Die Sternsinger richteten bei der Aktion Dreikönigssingen 2026 ihren Blick nach Bangladesch. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Milliarden Kinder sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Anfang des Jahres setzten sich viele Sternsinger in der Verbandsgemeinde Edenkoben unter dem gemeinsamen Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen einen Schulbesuch zu ermöglichen.
Bei eisigen Temperaturen waren in Altdorf am 3. Januar vier Gruppen und insgesamt 23 Mädchen und Jungen, gekleidet in von den Lanfrauen und privaten Personen gefertigten Gewändern, unterwegs und brachten den Segen in die Häuser.
Am Donnerstag, 15. Januar besuchten acht Sternsinger aus Altdorf die Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben. Gemeinsam mit den Betreuerinnen, darunter die Erste Beigeordnete Vienna Grüner, brachten die Kinder den Segen in die Verwaltung – eine schöne Tradition. Bürgermeister Daniel Salm begrüßte die Gäste mit großer Freude und dankte den Sternsingern und ihren Betreuerinnen für ihren ehrenamtlichen Einsatz für Kinder, denen es nicht so gut geht. Zum Dank überreichte der Bürgermeister Gutscheine für das Freibad Edesheim und eine Geldspende zur Unterstützung der Aktion.
Die Gruppe mit den Betreuuerinnen hatte sich sehr über die Einladung der Verwaltung gefreut. Es sei eine Ehre, das Gebäude und alle, die hier ein und ausgehen, sowie die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu segnen, so Vienna Grüner. Über 2.000 Euro hatten die Kinder in Altdorf gesammelt und zusätzlich noch einen Teil der erhaltenen Süßigkeiten an die Tafel Edenkoben gespendet.
Text: Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben, Kindermissionswerk,
Bilder: Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben