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Amtsblatt VG Edenkoben
Ausgabe 16/2026
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Kaltenbach 2.0 – Kulturlandschaft mit Zukunft

 

Kaltenbach 2.0 – Kulturlandschaft mit Zukunft

Auftrag für Teilprojekt „Erweiterung Klima-Arboretum“ vergeben.

Das nächste Teilprojekt der großen „Kaltenbach 2.0 - Kulturlandschaft mit Zukunft“— Maßnahme beginnt: Die Erweiterung des Klima-Arboretums der Verbandsgemeinde Edenkoben in Flemlingen steht an.

In der Verbandsgemeinderatssitzung am 26. März 2026 haben die Ratsmitglieder dazu den Auftrag einstimmig an die Firma Schrader, Ingolstadt (Edenkoben), zum Angebotspreis von 218.294 Euro vergeben.

Wie wird das Klima-Arboretum erweitert?

Ein Pavillon aus Holz wird entstehen. Der sogenannte Klima-Pavillon wird als Informationszentrum dienen und über die Kulturlandschaft 2.0 wie auch über weitere Maßnahmen des Klima- und Umweltschutzes in der Verbandsgemeinde Edenkoben berichten.

Erdmodellierungen, Trockenmauern und Staudensäume, die Strukturelemente mit hohem ökologischem Wert darstellen, sind vorgesehen. Es entstehen terrassierte Hänge etwa mit Wildäpfeln, Mispeln oder Felsenbirnen. Mit Trockenmauern sind weitere Elemente des Agroforsts vorgesehen, um Mauer- und Zauneidechsen anzusiedeln. Weitere klimaresiliente Bäume und Sträucher werden angepflanzt.

Wann starten die Arbeiten?

Der Start der Arbeiten ist im April geplant.

Das gesamte Projekt „Kaltenbach 2.0 – Kulturlandschaft mit Zukunft“ erstreckt sich über die gesamte Länge des Kaltenbachs, beginnend an der Quelle in Burrweiler und weiterführend über Flemlingen, Roschbach, Edesheim, Groß- und Kleinfischlingen, Freimersheim bis zum Übergang nach Freisbach und Gommersheim. Die Gesamtkosten der insgesamt sieben Teilprojekte sind mit 625.000 Euro angesetzt. Eine Förderung durch den Fördergeber Zukunft- Umwelt-Gesellschaft (ZUG) GmbH in Höhe von 500.000 sind in Aussicht gestellt. Der Eigenanteil beträgt 125.000 Euro. Bereits umgesetzt sind die Teilprojekte in Kleinfischlingen und Großfischlingen sowie die Maßnahme im Naturschutzgebiet „Kaltenbachbruch“ in Kleinfischlingen.

Text: Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben, Plan: Kurt Garrecht