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Ober-Mörler Nachrichten
Ausgabe 7/2026
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SPD setzt sich für einen zielführenden Haushalt 2026 ein

Der Haushalt von Ober-Mörlen wird gerade im Haupt- und Finanzausschuss beraten und soll am 09.03.2026 beschlossen werden. Es ist der erste unausgeglichene Haushalt seit Jahren: Große Projekte wie das Regenrückhaltebecken, der Kunstrasenplatz und der neue Kindergarten sorgen zunächst für Kosten, während Fördermittel erst später fließen. Besonders kritisch sehen wir die Haltung der anderen Parteien.

Kinderbetreuung:

Es gibt zu wenige Betreuungsplätze. Neben der neuen Kita im Seniorenzentrum ist ein dauerhafter Naturkindergarten geplant, der ab 2027 für 25 Ü3-Kinder Platz bieten soll. Nach positiven Erfahrungen anderer Kommunen wurde nach Anfrage des evangelischen Kindergartens in Langenhain-Ziegenberg das Konzept auf zwei Naturkindergärten erweitert und diese im Haushalt berücksichtigt Eröffnung 2027). Eine Naturkindergartengruppe kostet rund 200.000 €, während eine konventionelle Gruppe etwa 1 Mio. € erfordert. Warum CDU und FWG die Naturkindergärten stoppen wollen, bleibt unverständlich, zumal sie langfristig die Container beim Gemeindekindergarten ersetzen könnten.

Kunstrasen- und Spielplatz in den Mühlwiesen:

Nach langer Diskussion gibt es nun eine Einigung: Der Kunstrasenplatz wird zuerst gebaut, anschließend der Spielplatz. Dass dies Kosten verursacht, ist allen bewusst. Deshalb wirkt der Vorschlag der FWG, die Mittel zu streichen und nichts umzusetzen, trotz bereits beantragter Fördergelder, irritierend.

Usatalhalle:

Die Diskussion um eine Hallenlösung läuft. Für die Sanierung oder den Neubau der Usatalhalle ist ein Förderantrag mit bis zu 45% Unterstützung gestellt. Alternativ könnte die Halle in die Weiden verlegt werden. Bürgermeister Sprengel lädt am 20.02.2026 Vertreter von Vereinen und Politik zur gemeinsamen Bewertung der Optionen ein. Entscheidende Kriterien für uns sind die Berücksichtigung der Vereinsinteressen, die Finanzierung und eine praktikable Übergangslösung. Rewe bevorzugt das Grundstück in den Weiden; eine Nutzung des Lekkerkerplatzes hält Rewe zeitlich für nicht machbar. Daher will die CDU nun das Grundstück am Lekkerkerkplatz mit der Usatalhalle zum unmittelbaren Abriss direkt an Rewe verkaufen. Ohne eine Übergangslösung für eine neue Halle, die noch 4 Jahre bei sofortigem Start dauern könnte halten wir das für falsch.

Ihre SPD-Fraktion