Liebe Bürgerinnen und Bürger,
wie sie sich vielleicht noch gut erinnern können, ging am 16. April 2021, also vor fast genau drei Jahren unsere kommunale GroKo an den Start, um unser beschauliches Dorf in eine florierende Zukunft zu lenken.
Neben zahlreicher Personalvereinbarungen und inhaltlichen Leitlinien wurde in dieser Vereinbarung unter anderem auch skizziert, dass öffentliche „Angriffe“ auf die Bürgermeisterin unterbleiben sollen. Auch waren sich CDU und SPD vor drei Jahren noch einig, dass die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Ober-Mörlen über die gemeinsam festgelegten politischen Ziele, Entscheidungen und Hintergründe möglichst umfassend informiert werden dürfen.
An diese Leitgedanken des Koalitionsvertrages gilt es heute erneut zu erinnern. So hat man zwischenzeitlich das Gefühl, dass sich beispielsweise die hochtrabenden Investorenmodelle zum Bau einer Sport- und Kulturhalle mittlerweile in Luft aufgelöst haben und stattdessen mit Hilfe der Ausarbeitung eines neuen Bebauungsplans für den Lekkerkerkplatz weiter auf Zeit gespielt werden soll. Hier gilt es für die GroKo langsam einmal Farbe zu bekennen.
Wenn wir ehrlich sind, haben wir uns in den vergangenen Jahren doch eigentlich alle ganz gut mit unserer Usatalhalle arrangiert, so dass es nicht unbedingt eines wirtschaftlich nur schwer zu fassenden Neubaus einer Sport- und Kulturhalle bedarf. Vielleicht wäre es stattdessen endlich Zeit, sich mit den Vereinen zusammenzusetzen und über eine zeitgemäße Optimierung der Usatalhalle nachzudenken, welche sowohl vom Zeithorizont als auch von der wirtschaftlichen Dimension auf absehbare Zeit realisierbar wäre.