Titel Logo
Lautertaler Nachrichten
Ausgabe 6/2026
Vereine und Verbände
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Freiwillige Feuerwehr Hörgenau - Jahreshauptversammlung

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Hörgenau Danny Tamm (von links) bedankte sich bei Rolf Meyer und Horst Peppler gemeinsam mit seinem Stellvertreter Christian Gniß für langjährige Mitgliedschaft. Foto: Feuerwehr, Text: E. Stock

Satzungsmäßig „fit“ für die Zukunft, präsentiert sich die Freiwillige Feuerwehr Hörgenau. Bei der Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus wurde eine Anpassung der Satzung vorgenommen. Diese war notwendig geworden, weil in Hörgenau eine Kinderfeuerwehr gegründet wurde. In der Satzung steht, dass die Kinder Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr werden können. Sie aber beitragsfrei gestellt sind.

In der zügig verlaufenen Versammlung standen neben den üblichen Regularien noch die Ehrungen von fünf Mitgliedern für langjährige Treue zur Freiwilligen Feuerwehr auf dem Programm.

In seinem Jahresbericht verwies Vereinsvorsitzender Danny Tamm auf 84 Mitglieder, wovon 31 Ehrenmitglieder sind. Die Einsatzabteilung umfasst 29 Personen. Vom Feuerwehrverein erwähnte Tamm die Teilnahme beim Feuerwehrjubiläum in Engelrod, die Erinnerung an einen Großbrand in Hörgenau beim sogenannten „Brandtag“, der gemeinsam mit dem Gesangverein durchgeführt wurde. Im Dezember wurde erstmals von der Feuerwehr ein Glühweinabend veranstaltet, der vom Rosenmontagsclub übernommen wurde. Für die Durchführung habe man viel Lob bekommen, stellte der Vereinsvorsitzende heraus. Am Ende des Jahres gab es noch eine Abschlussveranstaltung für die Einsatzabteilung.

Recht umfangreich waren die Einsätze, die die Einsatzabteilung abarbeiten musste. Wehrführer Helmar Höll verwies auf sechs Einsätze auf Ortsteilebene und in Verbindung mit der Alarmierung im Rahmen der Lautertaler Gruppe auf acht weitere Einsätze. Weiterhin wurde die Absicherung des Rosenmontagszuges mit Unterstützung der Nachbarwehren übernommen und in Hopfmannsfeld wurde der St. Martinsumzug entsprechend bekleidet.

Im Übungsbereich wurden an einen Unterrichtsabend, sieben Geräteübungen und eine gemeinsame Nachtübung mit der Wehr Engelrod erinnert. „Insgesamt wurden so 230 Stunden im Übungsdienst und 60 Stunden im Einsatzdienst erbracht“, so Helmar Höll. Zusätzlich hätten die Atemschutzgeräteträger an der jährlichen Unterweisung sowie an den erforderlichen Streckendurchgänge in Alsfeld teilgenommen. Erfreulich zeigte sich der Wehrführer, dass die durchschnittliche Übungsbeteiligung im abgelaufenen Jahr gesteigert werden konnte. Fabian Greb habe den Führerschein Klasse C erwarben und somit habe die Freiwillige Feuerwehr einen weiteren Fahrer für das Löschfahrzeug.

Im Bereich der Ehrungen konnte Rolf Meyer für 30 Jahre Mitgliedschaft und Horst Peppler die Urkunde für 60 Jahre persönlich entgegennehmen. Michael Zink (30 Jahre), Bernd Ruppel (50) sowie Robert Höll und Willi Schönhals (beide 60) erhalten die Ehrung nachgereicht. Die Urkunden überreichten der Vereinsvorsitzende Danny Tamm und sein Stellvertreter Christian Gniß.

Feuerwehr-Dienstherr Bürgermeister Lukas Becker ging auf die abgearbeiteten Einsätze ein und befasste sich im Weiteren damit, dass anhand der eingegangenen Alarmmeldungen sich der folgende Einsatz so nicht dargestellt habe. Deshalb stünden die Einsatzkräfte immer wieder vor neuen Anforderungen. Trotzdem sei es wichtig, dass sich immer wieder neue Mitglieder für die Einsatzabteilungen finden würden.

Der Lautertaler Gemeindebrandinspektor Sebastian Wulff warb dafür, dass sich jüngere Personen in der Feuerwehr engagieren und Bereitschaft zeigen sollten, um später Führungsaufgaben zu übernehmen; im Bereich Atemschutzgeräteträger gebe es noch personellen Bedarf.

Am 24. Juli wird wieder an den „Brandtag“ erinnert und am 27. Dezember gibt es das Jahresabschlussessen. Ein Termin für den Glühweinabend wurde noch nicht festgelegt.