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Amtsblatt Blickpunkt Petersberg
Ausgabe 35/2026
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Neubau eines Rad- und Gehwegs mit Ausbau der Kreisstraße K1 

Am Montag, 31.08.2026, beginnen die Bauarbeiten zur Herstellung eines neuen Rad- und Gehwegs in Verbindung mit der höhengleichen Anpassung der parallel verlaufenden Kreisstraße K1. Bauherren der Maßnahme sind der Landkreis Fulda und die Gemeinde Petersberg; die bauliche Durchführung obliegt Hessen Mobil als zuständigem Straßenbaulastträger. Die Bauleistungen wurden im Rahmen eines förmlichen Vergabeverfahrens an die Fuldaer Firma Küllmer vergeben.

Umfang der Maßnahme

Die Baumaßnahme umfasst einen Streckenabschnitt von rund 800 m, beginnend an der Einmündung Taunusstraße/Fuldaer Straße bis zur Hainbergstraße. Die Realisierung erfolgt in zwei Bauabschnitten:

1. Bauabschnitt:

Ausbau und Höhenanpassung der K1 sowie Neubau des begleitenden Rad- und Gehwegs im Bereich von der Einmündung der K7 in die K1 bis zum Ende des Ausbauabschnitts der K1. Dieser Abschnitt umfasst ca. 600 m Fahrbahnausbau und ca. 550 m Rad- und Gehwegneubau.

2. Bauabschnitt:

Erneuerung der Taunusstraße, Maßnahmen am Mausehundgraben einschließlich des dortigen Rad- und Gehwegs sowie eine ca. 250 m lange Fahrbahnerneuerung der K1.

Verkehrsführung während der Bauzeit

Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung der K1; eine großräumige Umleitung (auch Busverkehr) wird eingerichtet. Die Einmündung der K7 von und nach Untergötzenhof bleibt - mit Ausnahme einer kurzen Sperrzeit während der Asphaltarbeiten an der Fahrbahn - durchgehend befahrbar.

Gestaltung des Rad- und Gehwegs

Im Abschnitt zwischen Taunusstraße und der Bushaltestelle wird ein 3,00 m breiter Rad- und Gehweg mit einem Sicherheitsabstand zu den angrenzenden Privatgrundstücken hergestellt, um bestehende Einfriedungen (Mauern, Zäune, Hecken) nicht zu beeinträchtigen. Straßenseitig ist ein rund 3,00 m breiter Entwässerungsgraben vorgesehen. Der Rad- und Gehweg wird entlang des Buswartebereichs geführt; die Haltestelle erhält ein zeitgemäßes Bordstein-Anfahrsystem (Kasseler Sonderbord bzw. vergleichbares Hochbordsystem) mit großzügig bemessenem Sicherheitsbereich für die Fahrgäste. Die Busse halten künftig im Fließverkehr auf der Fahrbahn.

Zwischen Bushaltestelle und Hainbergstraße verbleibt der Rad- und Gehweg bordsteingeführt unmittelbar neben der Fahrbahn der K1. Am Wendehammer in der Eubestraße wird zusätzlich eine barrierefreie Zugangsrampe gemäß den Vorgaben zur Barrierefreiheit im öffentlichen Raum errichtet.

Bauzeitraum

Die Bauzeit erstreckt sich voraussichtlich bis in das Jahr 2027; witterungsbedingt ist eine Winterpause vorgesehen. Während dieser Unterbrechung wird die Fahrbahn dem Verkehr freigegeben, um Beeinträchtigungen in der kalten Jahreszeit zu vermeiden.

Zielsetzung

Mit der Maßnahme werden die Verkehrssicherheit für den Rad- und Fußverkehr erhöht sowie die verkehrstechnische Infrastruktur der Kreisstraße K1 dem aktuellen Stand der Technik entsprechend modernisiert.