Kirchplatz 4
61239 Ober-Mörlen
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| Öffnungszeiten: | |
| montags: | 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr |
| mittwochs: | 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr |
| sonntags: | 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr |
Liebe Leserinnen und Leser,
„Das Leben lesen – 10 Bücher über die wichtigsten Themen des Lebens“ heißt eine Essay-Reihe des Verlages Hanser Berlin. Sie ging 2024 an den Start mit Elke Heidenreich und dem Titel Altern und wird im April mit den beiden Neuerscheinungen Sprechen von Daniela Dröscher und Reisen von Felicitas Hoppe vervollständigt. Die Fragestellung war: Was ist im Leben eigentlich das Wesentliche? Herausgeberin Lina Muzur und ihr Team haben sich die Zusammenstellung der Themen nicht leicht gemacht. Ob sie wirklich für jeden Leser das Essenzielle des Lebens darstellen ist fraglich, gibt Muzur zu, die Auswahl sei subjektiv. Jede der zehn ausgesuchten Schriftstellerinnen geht anders an ihr jeweiliges Thema heran. Es gibt keine Garantie auf Vollständigkeit, aber immer interessante neue Perspektiven zu entdecken.
Doris Dörrie wurde mit der Aufgabe betraut, sich Gedanken über das Wohnen zu machen. „Wir tragen den Ort, an dem wir aufgewachsen sind, für immer in uns, und wenn wir Glück haben, war es ein geschützter, sicherer Ort.“ Sie schreibt über das Wohnen in ihrer Kindheit, ihre Zeit in New York und den alten Bauernhof, der – als sie Mutter wird – die neue Heimat der jungen Familie ist. Ein ganz anderes Wohnen erfährt Dörrie in Japan. Dort werden traditionsbedingt andere Prioritäten gesetzt. „Wie viel Platz beanspruchen wir? Bei uns sind es heutzutage ca. 48 Quadratmeter pro Person, in Japan ca. 20 Quadratmeter.“ Sie nimmt die Begriffe Heimat und Zuhause unter die Lupe. Sie berichtet über ihre Gefühle, als sie ihr Elternhaus leerräumen muss. Die vielen Dinge, die im Laufe des Lebens angesammelt wurden und nun wieder zum Vorschein kommen. Die Erinnerungen…
Viele der Gedanken kennt man oder kann man nachvollziehen, denn das Thema Wohnen betrifft uns alle! Jeder residiert, wohnt, haust, vegetiert… irgendwo, je nach seinen finanziellen Möglichkeiten und persönlichen Vorlieben. Der eine liebt sterile Ordnung, der andere braucht das kreative Chaos. Als Kind wird man in eine Wohnsituation hineingeboren, später kann man im Idealfall selbst darüber bestimmen. Ist das Haus / die Wohnung für mich ein Statussymbol oder eher ein geschützter Raum, ein Kokon? Und: Nichts bleibt wie es ist! Im Alter oder bei Krankheit muss man sich oft mit dem begnügen, was noch machbar ist…
Lesen Sie das Leben! Die Bücher Wohnen von Doris Dörrie und Altern von Elke Heidenreich stehen in der Bücherei für Sie bereit.