Vereinsvorsitzender Klaus Köhler ehrte Arnold Rockel für 25jährige sowie Kurt Schneider und Karl-Heinz Greb für 50jährige Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr Hopfmannsfeld, es gratulierte ebenfalls der stellvertretende Vorsitzende Stefan Jöckel (von links nach rechts). Foto: Winterholler
Hopfmannsfeld. Zwei neue Ehrenmitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hopfmannsfeld konnte der Vereinsvorsitzende Klaus Köhler zusammen mit seinem Stellvertreter Stefan Jöckel am vergangenen Wochenende bei der Jahreshauptversammlung begrüßen. Karl-Heinz Greb und Kurt Schneider wurde diese Ehre zuteil, die seit 50 Jahren Mitglied der Wehr sind. Außerdem wurden noch Harald Katzer, Thomas Peppler und Arnold Rockel für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Köhler berichtete in seinem Rückblick auf das Jahr 2025 von verschiedenen Veranstaltungen der Feuerwehr, wie zum Beispiel. dem Kreisfeuerwehrverbandstag im Mai 2025 in Engelrod. Köhler referierte weiter: „Im Jahr 2025 haben wir vermehrt Werbung für die Feuerwehr und unseren Verein sowie für die Kinder- und Jugendfeuerwehr gemacht – unter anderem auf unserem Grillfest mit einem Stand mit bunten Plakaten und Flyern sowie Beitrittserklärungen, um wieder mehr Mitglieder generieren zu können. Leider kommen kaum jüngere Mitglieder hinzu."
In Lautertal sei im Oktober 2025 eine neue Kinderfeuerwehr gegründet worden, an der alle Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren aus allen Ortsteilen teilnehmen dürfen. Bis zum 31. Dezember 2025 hätten leider keine Anmeldungen vorgelegen. Bezüglich der Beiträge für die Kinder- und Jugendfeuerwehr habe der Vereinsvorstand beschlossen, dass die Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehr in den Feuerwehrverein Hopfmannsfeld eintreten könnten und bis zur Vollendung des 17. Lebensjahres beitragsfrei bleiben würden. Der Hopfmannsfelder Feuerwehrverein würde sich noch einige Anmeldungen für die Kinderfeuerwehr wünschen.
Am Sankt-Martins-Tag im November 2025 begleiteten und sicherten vier aktive Feuerwehrmänner den Laternenumzug durchs Dorf zu Fuß und mit dem Feuerwehrauto.
Vereinsvorsitzender Köhler erläuterte weiter, dass der Verein m letzten Jahr aus 99 Mitgliedern bestanden habe, die sich aus fünf Aktiven, acht Ehrenmitgliedern und 86 Fördernden zusammengesetzt hätten.
Praktische und theoretische Übungen seien gemeinsam mit Hörgenau abgehalten worden. Dabei ging ein Dank an die Nachbarwehr Hörgenau und die gute einvernehmliche Zusammenarbeit und Kameradschaft.
Köhler erinnerte in seiner Rede an die lange Historie der Freiwilligen Feuerwehr Hopfmannsfeld, die im Jahr 1935 gegründet worden sei, und somit im Jahr 2025 auf eine 90-jährige wechselvolle Geschichte zurückblicken konnte.
„In diesen 90 Jahren hat sich die Feuerwehr stark weiterentwickelt. Es fing mit einer Feuerlöschmaschine an, die per Hand betrieben werden musste. Anfang der 50er Jahre wurde die erste Motorspritze angeschafft, in den 60er Jahren kam dann der Tragkraftspritzenanhänger (TSA), der von einem Traktor gezogen werden musste, und im Jahre 1976 wurde das erste Feuerwehrfahrzeug (LF 8) gekauft, das uns über 30 Jahre lang treu diente. Zum Schluss folgte noch das LF 10, das nun in Hörgenau stationiert ist, wo auch unsere beiden Wehren zusammenarbeiten", so der Vorsitzende.
Durch den technischen Fortschritt sowie die stetige Weiterentwicklung neuer Technologien hätten sich zwar die Ausrüstung, Ausbildung, Arbeit und Sicherheit der Feuerwehrleute in den letzten 90 Jahren verbessert, die Verantwortung bleibe aber immer groß. Deshalb zolle man den Feuerwehrleuten großen Respekt und bedanke sich für ihre Einsätze.
Wehrführer Helmar Höll bedankte sich bei der Wehr für die Einsatzbereitschaft und die einvernehmliche Zusammenarbeit zwischen Hörgenau und Hopfmannsfeld. „Im vergangenen Jahr hatte die Wehr Hörgenau auf Ortsteilebene sechs und in Verbindung mit der Alarmierung der Lautertalgruppe acht Einsätze zu verzeichnen", so der Wehrführer. Zusammen mit Hopfmannsfeld sei die Wehr zu mehreren Rettungsdiensten und Verkehrsunfällen alarmiert worden.
Im Berichtsjahr sei ein Unterrichtsabend, sieben Geräteübungen und eine gemeinsame Nachtübung mit der Wehr Engelrod durchgeführt worden. Neben den Übungen auf Ortsteilebene hätten zusätzlich noch Übungen im Rahmen des Dekon-P-Zuges und des Katastrophenschutzzuges der Gemeinde Lautertal in der Gemeinde selbst und überörtlich stattgefunden, wo auch Kameraden der Einsatzabteilung Hörgenau/Hopfmannsfeld mitgewirkt hätten. Insgesamt seien somit 230 Stunden im Übungsdienst und 60 Stunden im Einsatzdienst erbracht worden. Zusätzlich hätten die Atemschutzgeräteträger an der jährlichen Unterweisung sowie an den erforderlichen Streckendurchgängen in Alsfeld teilgenommen. Erfreut zeigte sich der Wehrführer, dass die durchschnittliche Übungsbeteiligung im vergangenen Jahr wieder gesteigert werden konnte. „An dieser Stelle geht mein Dank an alle Aktiven der Wehr. Unser Ausbildungsstand befindet sich derzeit auf einem guten Niveau, denn einige Kameraden absolvierten verschiedene Module im Rahmen der Truppmann-Teil-zwei-Ausbildung. Außerdem hat Fabian Greb die Führerscheinklasse C erworben, somit haben wir einen weiteren Fahrer für das Löschfahrzeug. An alle Aktiven geht deswegen der Dank der Wehr für die Bereitschaft zur Weiterbildung", so der Wehrführer abschließend.
Bürgermeister Lukas Becker, erläuterte in seinem Grußwort unter anderem, dass das Thema Notstromversorgung im Rahmen der laufenden Planungen zum Katastrophenschutz, natürlich auch die Feuerwehren betrifft und diese mit einbezogen werden. Näheres hierzu werde noch veröffentlicht.