Die Damen des TV Jahn Neuhof traten am Samstagabend auswärts bei den Damen der HSG Datterode/Röhrda/Sontra an. Leider musste man sich deutlich mit 26:35 geschlagen geben. Das deutliche Ergebnis spiegelt allerdings nicht den kompletten Spielverlauf wider. Neuhof war topmotiviert und zeigte über weite Strecken eine engagierte Leistung. In vielen Phasen des Spiels konnte man immer wieder spielerische Akzente setzen und vor allem mit hohem Tempo überzeugen.
Bis Mitte der 1. Halbzeit gelang es Neuhof, das Spiel offen zu gestalten.
Die Abwehr arbeitete konzentriert und verschob gut. Mit zunehmender Spieldauer fand jedoch die HSG immer wieder Lösungen im Positionsangriff.
Besonders die Rückraumspielerin mit der Nummer 4 traf mehrfach aus der zweiten Reihe und sorgte mit Ihren Treffern dafür, dass sich die Gastgeberinnen bis zur Halbzeit (17:12) einen etwas größeren Vorsprung erarbeiten konnten.
In der 2. Halbzeit zeigte Neuhof immer wieder starke Phasen, in denen das Team das Tempo deutlich anzog und die Schwächen der HSG bei schnellem Spiel aufzeigte. Manko blieb die Chancenverwertung. Obwohl sich die Neuhoferinnen in diesen Momenten mehrere klare Chancen erspielen konnten, wussten sie diese jedoch zu selten konsequent zu nutzen. Zu oft scheiterte man an der gut agierenden Torhüterin der Gastgeberinnen. Trotz des zunehmenden Rückstands gab die Mannschaft nicht auf und arbeitete hart daran, den Abstand so gering wie möglich zu halten.
Mit zunehmender Spieldauer machte sich der breitere Kader und die körperliche Überlegenheit der Gastgeberinnen immer mehr bemerkbar. Während die HSG durchwechseln konnte, mussten die Neuhoferinnen Ihrem kleineren Aufgebot Tribut zollen und hatten letztendlich nicht mehr die Energie, um wirklich Paroli bieten zu können. Dennoch zeigte das Team Moral, blieb kämpferisch und setzte bis zum Schluss offensive Nadelstiche.
Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, kann Neuhof auf mehrere starke Phasen zurückblicken. Mit einer besseren Chancenverwertung in den eigenen Hochphasen und konsequenterer Abwehrarbeit wäre ein engeres Resultat möglich gewesen. Es gilt jetzt die positiven Aspekte mitzunehmen, darauf aufzubauen und Fehler sowie Schwächephasen in den nächsten Spielen zu minimieren.
Laura W. (T), Lena H. (T), Paula N. (1), Maja L., Isabell R. (2), Antonia K. (7), Sophie R. (7), Leonie B. (4), Inka P., Julia M. (5)