Liebe Bürgerinnen und Bürger
seit nunmehr gefühlten 20 Jahren wird in unserem beschaulichen Dorf über den Neubau einer Sport- und Kulturhalle diskutiert. Hierzu wurden zahlreiche Varianten geprüft, Baurecht an einem neuen Standort geschaffen und auch verschiedene Finanzierungskonzepte skizziert.
Pünktlich zum aufkommenden Kommunalwahlkampf haben sich mal wieder neue Ideenskizzen ergeben, so dass das in den vergangenen Jahren verfolgte Konzept einer Investorenlösung auf dem „Lekkerkerkplatz“ sich nunmehr nicht mehr in Schräglage, sondern eher in „Not“ befindet.
Nunmehr scheinen sich neue Mehrheiten aus CDU und FWG zu finden, die wieder zu einer Halle in den Weiden zurückschwenkt, während die SPD kreativ an neuen Konzepten um den Lekkerkerkplatz herumbastelt. Unserer Auffassung nach ist es nunmehr an der Zeit, dass sich unsere verehrten Dorfpolitiker endlich mal auf irgendetwas festlegen und dies auch ohne zahlreiche neue Planungsvarianten und Konzeptstudien umsetzen.
Allerdings darf man die Bürgeriunnen und Bürger auch nicht über etwaige realistische Kosten eines solchen „Traums vom Hallenbau“ und auch die entsprechende Gegenfinanzierung im Unklaren lassen.
Daher tut es Not, vor einer etwaigen Entscheidung die Fakten auf den Tisch zu legen. In diesem Zusammenhang sei den Gremien auch noch einmal der „Beileger“ aus 2024 ans Herz gelegt, der sehr sinnvolle Einschätzungen zum Sachverhalt gegeben hat. Ein bisschen „Kacheln“ und LowTech Sanierung tun es vielleicht auch? Auf jeden Fall wäre eine solche Maßnahme zeitnah umsetzbar und würde das arg strapazierte Gemeindesäckel dauerhaft entlasten.