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Amtsblatt VG Edenkoben
Ausgabe 29/2026
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Kaltenbach 2.0 – Kulturlandschaft mit Zukunft

 

Kaltenbach 2.0 – Kulturlandschaft mit Zukunft

Teilprojekt „Erweiterung Klima-Arboretum“ gestartet

Das nächste Teilprojekt der großen „Kaltenbach 2.0 - Kulturlandschaft mit Zukunft“— Maßnahme hat begonnen: Die Erweiterung des Klima-Arboretums der Verbandsgemeinde Edenkoben in Flemlingen zeichnet sich schon ab.

Bei einem Besuch machten sich Bürgermeister Daniel Salm und der Erste Beigeordnete Eberhard Frankmann ein erstes Bild von der sich wandelden Kulturlandschaft inmitten der intensiv genutzten Landschaft. Gemeinsam mit Landschaftsbauer Kurt Garrecht aus Herxheim und Johannes Wind vom Fachbereich Bauen und Umwelt ging es durch das Arboretum 1.0 und 2.0.

Bürgermeister Daniel Salm: „Mit Hilfe der Bundesförderung haben wir im Rahmen von ‚Kaltenbach 2.0 – Kulturlandschaft mit Zukunft‘ die große Chance unser Arboretum zu erweitern, um die Veränderungen unserer Kulturlandschaft beispielhaft noch besser erlebbar zu machen. Information und Naturerlebnis stehen dort im Einklang mit Natur- und Artenschutz sowie Starkregen- und Hochwasserschutz. Aus Planungen wird nun Realität. Wir dürfen auf die Ergebnisse sehr gespannt sein."

Am östlichen Ende des Klima-Arboretums geht es auf einem Pfad, vorbei an einigen Weinbergen, zur weiteren Fläche. Dort hat Gustav Wiemers von der Edenkobener Firma Schrader bereits kräftig mit Baggerkraft gewirkt: Erdmaterial wurde eingebaut und modelliert. Der Platz des Informationszentrums zeichnet sich auch schon leicht ab. Doch bis der beauftragte Zimmerer mit dem Bau des Pavillions aus Holz an dieser Stelle beginnen kann, bedarf es weiterer Erdmodellierungen, um die gewünschte Position zu erreichen. Läuft alles nach Plan, soll Ende Juli dann mit dem Bau des sogenannte Klima-Pavillon begonnen werden. Angrenzend bestehen bereits die im Rahmen der Kaltenbachrenaturierung geschaffenen Mulden und Tümpel sowie ein größerer Teich – eine dauerhafte Retentionsfläche, die von Insekten und Vögeln schon sehr gut angenommen wird, berichtet Garrecht. Überhaupt sei es hier schon gelungen, das Grundwasser trotz der enormen Hitzeperiode in der Fläche zu halten, so der Landschaftsarchitekt voller Freude.

Fortsetzung unter der Rubrik Natürlich VG Edenkoben.