Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wir hoffen, dass Sie wohlbehalten im neuen Jahr angekommen sind und die 5. Jahreszeit trotz des vielen Schnees genießen. In der Politik gibt es im Moment vieles zu erörtern und zu entscheiden. Hier aus Platzgründen nur eine kurze Zusammenfassung. Ausführliche Stellungnahmen zu den Themen finden Sie auf unserer Internetseite www.gruene-ober-moerlen.de.
Die Frage, wo Sport- und Kulturhalle gebaut werden, und ob die Gemeinde ein Grundstück an Rewe verkauft - und wenn ja, welches - hat in den letzten Wochen die alle Beteiligten sehr beschäftigt. Die Entscheidung ist dringend. Ende März verfallen die Kaufangebote von Rewe. Und die Vereine brauchen endlich eine Lösung! Aber die Entscheidung hat auch gravierende Auswirkungen, nicht nur für Erreichbarkeit und Nutzbarkeit, sondern vor allem auch hinsichtlich der Kosten. Relevant sind Bau- und ggf. Modernisierungskosten, Einnahmen aus Grundstücksverkäufen, Fördermittel und Erschließungskosten.
Es macht nun mal einen Unterschied, ob Ober-Mörlen für eine moderne Sporthalle und ein attraktives Bürgerhaus bis zu 11 Mio. € finanzieren muss oder bestenfalls nur 4 Mio. €.
Das heißt nämlich 30 Jahre lang jedes Jahr rund 400.000 € mehr oder weniger Geld im Haushalt - z. B. für Vereinsförderung, Senioren-, Familien- und Jugendarbeit, bezahlbare Kitaplätze mit genug qualifiziertem Personal, sowie für Krisenzeiten. Wir wollen aber keine faulen Kompromisse, wie z. B. wieder eine gemeinsame Halle für Sport und Kultur, oder eine halbherzige Sanierung der Usatalhalle. Doch leider ist die Informationslage seitens des Bürgermeisters / Gemeindevorstands bis heute unzureichend. Wir haben Mario Sprengel eine Liste mit 6 ausführlichen Fragen geschickt. Die Uhr tickt. Am 20.02. findet ein Treffen mit den Vereinsvorständen statt. Bis dann brauchen wir Antworten für eine gute Lösung!
Zur Schaffung von Kitaplätzen haben wir erst über den Haushaltsentwurf Näheres über den Stand der Dinge erfahren. Unter anderem, dass eine zweite Naturkindergartengruppe in Langenhain angedacht ist. Dazu demnächst mehr! Für die Krippenkinder ist jedoch immer noch keine Lösung in Sicht. Die Kommune ist verpflichtet, U3-Plätze anzubieten, und Eltern benötigen diese dringend hier im Ort. Wir wollen, dass hierfür übergangsweise Räume angemietet werden und der Neubau in der Hasselhecker Straße mehrere U3-Gruppen beinhaltet.
Erschreckt hat uns die hohe Miete für die neuen Kita-Räumlichkeiten im Seniorenwohnheim, die in diesem Sommer in Betrieb gehen sollen. Hier gibt es dringenden Klärungsbedarf!
Die Stelle der Kita-Koordinatorin wird nun besetzt. Wir setzen uns dafür ein, dass diese für pädagogische Qualität, ausreichend gut ausgebildetes und motiviertes, gesundes und zufriedenes Personal, die Abdeckung von Betreuungszeiten, die Einhaltung der Standards für Zuschüsse usw. genutzt wird.
Den Kosten von über 2 Mio. € für die Neuanlage des (Fußball-) Trainingsplatzes in den Mühlwiesen inkl. Kunstrasen und Flutlicht können wir nur zustimmen, sofern wir Fördermittel dafür erhalten. Wir begrüßen die Gelder für den Bau eines Spielplatzes im Neubaugebiet Schießhütte und zur Neugestaltung des Bolzplatzes in Langenhain-Ziegenberg. Wir beantragen Haushaltsmittel für die Erstellung eines Notfall-/Krisenkonzepts, sowie für die Prüfung der Autobahnrandstreifen auf ihre Eignung für Photovoltaik.
Viele Grüße