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Amtsblatt VG Edenkoben
Ausgabe 7/2026
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Kaltenbach 2.0 – Kulturlandschaft mit Zukunft

„Baustellenstopp“: von links: Bürgermeister Daniel Salm, Johannes Wind vom Fachbereich Bauen und Umwelt, Klimaschutzmanagerin Kristina Schneider, Kurt von Nida (NVS Südpfalz), auf dessen Idee und Initiative diese Maßnahme, im Rahmen des Gesamtprojektes „Kaltenbach 2.0“, durchgeführt wird, und Landschaftsarchitekt Kurt Garrecht

Kaltenbach 2.0 – Kulturlandschaft mit Zukunft

Teilprojekt in Kleinfischlingen gestartet.

Es geht weiter. Das Teilprojekt „Kleinfischlingen im Naturschutzgebiet - Kaltenbachbruch“ des großen Projektes „Kaltenbach 2.0 – Kulturlandschaft mit Zukunft“ ist gestartet.

Flurbereinigungsmaßnahmen im letzten Jahrhundert haben im Naturschutzgebiet Kaltenbachbruch die natürliche Aue des Baches auf einen schmalen Gerinnestreifen reduziert. Nun soll auf circa 400 Metern Länge ein Erdwall entstehen, der den Abfluss des Fließgewässers in Fließrichtung Rhein verzögern. Das zurückgehaltene Oberflächenwasser staut somit länger in den angrenzenden Schilfflächen ein, und kann auch im Bruch versickern.

Das gesamte Projekt „Kaltenbach 2.0 – Kulturlandschaft mit Zukunft“ erstreckt sich über die gesamte Länge des Kaltenbachs, beginnend an der Quelle in Burrweiler und weiterführend über Flemlingen, Roschbach, Edesheim, Groß- und Kleinfischlingen, Freimersheim bis zum Übergang nach Freisbach und Gommersheim.

Bürgermeister Daniel Salm: „Mit dem Gesamtprojekt möchten wir Denkanstöße für die Gestaltung unserer Kulturlandschaft für die Zukunft geben, indem wir wichtige Punkte wie Wasserrückhaltung in der Landschaft, Schaffung ökologischer Korridore und Inseln, extensive Bewirtschaftungsformen, Reduzierung des Oberflächenabflusses in der Landschaft im Rahmen der (auch flächenmäßigen verfügbaren) Möglichkeiten beispielhaft darstellen wollen.“

Die Gesamtkosten sind mit 625.000 Euro angesetzt. Eine Förderung durch den Fördergeber Zukunft- Umwelt-Gesellschaft (ZUG) GmbH in Höhe von 500.000 sind in Aussicht gestellt. Der Eigenanteil beträgt 125.000 Euro.

Text und Bild: Verbandsgemeindeverwaltung Edenkoben