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Lindener Nachrichten
Ausgabe 44/2019
Gestaltung Seite 8
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Stolperstein-Dank

DANKE!!!

Der Heimatkundliche Arbeitskreis Linden hatte die Verlegung von weiteren 4 Stolpersteinen für die verfolgten ehemaligen jüdischen Mitbürger Großen-Lindens initiiert und zusammen mit der Stadt Linden dazu am Dienstag, dem 22. Oktober 2019, eingeladen.

Dieser Einladung sind viele Bürger unserer Stadt gefolgt und haben zusammen mit Schülern der Anne-Frank-Schule diese Handlung begleitet.

Jeff und Steven Israel - die Söhne von Beate Israel, geborene Theisebach - reisten eigens zur Stolpersteinverlegung aus den USA an. Den Kontakt zur Familie der Beiden hatte der aus Großen-Linden stammende Frankfurter Pfarrer Matthias Weber hergestellt.

Bei dem von Künstler Gunter Demnig vorgenommenen Setzen der Steine hat Pfarrerin Edith Höll eine bewegende Andacht gehalten und Bürgermeister Jörg König hat diese Initiative unterstützt.

Die Stolpersteine sind eine Form des Erinnerns und Gedenkens für die Menschen, die Opfer der Judenverfolgung in unserer Stadt gewesen sind.

Wir danken allen, die der Stolpersteinsetzung beigewohnt, dabei mitgewirkt und somit ein Zeichen gesetzt haben, in einer Zeit, in der von manchen Kreisen versucht wird, die geschichtlichen Tatsachen zu verleugnen. Ein Dank auch den Grundstückseigentümern für ihre Zustimmung zur Verlegung vor ihren Anwesen sowie auch Gerhard Zörb für die Bereitstellung der akustischen Gerätschaften und Marco Keßler für die filmische Dokumentation.

Abschließend ein Zitat aus dieser Aktion: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist."

Der Vorstand des Heimatkundlichen Arbeitskreises Linden