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Ober-Mörler Nachrichten
Ausgabe 13/2026
Kindergartennachrichten
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Kita St. Remigius - Zweckverband im Bistum Mainz ist neuer Kita-Träger

Unikathe-Vorstand Daniel Poznanski und Geschäftsträger Nicolas Recker überreichen Kita-Leiterin Martina Petri das neue Einrichtungsschild als Symbol des zu Jahresbeginn vollzogenen Trägerwechsels.

Ober-Mörlen – Unikathe nennt sich der vor vier Jahren gegründete Zweckverband katholischer Tageseinrichtungen und Familienzentren im Bistum Mainz. Er wird von den Kirchengemeinden gebildet, versteht sich als sozialwirtschaftliches Unternehmen und steht unter der Aufsicht des Bischofs von Mainz. Ausdrücklicher Wunsch ist es, dass die Kindertageseinrichtungen im Bistum dem neuen Trägermodell beitreten. Bis zum Jahr 2028 soll der Prozess abgeschlossen sein. Derzeit sind 92 Kitas unter dem Dach von Unikathe vereint.

Seit Jahresbeginn gehört auch die Katholische Kindertagesstätte „St. Remigius" Ober-Mörlen zu Unikathe. Dort überreichten jetzt Verbandsvorstand Daniel Poznanski aus Mainz und Geschäftsträger Nicolas Recker mit Sitz in Bad Nauheim das neue Einrichtungs-Schild an Kita-Leiterin Martina Petri als sichtbares Zeichen für den Trägerwechsel. Für die Kinder werde sich nichts ändern, erklärte Poznanski. Die Tageseinrichtung werde eine katholische Kita bleiben. Den Verband bildeten ja die Kirchengemeinden im Bistum, also auch die neue Pfarrei Heiliger Bardo, Wetterau Nord.

Wie Martina Petri betonte, freue sie sich, dass den Kitas Namen, Logos und Konzepte erhalten blieben und unter einem gemeinsamen Leitbild auch die Individualität und Freiheit. Ihr pädagogisches Profil werden die katholischen Kitas im Bistum mit und in Unikathe weiterentwickeln, unter einem Dach sollen sie zusammenwachsen. „Der Zweckverband versteht sich als starker Partner der Kitas vor Ort, um deren bestmögliche Förderung zu ermöglichen", ergänzte Poznanski. Im Mittelpunkt stehe auch bei Unikathe die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder.

So gesehen ist der vielschichtige Name „Unikathe" Programm: Er steht für die Kinder als menschliche Unikate und für die Kitas als Unikate mit katholischer Ausrichtung. Die Umstrukturierung begann auch für die katholische Kita „St. Remigius" vor vier Jahren mit dem Geschäftsträgermodell: Seit 2024 gehen alle Vorgänge über den Schreibtisch von Geschäftsträger Nicolas Recker in Bad Nauheim. Das wird auch so bleiben, erklärte Recker beim Ortstermin. Schulungen fürs Personal und Infoveranstaltungen für die Familien begleiteten den Prozess.

Aufgrund der stetig wachsenden Anforderungen an die Träger von Kindertageseinrichtungen wurde seit 2022 für die Kirchengemeinden die Möglichkeit geschaffen, einen Großteil der Verwaltungsaufgaben vertraglich an die Geschäftsträger abzugeben. Dazu gehören Personal, Finanzen, Gebäude, Leistungsprofil, Qualitätsmanagement, Elternarbeit und Öffentlichkeitsarbeit – ein Prozess, der sich mit allen bürokratischen Herausforderungen dem pastoralen Weg hinzugesellte.

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