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Lindener Nachrichten
Ausgabe 32/2020
Partnerstädte
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Ehrenbürgermeister Dr. Ulrich Lenz in Purgstall bei Bürgermeister Riemer zu Gast

Bürgermeister Harald Riemer (links) begrüßte Ehrenbürgermeister Dr. Ulrich Lenz

und überreichte diesem ein Präsent der Marktgemeinde

Erinnerungsfoto vor dem Rathaus Bürgermeister Riemer mit den beiden Ehepaaren Lenz und Weiß ©Fotos: Thomas Wißner

Seit dem 3. Januar 2019 hat Purgstall einen neuen Bürgermeister - Harald Riemer, den Ehrenbürgermeister Dr. Ulrich Lenz in Begleitung seiner Ehefrau Karin und dem Ehepaar Agnes und Günter Weiß während seiner Urlaubsreise in der vergangenen Woche besuchte. Es war der erste Besuch, denn die geplante Teilnahme am Jubiläum der Feuerwehr Anfang Juni konnte aufgrund des Corona bedingten Lockdowns nicht stattfinden. Dem herzlichen Empfang im Rathaus schloss sich ein angenehmes Gespräch mit dem Bürgermeister der Marktgemeinde an, in dem er sich offen für Fragen zu seinen Aufgaben zeigte. Als sehr spannend beschrieb er seine Wahl, hatte doch nur eine Stunde vor Beginn der Sitzung die Vize-Bürgermeisterin ihre Kandidatur überraschend bekannt gegeben. Der damals gerade einmal 34 Jahre alte Riemer wurde von einigen als zu jung für dieses Amt gehalten. Gewählt wurde er dann mit einer guten Mehrheit. „Das erinnert mich an meine eigene Anfangszeit einer 36 Jahre währenden Tätigkeit als Bürgermeister. Sie haben Visionen, Durchsetzungs-Fähigkeit, Ausdauer, suchen das Gespräch mit Ihren Bürgern und wollen Purgstall weiter gestalten,“ lobte Lenz. Nach etwas mehr als eineinhalb Jahren im Dienst hat Riemer schon einiges erledigt oder auf den Weg gebracht. Ganz wichtig ist dem neuen Bürgermeister die Wiederbelebung des Ortsmittelpunktes. Erste Erfolge kann er verzeichnen: Der Kirchenplatz ist neu gestaltet, jetzt sind noch Restarbeiten zu erledigen. Riemer ist es gelungen Ärzte für ein Ärztezentrum Zu gewinnen, welches sich mitten in Purgstall bereits im Bau befindet. Dazu kommen nachgelagerten Bereiche. Mit dieser Maßnahme sichert er den Bürgern ein lebenswertes Leben vor Ort. Gleichzeitig wird dem Anspruch auf Verdichtung der Ortskerne Rechnung getragen und dem Landfraß erfolgreich entgegen gewirkt. Ein kurzer Bericht über die Situation in der Partnerstadt Linden durch die angereisten Gäste schloss sich an sowie ein Bekenntnis zur Partnerschaft zwischen den beiden Partnerschafts-Kommunen. Außerdem wurde von beiden Seiten die Hoffnung auf baldige persönliche Begegnungen geäußert.