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Ober-Mörler Nachrichten
Ausgabe 36/2026
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Aus dem SPD-Ortsverein: Eine Kostengrenze allein reicht nicht

Die CDU fordert für den Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage eine Obergrenze von 1,20 Millionen Euro. Innerhalb dieses Rahmens soll das Fachplanungsbüro Einsparmöglichkeiten aufzeigen.

Aus Sicht der SPD macht es sich die CDU damit zu einfach. Anstatt gemeinsam mit dem Hauptnutzer konkrete Einsparmöglichkeiten und mögliche Eigenleistungen zu prüfen, wird lediglich eine pauschale Obergrenze festgelegt: Der Kunstrasenplatz dürfe nicht mehr als 1,20 Millionen Euro kosten. Nach Auffassung der CDU-Fraktion müssten die Kosten somit um rund eine Million Euro reduziert werden. Sollte dies nicht gelingen, ließe sich die Verantwortung offenbar bequem an den Fachplaner, den SV Ober-Mörlen oder den Bürgermeister weiterreichen.

Eine solche Kostenvorgabe lässt eine entscheidende Frage offen: Was geschieht, wenn die Angebote nach der vorgeschriebenen europaweiten Ausschreibung über 1,20 Millionen Euro liegen? Soll das Projekt dann abgebrochen werden?

Der Weg der SPD ist aufwendiger, aber zielführender: Gemeinsam mit dem Vorstand des SV Ober-Mörlen wurden konkrete Einsparungsmöglichkeiten erarbeitet. Diese sollen nun mit dem Fachplanungsbüro abgestimmt und in der Leistungsbeschreibung für die europaweite Ausschreibung berücksichtigt werden.

Damit wird eine wichtige Grundlage geschaffen, um einen vollwertigen Kunstrasenplatz mit Flutlichtanlage sportlich sinnvoll, bedarfsgerecht und finanziell verantwortbar zu realisieren.

Ihr SPD-Ortsverein