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Knotenrundschau
Ausgabe 36/2026
Gestaltung Innenteil Seite 2
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Grußworte zu Waldernbacher Kirmes 2026

Folgende Personen sind abgebildet: Oben Mitte: Finn Widrinski Erste Reihe von oben von rechts: Philipp Rosbach, Morino Otto, Marlon Meyer, Claudio Schmidt, Bastian Scherber Zweite Reihe von oben von rechts: Valentina Franco, Louis Huwa, Lenny Gerhard, Oskar Michalakelis, Marie Erdmenger, Malin Schuld, Lennja Schuld, Timo Schäfer, Laura Rosbach, Maximilian Stencel, Leon Hürtgen Zweite Reihe von unten von rechts: Jette Christians, Jana Benke, Inka Dreier, Alexander Weber, Yasin Wölfinger, Lenny Müller, Aglaia Ehresmann, Tiziano Volpe, Lena Gerhardt, Mia Wagner Unten in der Hocke von rechts: Jona Gerhard, Nils Scherer, Jannik Eckert Es fehlen: Dennis Becker, Felix Scherber, Arthur Katschurowski

Unsere Kirmes - Tradition, Gemeinschaft und ein guter Grund zum Feiern

Liebe Waldernbacherinnen und Waldernbacher, liebe Gäste,

unsere Kirmes ist weit mehr als nur ein Festwochenende. Sie ist einer der Höhepunkte unseres Jahres und steht für vieles, was Waldernbach ausmacht: Geselligkeit, Gastfreundschaft, Tradition und eine lebendige Dorfgemeinschaft.

Ich bin sehr dankbar, dass wir dieses Fest Jahr für Jahr gemeinsam auf die Beine stellen können. Mein besonderer Dank gilt den ausrichtenden Vereinen, unserer Kirmesjugend und den vielen Helferinnen und Helfern, die mit viel Zeit, Herzblut und Engagement dafür sorgen, dass diese Tradition weiterlebt. Gerade unsere Kirmesjugend zeigt jedes Jahr aufs Neue, dass Brauchtum alles andere als von gestern sein muss.

Von Kirmesbaum und Kinderdisco über Festabend und Umzug bis zum Familientag und Kirmesmontag ist für alle Generationen etwas dabei. Genau das macht unsere Kirmes aus: Das ganze Dorf kommt zusammen und unsere Gäste gleich mit.

Besonders am Herzen liegt mir unser Kirmessonntag. Denn zur Tradition unserer Kirmes gehört untrennbar unsere Kirche St. Katharina, welche seit Generationen ein fester Bestandteil unseres Dorfes und unserer Geschichte ist. Ihre feierliche Weihe am 7. September 1900 ist schließlich der Ursprung dafür, dass wir bis heute am ersten Septemberwochenende unsere „Kirchweih“ - unsere Kirmes - feiern.

Umso schöner finde ich die Verbindung, die wir seit dem vergangenen Jahr wieder herstellen: Unser Familiensonntag beginnt mit dem Gottesdienst. Direkt anschließend formiert sich der Kirmesumzug an und um die Kirche und zieht von dort gemeinsam zum Festzelt. Für mich ist das eine schöne Symbolik: Wir starten diesen besonderen Kirmestag genau dort, wo unsere Kirmes ihren Ursprung hat. Deshalb meine herzliche Einladung: Kommt zum Gottesdienst und lasst uns auch diesen Teil unserer Dorftradition gemeinsam pflegen und lebendig halten.

Meine Botschaft für diese Kirmestage ist ganz einfach: Nutzt sie! Ladet Freunde und Familie ein, verabredet euch mit Nachbarn und Bekannten, kommt zusammen und genießt die Zeit miteinander. Mal den Alltag „Alltag“ sein lassen, gemeinsam lachen, erzählen und feiern, genau dafür ist Kirmes da.

Gerade wenn wir den Blick über unseren eigenen Kirchturm hinaus in die Welt richten, merken wir, welches Glück es ist, dass wir hier in Frieden und Freiheit zusammenkommen und gemeinsam feiern dürfen. Das ist nicht selbstverständlich und vielleicht ein Grund mehr, diese Tage und unsere Gemeinschaft bewusst zu genießen.

Mein ausdrücklicher Dank gilt auch den direkten Anwohnerinnen und Anwohnern rund um den Kirmesplatz. Ich kann gut nachvollziehen, dass ein solches Fest über mehrere Tage mit Einschränkungen und Belastungen verbunden ist. Umso mehr weiß ich ihre Akzeptanz und ihr Verständnis zu schätzen. Gegenseitige Rücksichtnahme gehört genauso zu einer guten Dorfgemeinschaft wie das gemeinsame Feiern.

In diesem Sinne: Herzlich willkommen zur Waldernbacher Kirmes!

Ich wünsche uns friedliche und fröhliche Kirmestage, viele schöne Begegnungen und vor allem eine richtig gute Zeit miteinander.

Euer Ortsvorsteher
Karsten Gerhard