Vergangenen Samstag war es so weit – nahezu pünktlich eröffnete das Ober-Mörler „Dolby Theatre“ – aka die Usatalhalle– den roten Samtvorhang für Hunderte Aktive und Gäste, die über Wochen und Monate auf diesen Gala-Abend hin gefiebert haben und nicht enttäuscht wurden. Das Programm bot neben musikalischen Darbietungen auch Tanz-Performances sowie unterhaltsame Büttenreden.
Nachdem der Saal sich füllte und vom 1. Vorsitzenden Norman Zinsheimer begrüßt wurde, eröffnete Nina Schubert, die vielen Gästen bereits von den Konzertabenden der Roten Husaren in blendender Erinnerung geblieben ist, den Abend mit „One Moment in Time" und begeisterte die Masse.
Oscarverdächtigt betrat sodann das diesjährige Große Funkenmariechen Jola Mack die Bühne und sahnte mit ihrem belebenden Solotanz, der aus einem bunten Medley von ABBA Songs bestand, die erste Rakete des Abends absahnte – bevor sie gemeinsam mit der Vielzahl Ihrer Großen Roten Funken einen Gardetanz präsentierte, der Standing Ovation auslöste.
Nach dem Besuch des Damenquartetts der Hasenspringer sowie der Tollitäten des NCV Nidda – neben den befreundeten Vereinen aus Friedberg, Assenheim, Nieder-Weisel und Frankfurt Heddernheim – folgte eine Liveperformance zum Thema „Vampir“ von Lea Greven und Maurice Winkler, die die Bühne verwandelten und einiges darboten.
Danach berichtete Ingrid Zimmer in der Bütt über die Casting-Shows der vergangenen Jahre, bevor der Musikzug das musikalische Zepter übernahm und neben Kinohits insbesondere Bella Napoli gemeinsam mit dem Publikum in der Halle erklingen ließen.
Die FeierFlammen nahmen die Gäste mit auf die Reise zur Herstellung des Goldjungens, bevor Frank Recht seine Erfahrungen als „vermeintliches“ Familienoberhaupt aus der Bütt heraus teilte.
Manche Abende enden schlichtweg vor dem Fernseher, was das Männerballett entsprechend auf die Bühne brachte und einen Abriss diverser Filme darbot, bevor die Celebrations als Vögel – jedoch nicht so angsteinflößende wie jene von Alfred Hitchcock – die Bühne einnahmen.
Daniel Kanschat kam zurück aus der Zukunft und klärte dank karnevalistischer Intelligenz – kurz KI – das Phänomen der Fassenacht auf, was vielen in der Narhalla vor Lachen Tränen in die Augen trieb.
Zurück zu den Wurzeln des Maskenballs kehrten die Großen Roten Funken mit ihrem starken Showtanz, auf den das Publikum ebenso gespannt wartete wie auf die Smarties, die als Pfadfinder auf Erkundungstour gingen.
Eine besondere Premiere zum Abschluss des kurzweiligen Galaabends erfolgte Dank der neu gegründeten und ersten gemischt-geschlechtlichen Tanzgruppe des MCC – die „Mirler Mische“ –, die mit ihrem Casino-Tanz für Begeisterung sorgte.
Nach der traditionellen Polonäse durch den Saal überließen die mehr als hundert Akteure die Bühne dem Publikum, das bis morgens eifrig tanzte.
© Bilder: Annette Hausmanns