Ein wichtiger Sieg, vielleicht der bedeutendste der Saison, für den omtc beim Verbandsliga-Punktspiel Herren 30 gegen den TC Dautphetal. Der 7:2-Erfolg, der nach einem langen und umkämpften Wettkampftag zustande kam, ist weit mehr wert als der reine Erfolg an diesem Tag: Mit diesem Ergebnis sichert sich der omtc rechnerisch den Klassenerhalt.
Den Auftakt macht Jerrit Kloster, der gleich den umkämpftesten Punkt des Tages liefert: Nach einem knapp verlorenen ersten Satz 6:7 und einem gewonnenen zweiten Satz 6:4 muss der Match-Tiebreak entscheiden - den Jerrit mit 10:8 für den omtc für sich entscheidet. Eine zähe und intensive Partie gegen einen sehr soliden und unorthodoxen Gegner, die sich über 2,5 Stunden zog. Auch Kristof Scheumann gewinnt sein Einzel: Er setzt sich gegen Kohl klar in zwei Sätzen durch und feiert eine sehr gelungene Revanche für die Niederlage aus dem letzten Jahr. Ein Auftritt nahezu ohne Schwächen. Lorenzo Pagliari verpasst seinem Gegner eine „Brille“ - ein perfektes Match mit einem 6:0, 6:0-Sieg.
Der TC Dautphetal holt sich einen Achtungserfolg durch Stanimirov, der Christian Freisens mit 6:2, 6:4 bezwingt. Christian kämpfte um jeden Ball und glänzte mit großartigen Schlägen.
Der omtc kontert jedoch durch Mannschaftsführer Nico Wagner, der sich gegen Grünewald mit zweimal 7:5 behauptet - bereits im Vorjahr hatte er sich gegen denselben Gegner durchgesetzt. Auch Tim Willius zeigt sich in Bestform: Mit einer sehr souveränen Leistung lässt er seinem Gegner keine Chance und schließt das Match mit 6:2, 6:1 ab.
Im ersten Doppel sichert sich der TC Dautphetal einen weiteren Punkt: Die Paarung Pagliari/Freisens verlor mit 6:1, 6:2.
Der omtc reagiert jedoch entschlossen im zweiten Doppel: Kloster/Wagner gewinnen deutlich mit 6:0, 6:1 - ein starker Sieg, der einmal mehr unterstreicht, dass dieses Doppel ein echtes Erfolgsduo ist. Im dritten Doppel bewahren Scheumann/Willius im Champions-Tiebreak einen kühlen Kopf: Nach einem klaren 6:3 im ersten Satz führen sie auch im zweiten Satz zwischenzeitlich mit 5:2, verlieren dann aber überraschend den Faden und müssen den Satz mit 5:7 abgeben. Im Champions-Tiebreak zeigen sie sich davon unbeeindruckt und entscheiden diesen deutlich mit 10:2 für sich.