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Ober-Mörler Nachrichten
Ausgabe 33/2026
Vereine und Verbände
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Keine Punkte für den SV Ober-Mörlen

SV Ober-Mörlen-SKG AVW Friedberg 1:3 (0:1)

Maximal unglücklich war die Niederlage unserer Reserve gegen den Favoriten aus Friedberg. Bis kurz vor Schluss konnte die Truppe von Daniel Beul einen Punktgewinn verteidigen. Und wenn am Ende ein Remis auf der Anzeigetafel gestanden wäre, hätten sich die Gäste nicht beschweren dürfen. Das Spiel nahm zu Anfang den erwarteten Verlauf. Die Gäste hatten mehr Ballbesitz und bestimmten den Spielrhythmus. Folgerichtig fiel auch die Gästeführung nach einer Viertelstunde. Doch Ober-Mörlen biss sich in die Partie, konnte seinerseits erste Nadelstiche setzen. So war der Ausgleich kurz nach dem Seitenwechsel nicht unverdient. Paul Datan konnte ein gutes Zuspiel mit einem Abschluss ins kurze Eck vergolden (48.). Letztlich nicht unerheblich für den Spielausgang war die gelb-rote Karte für den Torschützen (58.), insgesamt als diskussionswürdig bewertet. Danach suchten die Gäste die Entscheidung, mussten aber erst einmal eine brenzlige Situation überstehen. Mustafa Haider hatte in Unterzahl die Riesenmöglichkeit zur Führung. Ober-Mörlen verteidigte weiter, den Gästen fiel immer weniger ein. Doch eine Minute vor Ende der Partie fand ein unglücklich abgefälschter, recht harmloser Abschluss den Weg vorbei an Torhüter Kevin Barclay ins Ober-Mörler Tor. Zwar warf man darauf alles nach vorne, ein letzter Friedberger Konter besorgte dann tief in der Nachspielzeit den endgültigen K. O.

SV Ober-Mörlen–TSV Bad Nauheim II 3:6 (1:3)

Der Nachmittag gegen den Aufsteiger begann nach Plan. Bereits in der zweiten Minute konnte Sebastian Greb ein Zuspiel von Noah Rebmann zur Führung verwerten. Doch die kalte Dusche folgte prompt. Die Gäste konnten den Ball im Mittelfeld behaupten, der daraus resultierende Torabschluss konnte nicht geklärt werden und der Abstauber der Gäste bedeutete den Ausgleich (7.). Diese Aktion war sinnbildlich für den weiteren Verlauf der ersten Halbzeit, der SVO ließ die Gäste immer besser ins Spiel kommen. Logische Konsequenz war der 1:3-Pausenrückstand. Für Durchgang zwei hatte man sich einiges vorgenommen, doch dieser Plan wurde seitens der Kurstädter durchkreuzt. Ein Konter bedeutete den 4:0-Nackenschlag (52.). Danach hatten die Gastgeber zwei gute Möglichkeiten zu verkürzen. Der nächste Treffer fiel jedoch wieder auf der Gegenseite – das 5:1 bedeutete die Vorentscheidung (76.). Zwar brachte der eingewechselte Erkan Gök nochmals Schwung in die Ober-Mörler Aktionen, Pascal Boss (89.) und Gök (90+2) konnten auf 3:5 verkürzen. Doch nach einem langen Ball machten die Gäste in der Nachspielzeit mit dem Treffer zum 6:3-Endstand final den Deckel auf die Ober-Mörler Heimpleite (90+5).