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Lindener Nachrichten
Ausgabe 43/2019
Gestaltung Seite 3
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Vier Stolpersteine am Dienstag in Großen-Linden verlegt

Vor dem Haus Bahnhofstraße 2 wurde der erste Stolperstein für Lina Simon verlegt

Zum Stein von Klara Marx wurde nun noch ein Stolperstein für Anna Marx vor dem nicht mehr existierenden Anwesen Bahnhofstraße 4 verlegt

Zuvor hatte Damnig den bereits 2008 gesetzten Stein von Klara Marx gesäubert und dann den neuen verlegt.

Gleich zwei Stolpersteine wurden in der Falltorstraße vor dem Haus Nummer 6 verlegt für Berthold Edelmuth (Jahrgang 1876) und Lina Edelmuth geb. Meyer (Jahrgang 1883), die hier eine Ochsen- und Kalbsmetzgerei betrieben

Und auch hier ließ der eigens aus den USA – zusammen mit seinem Bruder Steven – angereiste Jeff Israel nochmals jenes Schofar erklingen, welches einst sein Großvater Bernhard Theisebach als Vorsteher der Jüdischen Gemeinde bei seiner Flucht 1939 zusammen mit der Thora mit nach Amerika genommen hatte. Bei Lina Simon handelt es sich um die Tante ihrer Mutter Beate Theisebach. ©Foto: Thomas Wißner

Auf Initiative des Heimatkundlichen Arbeitskreis Linden in Großen-Linden wurden vier Stolpersteine verlegt. Nach 4.196 Tagen war Künstler Gunter Demnig nach Großen-Linden zurückgekehrt, wo er in der Bahnhofstraße am 26.April 2008 den ersten Stolperstein in Stadt und Landkreis Gießen zum Gedenken an Klara Marx verlegt hatte. Es folgten nun zwei weitere Steine in der Bahnhof- und auch in der Falltorstraße. In Ansprachen erinnerte der Vorsitzende des Heimatkundlichen Arbeitskreis Linden, Helmut Faber an die Geschichte jener Personen, für die nun ein Stolperstein gesetzt wurde. Bürgermeister Jörg König dankte dem Heimatkundlichen Arbeitskreis und Helmut Faber für die Arbeit.