Mit Beginn des neuen Jahres endete zugleich das Heilige Jahr 2025 und in Rom schloss Papst Leo XIV. am Dreikönigstag die letzte der fünf Heiligen Pforten. Für den Kirchenchor „St. Remigius“ hingegen ist das neue Jahr ein Anlass zur Freude, der Chor besteht am 17. Januar seit nunmehr 140 Jahren. Seit dieser Zeit wird außer den Zwangspausen durch zwei Weltkriege und der Coronapandemie ununterbrochen gesungen. Auf der Homepage des Pastoralraums ist jetzt ein bebilderter Bericht über die lange Chortradition einzusehen. Unter den aktuellen Nachrichten oder der Rubrik „Chöre und Singgruppen“ - Kirchenchor „St. Remigius“ findet man die Seite und kann sich digital durch drei Jahrhunderte lesen und bewegen. Henning Stahl und Kai Schraub haben dies für interessierte Leser erarbeitet. Auch für die Wetterau bringt das neue Jahr viele Veränderungen, denn der neue Pastoralraum „Heiliger Bardo - Wetterau Nord“ ist seit dem 01. Januar gegründet. Zur feierlichen Gründungsmesse am 08. Februar mit dem Mainzer Bischof Dr. Peter Kohlgraf in „St. Bonifatius“ Bad Nauheim wird der Ober-Mörler Kirchenchor gesanglich im großen Gesamtchor des Pastoralraums unter der Leitung von Regionalkantorin Eva-Maria Anton mitwirken. Zusammen mit den Chorfreunden aus Bad Nauheim, Butzbach und Oppershofen soll die „Missa Festiva“ von Robert Jones aufgeführt werden, die Vorbereitungen dazu laufen seit dem 13. Januar mit der ersten Chorprobe des neuen Jahres. Das Zusammenwirken der Choraktiven der Region ist zugleich ein positives Ergebnis und ein Zeichen der Verbundenheit im neuen Pastoralraum und hat schon in den letzten beiden Jahren bei den „Evensongs“ Großartiges bewirkt. In seiner Neujahresrede hat der Vizepräsident des hessischen Sängerbundes den Leitgedanken der Chöre für 2026 wie folgt zitiert: „Die Zukunft des Chorsingens liegt nicht nur im Repertoire, sondern vor allem in den Menschen“. Dies trifft natürlich auch für die kirchlichen Chöre zu und verbindet alle singenden und musizierenden Akteure.