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Dillinger Bote
Ausgabe 9/2026
Aus Vereinen und Verbänden
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Abschied und Neuanfang

Wechsel in der Leitung des Römermuseums

Das Römermuseum Pachten hat mit Kirstin Jakob aus Pachten eine neue Leiterin. Sie hat im Januar die Stelle übernommen, nachdem der bisherige Leiter Dr. Jürgen von Ahn die Direktorenstelle beim Museum am Dom in Trier angetreten hat. Der Wechsel in der Museumsleitung war Anlass für den Förderverein, eine öffentliche Veranstaltung mit Teilnahme des Dillinger Bürgermeisters Christian Finkler durchzuführen. In seiner Dankesrede für den scheidenden Museumsleiter lobte der Vorsitzende des Fördervereines Franz-Josef Berg dessen Arbeit, die eine grundlegende Aufwertung der Museumsarbeit und der Darstellung der römischen Vergangenheit für den Tourismus in Dillingen gebracht habe. Als Beispiele nannte Berg die erfolgreiche 4-malige Durchführung des neuen Kelten- und Römerfestes, den Beginn von Ausgrabungen, die Vorbereitung des Archäologischen Erlebnispfades Pachten mit Infostelen und digitalen Medienstationen, die neue Konzeption für den grundlegenden Umbau des Museums mit Kosten von über 2. Mio. €, den Ankauf einer großen Keltenausstellung durch die Stadt und das Vernetzen des Museums mit umliegenden wissenschaftlichen Institutionen in Saarbrücken und Trier. „Das römische Pachten wird Dank der Initiative von Jürgen von Ahn in den nächsten Jahren nochmals viel größere Aufmerksamkeit erreichen,“ so der Vorsitzende des Fördervereines. Die neue Leiterin Kirstin Jakob sei eine ideale Nachfolgebesetzung. Sie habe fachlich hohe Expertise und Erfahrung durch ihre berufliche Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Museum am Dom in Trier. Sie wohne seit vielen Jahren in Dillingen und arbeite bereits ehrenamtlich im Förderverein des Pachtener Museums als Stellvertretende Vorsitzende mit. Der Dillinger Bürgermeister Christian Finkler hob in seinem Grußwort die grundlegende Aufwertung des Themas „römische Vergangenheit“ in der Tourismusförderung der Stadt hervor. Der Stadtrat und die Verwaltung schaffen mit dem Umbau zu einem modernen, barrierefreien Museum und der Ausnutzung von neuen digitalen Medien die Möglichkeit, dass die Schulen und Besucher aus der gesamten Region hier besondere historische Erfahrungsbereiche bekommen. Die neue Leiterin des Museums werde für die Stadt vor allem auch neue Möglichkeiten der museumspädagogischen Arbeit unter Ausnutzung moderner Digitaltechnik etablieren. Im Anschluss an den offiziellen Teil des Abends war für die vielen Gäste Gelegenheit zum Gedankenaustausch insbesondere auch über die Schwerpunkte der Arbeit des Fördervereines in 2026.