des Notrufs in der AWO-Tagespflege

Angelika Rühl informiert über den richtigen Umgang mit dem Notruf.

Dieses praktische Merkblatt nahmen die Senioren mit nach Hause.

Lang-Göns (ikr). Rund zwanzig Gäste folgten am 11.02. der Einladung zum Seniorennachmittag in die Tagespflege – ein Termin, der bewusst auf den Internationalen Tag des Notrufs gelegt wurde. Neben den regelmäßigen Besucherinnen und Besuchern der Einrichtung nahmen auch Seniorinnen und Senioren aus Langgöns teil.

In gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen stand zunächst das Miteinander im Vordergrund. Im Anschluss rückte jedoch ein Thema in den Fokus, das im Ernstfall Leben retten kann: der richtige Umgang mit dem Notruf. Angelika Rühl von der Johanniter-Unfall-Hilfe informierte praxisnah und verständlich darüber, worauf es beim Absetzen eines Notrufs ankommt.

Mit viel Einfühlungsvermögen erklärte sie, welche Angaben wichtig sind, wie man ruhig bleibt und warum es entscheidend ist, nicht vorschnell aufzulegen. Besonderes Interesse galt den Fragen rund um das eigene Hausnotrufgerät. Viele der Senioren nutzen bereits ein solches System in den eigenen vier Wänden. Rühl nahm sich Zeit, individuelle Unsicherheiten zu klären und Abläufe transparent zu machen.

„Was passiert eigentlich, wenn ich den Knopf drücke?“ oder „Wer meldet sich zuerst?“ – diese und weitere Fragen wurden offen besprochen. Die Teilnehmenden zeigten sich erleichtert, konkrete Antworten und praktische Hinweise zu erhalten.

Am Ende konnten alle eine übersichtliche Handreichung mit nach Hause nehmen – gedacht als schnelle Orientierungshilfe neben dem Telefon. Ein kleines Blatt Papier mit großer Wirkung: Es vermittelt Sicherheit und stärkt das Vertrauen, im Notfall richtig zu handeln.

Der Nachmittag verband Geselligkeit mit wertvoller Aufklärung – und machte deutlich, wie wichtig Information und Übung gerade im Alltag älterer Menschen sind.