Aufgrund der mittlerweile seit vielen Wochen andauernden krankheitsbedingten Abwesenheit des Bürgermeisters liegt die Leitung der Gemeindeverwaltung derzeit in den Händen des Ersten Beigeordneten Gottlieb Burk. Aus Sicht der CDU-Fraktion erfüllt er diese verantwortungsvolle Aufgabe mit großem Engagement und hoher Kompetenz. Wir sind der Überzeugung, dass das Rathaus seit Jahren nicht mehr so gut geführt wurde.
Als ehrenamtlicher (!) 1. Beigeordneter übernimmt Gottlieb Burk Verantwortung und setzt endlich Beschlüsse der Gemeindevertretung um, die teilweise seit langer Zeit auf ihre Umsetzung warten. So wurde beispielsweise die Bedarfsplanung und Nutzerabstimmung für die neue Halle (Vorbereitung der LP 1 und 2) beauftragt. Die Umsetzung der KiTa-Datenbank zur professionellen Organisation der Kita-Anmeldungen wurde endlich auf den Weg gebracht. Nach monatelanger Verzögerung konnte eine Mitarbeiterin zu einer notwendigen Fortbildung entsandt werden. Zudem wurde der Vertrag mit dem Investor für die neue Kita nachverhandelt und zugunsten der Gemeinde verbessert.
Auch die Zusammenarbeit mit der Gemeindevertretung hat sich spürbar verändert. In der vergangenen Sitzung wurden die Gremien umfassend informiert und Anfragen fundiert beantwortet. All dies sind Aufgaben, die über Monate hinweg liegen geblieben waren.
Für uns hat es oberste Priorität, die großen und wichtigen Zukunftsthemen unserer Gemeinde voranzubringen. Repräsentative Termine wie Geburtstags- oder Jubiläumsbesuche gehören selbstverständlich zum Amt, entscheidend ist jedoch, welche Ergebnisse für die Gemeinde erzielt werden. Daran muss sich die Amtsführung messen lassen. Gottlieb Burk arbeitet derzeit mit großem Einsatz daran, Versäumtes aufzuarbeiten und wichtige Projekte voranzubringen.
Umso unverständlicher ist für uns die Art und Weise, wie die SPD den Ersten Beigeordneten in den vergangenen Ausgaben der OMN kritisiert. Dass er Personalgespräche führt, wird ihm zum Vorwurf gemacht. Wir sehen das anders: Es ist richtig und wichtig, dass die Verwaltungsmitarbeiter einen Ansprechpartner haben und der Austausch gesucht wird. Auch Kritik an seinem öffentlichen Auftreten oder seinem Führungsstil wird im Wesentlichen mit einem einzelnen Leserbrief begründet. Wer den Hintergrund dieses Beitrags kennt, wird ihn entsprechend einordnen können.
Dass die SPD ihrem eigenen Bürgermeister offenbar wenig zutraut, zeigt sich aus unserer Sicht auch an ihren Anträgen in der letzten Sitzung der Gemeindevertretung. Seit Monaten liegt der Beschluss vor, die wirtschaftlichste Variante für den Bau einer weiteren Kita zu berechnen. Diese Aufgabe wurde bislang nicht erfüllt. Statt auf die Umsetzung des Beschlusses zu drängen, beantragt die SPD nun, auf genau diese Berechnung zu verzichten. Das wirft Fragen auf. Wir hätten erwartet, dass die eigene Fraktion ihren Bürgermeister bei der Erfüllung seiner Aufgaben unterstützt. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass sie ihm selbst die erfolgreiche Umsetzung eines so wichtigen Projekts nicht mehr zutraut.
Wir wünschen Bürgermeister Mario Sprengel eine baldige und vollständige Genesung. Gleichzeitig können wir den Bürgerinnen und Bürgern versichern: Ober-Mörlen ist mit Gottlieb Burk als Erstem Beigeordneten derzeit hervorragend vertreten. Er führt die Verwaltung engagiert, verantwortungsbewusst und mit dem klaren Ziel, unsere Gemeinde Schritt für Schritt voranzubringen.