Der Heimat- und Trachtenverein Obergeis veranstaltete nach 2-järiger Coronapause wieder ein zweitägiges Brotbackseminar, um die bäuerliche Tradition des eigenen Brotbackens interessierten Personen zugänglich zu machen.
Die Teilnehmer trafen sich am Freitagabend am Backhaus „Auf der Waldbach“. Dort wurde die „Kunst“ des Holzmachen und Anheizens im Backhaus erklärt.
Danach ging es zum Ansäuern ins Geschäftshaus (Sahnehäubchen). Gespannt hörten sie den erfahrenen Helfer/- innen des Vereins zu, die erste Einführungen ins Brotbacken gaben und den Ablauf der beiden Tage erläuterten.
Anschließend wurde zusammen mit den Gästen in einem großen „Backtrog“ „ gesiert“. Mutige durften kräftig mengen. Danach musste der Teig erst einmal über Nacht ruhen und säuern.
Am Samstagmorgen wurde das „Gesierte“ unter Anleitung von weiteren erfahrenen Helferinnen des Vereins bearbeitet. Dabei durfte jeder seinen Teig kneten und formen und erleben, welche Schritte notwendig sind, bis das fertige Brot duftend aus dem Backofen kommt. Um sein eigenes Brot wieder zu erkennen, markierten die „Bäcker“ ihr Brot individuell. Während der Backaktion versorgte der Heimat- und Trachtenverein die Teilnehmer mit Obergeiser Spezialitäten aus dem Backhaus – süss und salzig.
Alle die an dem Brotbackseminar teilgenommen haben, waren begeistert von dieser gemeinschaftlichen Brotbackaktion des Heimat- und Trachtenvereins.
Information am Backhaus
Das Ansäuern am Abend vorher
Brotteig wird zum Formen der Laibe verteilt
Die Gruppe zeigt stolz ihr gebackenes Brot