Die Vorschulkinder der Rappelkiste konnten in den vergangenen Tagen an einer zweiteiligen Brandschutzerziehung in Zusammenarbeit mit der städtischen Feuerwehr teilnehmen.
Der erste Teil fand in der Einrichtung statt und wurde von Frau Brigitte Ambrosius-Ruggia und Klaus Wittkop durchgeführt. In zwei Theorietagen setzten sich die Kinder intensiv mit wichtigen Themen rund um das Verhalten im Brandfall auseinander. Behandelt wurden unter anderem Fragen wie „Was brennt und was nicht?“, das richtige Absetzen eines Notrufs sowie ein praktisches Telefontraining, bei dem jedes Kind einzeln üben konnte. Außerdem lernten die Kinder, wie sie sich im Brandfall verhalten sollen und welche Funktion ein Rauchmelder hat - inklusive Hörprobe.
Ein besonderes Highlight war das Brandmodell, an dem ein Hausbrand simuliert wurde und die Kinder die Entwicklung eines Feuers anschaulich miterleben konnten.
Den Abschluss bildete ein Besuch bei der örtlichen Feuerwehr in Leun am 18. März. Dort konnten die Kinder ihr Wissen vertiefen und auch praktisch anwenden. Die Feuerwehrleute erklärten ihre Schutzkleidung und Atemschutzmasken, die die Kinder aus nächster Nähe kennenlernen konnten. Zudem durften die Kinder selbst aktiv werden und ein Übungshäuschen mit einem Brandsimulator löschen.
Ein weiteres Highlight war die Besichtigung des Feuerwehrautos sowie eine gemeinsame Fahrt durch Leun, die den Kindern noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Die Brandschutzerziehung war für alle Beteiligten eine wertvolle und spannende Erfahrung, die den Kindern wichtige Sicherheit im Umgang mit Gefahrensituationen vermittelt hat. Wir bedanken uns herzliche für die Kooperation und dieses sehr wichtige Ehrenamt!