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Neuenstein Nachrichten
Ausgabe 31/2020
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Kindertagestätte Regenbogen

Während der letzten Monate hatten wir in unserer Kindertagesstätte „geschlossene“ Gruppen. Es waren immer die gleichen 20 Kinder mit zwei festen Bezugs - Erzieherinnen.

Am 17.08 nehmen wir den „normalen“ Kitaalltag wieder auf. Die festen, geschlossenen Gruppen werden wieder geöffnet und das offene Konzept wird wieder belebt.

Hier einige Aktivitäten aus der vergangenen Zeit:

Radeln und rollern auf dem Fahrradweg nach Gittersdorf zum Spielplatz!

Den Kindern machte es sichtlich Spaß in der Gruppe zu fahren. Beim gemeinsamen Fahren, lernten sie Rücksicht zu nehmen und Absprachen einzuhalten.

3 Experimente mit Wasser

1. Warum müssen wir viel trinken?

Die Erzieherin fragte die Kinder, ob sie eine Vorstellung davon haben, wieviel Wasser unser Körper enthält. Jedes Kind erhielt eine Plastikflasche, die für den menschlichen Körper steht. Diese befüllten die Kinder mit so viel Wasser, wie sie dachten, dass der Körper eines Menschen Wasser enthält. Zur Auflösung holte die Erzieherin ihre vorab vorbereitete Flasche hervor und erklärte, dass der Körper zu ca. 70% aus Wasser bestehe.

2. Warum benötigt unser Körper so viel Wasser?

Die Kinder erkannten schon sehr richtig, dass unser Körper so viel Wasser brauchen um richtig zu funktionieren. Wie nutzt unser Körper Wasser und wie gibt er es wieder ab? Wir alle müssen zur Toilette, schwitzen oder Atmen feuchte Luft aus- und geben dadurch, das Wasser wieder ab. Vorher nimmt das Wasser seinen Weg durch den Körper.

Zwei halbierte Plastikflaschen wurden in eine Schüssel gestellt, zwei Papierfilter in die Öffnungen gesteckt anschließend ineinander geschoben. Der Schraubverschluss unten war geöffnet. Wasser wurde in den oberen Filter geschüttet.

Die Kinder sahen, dass das Wasser langsam von Filter zu Filter herabfloss. Die Filter stellten den Körper dar, durch den Stück für Stück das Wasser transportiert wird.

3. Warum schwitzen wir?

Im Sommer schwitzen wir am meisten, wenn es sehr warm ist. Auch hierfür nutzt der Körper das Wasser in uns. Die Kinder feuchteten Geschirrtücher an und legten sie sich auf den Unterarm. Sie fühlten wie sich das feuchte Tuch anfühlte. Das Tuch kühlte unseren Arm und es war uns nicht mehr ganz so warm. So kühlt der Schweiß unseren Körper. Und sorgt dafür dass wir an heißen Tagen nicht überhitzen und fit bleiben. Dadurch, dass wir so viel schwitzen, verliert unser Körper an Wasser und wir müssen wieder viel trinken.

Wasserspiele im Sand

Mit den Kindern bastelten wir im Vorfeld aus Korken, Moosgummi Strohhalmen und Gummibändern unsere eigenen Segelschiffe.

Als das Wetter endlich besser wurde, bauten wir alle zusammen unseren Sandkasten zur Seeanlage um. Jeder schnappte sich eine Schaufel und half mit, einen Wasserkanal und einen See in den Sandkasten zu buddeln. Danach legten wir alles mit Folie aus und befüllten unseren See mit Wasser. Nach dem Frühstück ließen wir endlich die Schiffe zu Wasser und ließen sie durch unseren Kanal auf unseren See schwimmen. Wir hatten viel Spaß und am Ende waren nicht nur unsere Schiffe nass!

Freilichtkino - Finsterstern und Funkelstein

Finsterstern wird ständig von den anderen Sternen ausgelacht, weil er nicht so schön leuchtet wie sie. Nun hat er es satt und springt auf die Erde hinunter. Dort trifft er den funkelnden Stein, der auch immer gehänselt wird - „Du bist gar kein richtiger Stein“. Gemeinsam werden Finsterstern und Funkelstein ein wunderbares Team!

Unser Fachwerkhäuschen wurde umfunktioniert in ein Freilichtkino. Mit dunklen Tüchern, einer großen Leinwand und den Turnmatten richteten wir ein gemütliches Kino im Freien ein. Leuchtende Kinderaugen und fröhliches Gekicher sagten mehr als viele Worte. Popcorn und Gummibärchen im Becher rundeten das Kinoereignis schmackhaft ab.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Nadine Vollmer, die uns beim Freilichtkino gestalten unterstützt und den Rosenbogen in einer floristischen Glanzleistung dekoriert hat.

Rosentörchen

Die Kinder wünschten sich IHRE Eltern als Zaungäste, bei der Verabschiedung durch das „Rosentörchen“.

Normalerweise überreichen die Kinder, welche die nächsten Vorschulkinder werden, den Abschlusskindern die Rosen. Dieses Jahr haben wir die Kinder durch das Rosentörchen „ in die Arme Ihrer Eltern geschickt, die Ihnen eine Rose, außerhalb des Kitageländes überreichten.

Nach der Melodie „ Alle meine Entchen“ sangen alle Eltern mit Pfarrer Michael Zehender: „Durch das Rosentörchen gehst du liebes Kind, gehst du liebes Kind, weil jetzt eine neue Zeit für dich beginnt. Geh mit Gottes Segen, er begleitet dich, er begleitet dich, Gott ist schützend bei Dir immer, ewiglich.

Herzlichen Dank an Pfarrer Zehender und die Eltern, die sich spontan darauf einlassen konnten. Für das Abschiedsgeschenk ein Gutschein von Amazon und die zu Herzen gehenden Worte der Eltern der Abschlusskinder bedanken wir uns als Team sehr, sehr gerne

Lernsterne anfertigen

Mit Hilfe der Lernsterne beobachten die Kinder sich und Ihre Lernfortschritte selbst.

Die Lernsterne stellen dar, wie sich das einzelne Kind selbst sieht, wofür es sich interessiert und welche Fähigkeiten es sich aneignen möchte. Er ermöglicht Kindern ein bewusstes Wahrnehmen ihrer eigenen Lernziele. Sie erleben, dass sie individuelle Ziele haben und diese in selbstbestimmten Teilschritten erreichen können (oder auch noch nicht). Sie dokumentieren zuerst für sich und treten dann in den Dialog mit dem Erwachsenen. Die pädagogischen Fachkräfte erfahren im Gespräch mit den Kindern, viel über deren Themen, lernmethodische Kompetenzen und die individuellen Wege der Aneignung.

Die rote Gruppe

Die Zeit in der roten Gruppe war eine farbenfrohe Zeit, die wir mit einem bunten Regenbogenfest beendet haben.

Dazu gab es bunte Eisbomben, Wasserbombenweitwurf, Seifenblasen und Wasserpistolenzielschießen. Wir haben einen Regenbogenkuchen gebacken, bunte Schokokugeln und Marshmallows gegessen und ganz viel buntes Obst und Gemüse kennengelernt und probiert.

In den letzten Wochen mit den verschiedenen Farben kamen der selbstgemachte Rotkrautsalat und das selbstgemachte Himbeereis bei den Kindern besonders gut an. Die Zartbitterschokolade (90% Kakao) hat den Kindern auf dem Teller gut gefallen, doch als diese im Mund war, gab es viele witzige und bittere Gesichter zu sehen.

Was wir aus der Corona Zeit wieder neu lernen konnten war: Es sind die einfachen natürlichen Dinge, die Kinder immer wieder faszinieren und zum improvisierten Spiel anregen.

Zeit zu haben, sich Zeit nehmen zu können, Zeit ist ein kostbares Geschenk! Wenn möglich nehmen sie sich Zeit, verschenken Sie Ihre Zeit an Ihre Familie und Freunde.

Kinder unterscheiden nicht zwischen Spielen und Lernen, sie lernen spielend, wenn sie ZEIT und RAUM haben.

Vielen Dank an die Kinder, die diese Zeit problemlos mitgestaltet haben.

Auch ein großes Danke an die Eltern unserer Kita, die flexibel und einsichtig handelten, uns für unsere gute Arbeit lobten und uns humorvoll zur Seite standen.

Herzliche Grüße aus der Kindertagesstätte Regenbogen Untergeis