Auch kleine Maßnahmen im Garten helfen Klima und Umwelt. Mit ein paar einfachen Ideen wird Ihr Garten naturnah, wasserfreundlich und tierfreundlich - und bietet gleichzeitig Erholung und Lebensraum für viele Arten.
1. Heimische Pflanzen bevorzugen
Heimische Pflanzen wie Wildrosen, Salbei oder Hainbuche sind bestens an unsere klimatischen Bedingungen angepasst. Sie benötigen weniger Pflege und bieten Bienen, Schmetterlingen und Vögeln Nahrung.
2. Pflanzen nach ihren Bedürfnissen auswählen
Achten Sie auf Licht-, Boden- und Wasseransprüche. Sonnenliebende Pflanzen wie Lavendel gedeihen auf trockenen, sonnigen Plätzen, während Farne feuchte, schattige Ecken bevorzugen. So wachsen die Pflanzen gesund und widerstandsfähig, ohne zusätzlichen Pflegeaufwand.
3. Hecken und Sträucher für Schutz und Schatten
Sträucher spenden Schatten, schützen vor Wind und bieten Vögeln ein Zuhause - besonders wichtig an heißen Sommertagen.
4. Komposterde nutzen
Kompost speichert Nährstoffe und Wasser, verbessert den Boden und reduziert den Einsatz von Dünger.
5. Entsiegelung für besseres Wassermanagement
Weniger Pflaster, mehr Grün: Regenwasser kann versickern, Pflanzen werden optimal versorgt und Überflutungen vermieden.
6. Teiche und Wasserstellen anlegen
Schon kleine Teiche oder Vogeltränken kühlen den Garten, fördern die Verdunstung und bieten Insekten und Amphibien Lebensraum.
7. „Kräuterbeete“ für Klima und Schutz
Vertiefte Beete speichern Wasser, schützen Pflanzen vor Frost und kühlen im Sommer.
Mit diesen einfachen Tipps wird Ihr Garten zu einem naturnahen, klimafreundlichen Ort - gut für Pflanzen, Tiere und Menschen!
Quelle: Sieben Tipps für den klimafesten Garten - [GEO]
https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/garten-tipps-immer-extremeres-wetter-was-hobby-gaertner-jetzt-wissen-30178518.html
(Stand: 12.05.2026)