Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die CDU-Fraktion in der Gemeindevertretung wird Bürgermeister Mario Sprengel nach seiner Rückkehr in die Verantwortung der örtlichen Politik kritisch und konstruktiv begleiten. Sprengel hat in der vergangenen Woche die Verantwortung wieder übernommen. Aufgrund seiner noch laufenden Wiedereingliederung ist sein Einsatz derzeit zwar zeitlich eingeschränkt – aus Sicht der CDU darf dies jedoch nicht zu einem Stillstand bei den wichtigen Zukunftsprojekten der Gemeinde führen.
„Wir wünschen Bürgermeister Mario Sprengel eine schnelle und vollständige Genesung. Gleichzeitig muss die Gemeinde bei ihren großen Vorhaben sichtbar vorankommen“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Dr. Matthias Heil.
Ausdrücklich bedankt sich die CDU beim 1. Beigeordneten Gottlieb Burk für seine engagierte Vertretungszeit. Gerade bei wichtigen Großprojekten seien Entwicklungen angestoßen, Entscheidungen vorbereitet und Fortschritte erzielt worden. „Diese Dynamik muss jetzt erhalten bleiben und konsequent fortgeführt werden“, so die CDU.
Im Mittelpunkt stehen weiterhin der Neubau der Sport- und Kulturhalle „In den Weiden“ sowie die Entscheidung des Nahversorgers, das Sport- und Freizeitgelände mit Kunstrasenplatz in den Mühlwiesen sowie die Entwicklung und Aufwertung der Spielplätze und des Bolzplatzes in Langenhain-Ziegenberg.
Für alle Projekte fordert die CDU nun auch die bereits von der Gemeindevertretung vor Wochen beschlossenen Projektfortschrittsberichte. Für jedes größere Vorhaben sollen mindestens der aktuelle Sachstand, Zeitplan, Kostenentwicklung, erreichte und ausstehende Meilensteine, offene Entscheidungen sowie erkennbare Risiken dargestellt werden. Denn Projektberichte dürfen keine freiwillige Information der Verwaltung sein.
„Die Gemeindevertretung darf nicht erst informiert werden, wenn Probleme bereits entstanden sind. Wir wollen wissen, wo die Projekte stehen, ob Zeit- und Kostenpläne eingehalten werden und wo Entscheidungen erforderlich sind“, macht die CDU deutlich.
Für die CDU ist klar: Wer große Summen an Steuergeld investiert, muss professionell steuern und transparent berichten. Ein regelmäßiger Projektbericht schafft Verbindlichkeit, macht Verzögerungen früh sichtbar und ermöglicht rechtzeitiges Gegensteuern.
Die CDU erwartet daher vom Bürgermeister, das geforderte Berichtswesen jetzt verbindlich einzuführen. „Beschlüsse der Gemeindevertretung sind Arbeitsaufträge – keine unverbindlichen Absichtserklärungen. Wir werden genau hinschauen, was daraus wird.“
Die Rückkehr des Bürgermeisters ist zu begrüßen. Eine politische Schonfrist bei den Großprojekten gibt es jedoch nicht. Die CDU wird die Umsetzung kritisch begleiten und auf messbare Fortschritte, klare Zeitpläne und transparente Projektberichte pochen.