Am 22. Juni haben Kommunen bundesweit im Rahmen der Aktion „Kommunen am Limit“ auf die angespannte finanzielle Lage vor Ort aufmerksam gemacht. Die Verbandsgemeinde Edenkoben nimmt diesen Aktionstag zum Anlass, genauer hinzuschauen: Welche Auswirkungen haben steigende Kosten, neue Anforderungen und begrenzte finanzielle Spielräume auf die Aufgaben und Angebote vor Ort?
Anhand des Freibads (Amtsblatt-Ausgabe am 24. September), der Feuerwehr (Amtsblatt-Ausgabe am 1. Oktober) und der Grundschulen wird beleuchtet, was hinter den Zahlen steckt.
Auch bei den Grundschulen stehen in den kommenden Jahren umfangreiche Investitionen an. Im Jahr 2026 belaufen sich die Gesamtausgaben für die Grundschulen auf rund 6,2 Millionen Euro, davon entfallen etwa 4,1 Millionen Euro auf Investitionen.
Hinter diesen Summen stehen konkrete Maßnahmen – von Baumaßnahmen und der Ganztagsbetreuung bis hin zu energetischen Investitionen und der Modernisierung der Schulgebäude. Ein erheblicher Teil der Kosten muss dabei von der Verbandsgemeinde selbst getragen werden. Für die Grundschule Edesheim liegt der Eigenanteil beispielsweise bei rund vier Millionen Euro. Fördermittel, etwa im Bereich der Ganztagsbetreuung, können die Finanzierung unterstützen, decken die Gesamtkosten jedoch nur teilweise ab. Die Investitionen sind dabei keine freiwilligen Zusatzleistungen, sondern notwendig, um ausreichend Platz für Bildung und Betreuung zu schaffen und die schulische Infrastruktur an die aktuellen Anforderungen anzupassen. Gleichzeitig konkurrieren sie mit anderen notwendigen Investitionen um die begrenzten finanziellen Mittel.
Text und Bild: Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben