Titel Logo
Dillinger Bote
Ausgabe 22/2026
Aus Vereinen und Verbänden
Zurück zur vorigen Seite
Zurück zur ersten Seite der aktuellen Ausgabe

Ein Blick hinter die (Museums-)Kulissen

Die Veranstaltungsgäste bei einem exklusiven Rundgang über die Museumsbaustelle

Ein landesweites Leuchtturmprojekt

 

„Das grundlegend umgebaute, barrierefreie und modern konzipierte Römermuseum Pachten wird ein landesweites Leuchtturmprojekt zur Darstellung der antiken Vergangenheit in unserer Großregion und viele Menschen in unsere Stadt locken.“

So überschrieb der Dillinger Bürgermeister Christian Finkler seine Ausführungen über den Sachstand der Großinvestitionen bei einer Informationsveranstaltung des Fördervereines Römermuseum Pachten, die am 18. Mai in der Alten Pachtener Feuerwache stattgefunden hat.

Nachdem der Dillinger Verwaltungschef die grundlegenden Maßnahmen präsentiert hatte, lud er die Gäste der Veranstaltung zu einer exklusiven Besichtigung der Museumsbaustelle ein. Dort stellte die zuständige Projektleiterin der Stadt, Dipl.-Ingenieurin Susanne Brenner, die bereits erfolgten Umbaumaßnahmen vor. Dazu zählt insbesondere der Einbau eines Fahrstuhlschachtes, der künftig einen barrierefreien Besuch des Museums ermöglichen wird. Die Museumsleiterin, Kunsthistorikerin Kirstin Jakob, erläuterte das neue Ausstellungskonzept und dessen moderne Umsetzung in dem großen Haus in der Pachtener Fischerstraße. Inhaltlich wird sich das Museum mit dem Thema Kulturtransfer auseinandersetzen, der insbesondere in den Bereichen Handel, Militär und Religion sichtbar wird.

Nach der Neukonzeption wird es neben altbekannten Funden auch neue Objekte in der Ausstellung geben, die bisher nicht in Pachten zu sehen waren. Ergänzend zu den Exponaten aus dem Landesdenkmalamt soll es dafür auch Leihgaben anderer Museen geben.

Insbesondere das moderne ArchäoLab, ein Schüler-Lernlabor, wird ein Alleinstellungsmerkmal des neuen Römermuseums in der Region sein. Sicher nicht zu Unrecht bezeichnete der Vorsitzende des Fördervereines Franz-Josef Berg das künftige Museum als Perle der archäologischen Ausstellungshäuser im südwestdeutschen Raum. Möglich sind die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen nicht zuletzt durch die großzügige Unterstützung des Landes, wofür Christian Finkler sich ausdrücklich bedankte.