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Lautertaler Nachrichten
Ausgabe 21/2026
Kirchliche Nachrichten
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Freie ev. Christen-Gemeinde Altenschlirf e.V.

Zum Hehrhain 6, 36358 Herbstein-Altenschlirf (Tel. 06643 918844)

 

Mittwoch, 20.05.2026

 

20:00 Uhr

Bibelstunde

 

Sonntag, 24.05.2026 (Pfingsten)

 

14:30 Uhr

Gottesdienst

Kurzfristige Änderungen werden auf der Internetseite (www.fec-altenschlirf.de) bekanntgegeben.

Denn wo … Eigennutz ist, da ist … jede schlechte Tat.

(Jakobus 3,16)
Arzt verlässt Patient während OP

Dr. David C. Arndt wird die Arztzulassung entzogen, weil er einen Patienten auf dem OP-Tisch liegen lässt. Die Wirbelsäulenoperation beginnt um 9:20 Uhr mit der Einleitung der Narkose, und der erste Schnitt wird gegen 11:00 Uhr angesetzt. Während der OP bittet Arndt wiederholt eine Krankenschwester, in seinem Büro anzurufen und zu fragen, ob sein Gehaltsscheck bereits angekommen sei. Um 17:30 Uhr - der Eingriff ist noch nicht abgeschlossen - betritt ein anderer Chirurg den Saal und übergibt Arndt einen Umschlag mit dem Scheck. Dieser bittet ihn, fünf Minuten zu warten, während er eine Pause macht. Doch zehn Minuten später wartet der noch immer. Wiederholt versucht das OP-Team, Arndt mithilfe seines Pagers zu erreichen - ohne Erfolg. Erst nach 35 Minuten kehrt der Operateur zurück: Er habe vor Schließung der Bank noch einen Scheck einlösen müssen, weil er überfällige Rechnungen zu bezahlen habe.

Dr. Arndt stellte seinen persönlichen Vorteil über das Wohl eines Menschen, der sich ihm anvertraut hatte. Doch bevor wir den Chirurgen verurteilen, sollten wir uns selbst im „Spiegel des Wortes Gottes“ betrachten. In Markus 12,31 lehrt der Herr Jesus: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“ „Niemand suche das Seine, sondern das des anderen“, erklärt der Apostel Paulus. Und: Die Liebe „sucht nicht das Ihre“, deswegen sollen wir nichts aus Eigennutz tun. Tatsache ist: An diesem Maßstab gemessen sind wir alle Egoisten!

Wie anders ist doch der Herr Jesus: „Er machte sich selbst zu nichts“, um uns zu dienen. Er ist der Gute Hirte und lässt sein Leben für die Schafe (Johannes 10,11). Er wird uns nicht aufgeben und nicht verlassen - und für alle gilt: „Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden“ (Römer 10,11)!

Sind Sie bereit, sich ihm anzuvertrauen?

Der Sohn Gottes hat sogar sein Leben gegeben, um uns zu retten.

(Peter Güthler, aus „Leben ist mehr“, CV Dillenburg)