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Lindener Nachrichten
Ausgabe 39/2018
Gestaltung Seite 5
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Gemälde-Ausstellung „Querschnitt VI Natur“ in der Sparkassenfiliale Linden

(v.l.) Filialbereichsleiter Michael Steinmüller, Horst Eberl, stellvertretende Vorstandsvorsitzende Ilona Roth und Filialleiter Michael Weber ©Foto: Thomas Wißner

Am Montag eröffnete die stellvertretende Vorsitzende des Vorstands der Sparkasse Gießen, Ilona Roth, die Ausstellung des Lindener Künstlers Horst Eberl unter dem Titel „Querschnitt VI Natur“. Die Ausstellung zeigt 34 Kunstwerke in unterschiedlichen Formaten. Die Bilder sind meist abstrakt und lassen dem Beschauer noch viel Raum, Details für sich zu erkennen. Die Filiale Linden bietet regelmäßig Künstlern aus der Region eine Plattform, ihre Arbeiten über einen längeren Zeitraum zu präsentieren. Die gegenwärtige Ausstellung ist bis Januar 2019 zu den Öffnungszeiten der Sparkassenfiliale zu sehen. In seiner Ausstellung „Querschnitt VI Natur“, in der Filiale Linden, zeigt er uns ca. 30 seiner Kunstwerke in unterschiedlichen Formaten. Seine Bilder sind meist abstrakt und lassen dem Beschauer noch viel Raum, Details für sich zu erkennen. Seine Techniken sind ganz unterschiedlich, viele Farbarten gemischt mit verschiedenen Materialien, bearbeitet mit Pinsel, Spachtel auf Leinwand und Papier. Zum Künstler: Horst Eberl, wurde im Jahr 1943 im Sudetenland geboren und lebt seit 1976 mit seiner Frau Hannelore in Linden-Forst. Dies haben beide niemals bereut und fühlen sich bis zum heutigen Tage sehr wohl in der Gemeinde. Im Jahr 1961 machte er eine Ausbildung zum Dekorateur bei Firma Karstadt in Gießen. Sein größter Wunsch war jedoch die Kunsthochschule in Kassel zu besuchen, doch er bestand die Aufnahmeprüfung nicht, trotz vieler Kurse der Malerei. Nach dieser Enttäuschung war er fünf Jahre in Berlin und ging später für ein Jahr nach Durban in Südafrika, um für die damalige internationale Warenhausgruppe „Greaterman-Stores-Limited“ Mitarbeiter für Werbung und Schaufenstergestaltung zu schulen. Im Anschluss daran ließ er sich zum Kaufmännischen Angestellten ausbilden und kam über die Karstadt-Häuser, Fulda und Frankfurt, im Jahr 1985 zurück nach Gießen. Er arbeitete insgesamt 40 Jahre für die Firma Karstadt. Kreativität und die Malerei haben ihn sein ganzes Leben begleitet. Durch seine Berufstätigkeit wurde diese immer wieder verdrängt. Aber heute hat er die Liebe zur Fantasie und Farbe wiederentdeckt und kann diese leben. Eberl spendet den Erlös aus dem Verkauf seiner Bilder an die ambulante und stationäre Altenpflege in Linden. Er möchte mit seinen Ausstellungen älteren Menschen helfen.